Aufrufe
vor 6 Tagen

Wintersport 2022/23

  • Text
  • Freestyle
  • Skicross
  • Rodeln
  • Windisch
  • Snowboard
  • Ski alpin
  • Bob
  • Wierer
  • Paris
  • Langlauf
  • Skifahren
  • Dominik
  • Bozen
  • Hofer
  • Fischnaller
  • Rennen
  • Weltcup
  • Saison

8 SPORT E |

8 SPORT E | 2022 BIATHLON Rebecca Passler Der vergangene Winter hat nicht gut begonnen für Rebecca Passler. Das Riesentalent aus Antholz wurde (zu) früh im Weltcup eingesetzt, erlebte dann aber einen raschen Abstieg, der allerdings durch starke Leistungen und entsprechende Medaillen im Juniorenbereich aufgefangen wurde. Für 2022/23 sind die Voraussetzungen anders. Im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026 hat man bei den „Azzurri“ ein Damenteam zusammengesetzt, in dem bis auf Lisa Vittozzi ausschließlich fast gleichaltrige Biathletinnen agieren. Mit Jonne Kähkönen wurde zudem ein finnischer Schießtrainer engagiert, der sofort einen richtigen Draht zu den Mädchen gefunden hat. „Anfangs war es wegen der Sprache etwas zäh, dann aber fanden wir uns gut zurecht“, analysiert Rebecca Passler, die auch von den längeren Trainingslagern berichtet und es vor allem begrüßt, dass sie „nicht mehr hinterherlaufen musste“, weil alle auf einem ähnlich guten Niveau standen. Das gibt der Antholzerin viel Zuversicht, und daher lautet auch das Saisonziel klar „Etablierung im Weltcup“. Zwar ist die 21-Jährige noch Juniorin, die Starts „bei den Großen“ sollen dazu dienen, Erfahrung zu sammeln. „Irgend einmal muss man auch den Sprung schaffen“, sagt sie selbstbewusst. Trotzdem schaut die junge Biathletin auch mit einem Auge zur Junioren-WM, wo sie in den letzten Jahren brillieren konnte. Daran anknüpfen wäre sicher auch ein gewaltiger Motivationsschub. Linda Zingerle Ein Ausrutscher im Urlaub – und schon war das Wadenbein knapp über dem Knöchel gebrochen. Dieses Schicksal ereilte Linda Zingerle im September, und so musste sich die Biathletin aus Antholz im Brixner Krankenhaus auch einer Operation unterziehen. Zehn Tage trug sie einen Gips, seitdem eine Schiene, die ihr aber erlaubt, langsam wieder ein Aufbautraining zu machen. „Krafttraining geht schon, ich habe auch schon begonnen, Rad zu fahren“, sagt das große Talent aus Antholz und fügt fröhlich hinzu: „Ich bin auf einem guten Weg.“ Trotzdem will sie die Dinge reifen lassen. „Lieber ein bis zwei Wochen länger vorsichtig sein, als zu früh wieder einzusteigen und dann einen Rückfall erleben“, sagt Linda, die wohl die Wettkämpfe im Jahr 2022 noch gänzlich abhaken muss. Auch das Mannschaftstraining in Norwegen musste sie auslassen, aber von der Mannschaft wurde sie keineswegs vernachlässigt. „Es haben sich immer alle bei mir erkundigt, man gab mir eigene Programme für die Reha.“ Nun ist ihr großes Ziel die Heilung, dann kann sie an neue, sportliche Ziele denken. So blickt Linda Zingerle dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Und dann wird man sie sicher wieder ganz vorne finden. Hannah Auchentaller Hannah Auchentaller ist um einen lockeren Spruch nie verlegen. Wenige Tage vor dem Start in die neue Saison strahlt die Antholzerin viel Zuversicht aus. Im neu formierten Damenteam fühlt sie sich pudelwohl: „Lisa Vittozzi ist unser Zugpferd, dahinter sind wir ein Team, eine starke Truppe, die sich gegenseitig pusht. Nun muss es das Ziel sein, sich für den Weltcup zu empfehlen. Doro und Lisa sind sicher gesetzt, dahinter haben wir alle die Chance, uns zu empfehlen“, sagt sie. Den neuen Schießtrainer Jonne Kähkönen bezeichnet Hannah Auchentaller als „coole Socke“, der sich bestens integriert habe. „Er lernt sogar Italienisch“, lächelt die sprachgewandte Juniorin. Apropos Juniorin: Sicher ist die Bestätigung der hervorragenden Ergebnisse aus dem letzten Winter auch 2023 ein mögliches Ziel für sie, aber noch mehr lugt die Tochter des erfolgreichen Biathlon-Trainers Armin Auchentaller in Richtung Weltcup. „Erneut Edelmetall bei den Juniorinnen wäre sicher schön, ein Weltcupstart ist allerdings noch reizvoller. Aber ich will von Rennen zu Rennen sehen, wo ich stehe“, meint Auchentaller. REBECCA PASSLER Geburtsdatum und -ort: 31. August 2001 in Bruneck Wohnort: Antholz Mittertal Sportgruppe: Carabinieri LINDA ZINGERLE Geburtsdatum und -ort: 14. September 2002 in Bruneck Wohnort: Antholz Mittertal Sportgruppe: Finanzwache HANNA AUCHENTALLER Geburtsdatum und -ort: 28. März 2001 in Bruneck Wohnort: Antholz Niedertal Sportgruppe: Carabinieri

BIATHLON SPORT E | 2022 9 Federica Sanfilippo Dominik Windisch Die Seiten gewechselt Während der Olympischen Spiele in Peking hat Dominik Windisch erstmals anklingen lassen, dass er seine Karriere möglicherweise beenden wird. Beim Saisonfinale hat er den Rücktritt dann offiziell gemacht und bei den Italienmeisterschaften in Martell im Superman-Kostüm seinen letzten Wettkampf bestritten. Windisch war einer der erfolgreichsten Südtiroler Sportler des letzten Jahrzehnts und hat vor allem bei den ganz großen Events geglänzt. Bei Olympischen Spielen hat er 3 Medaillen gewonnen: 2018 Bronze im Sprint sowie 2014 und 2018 Bronze mit der Mixed-Staffel. Einen kompletten Medaillensatz hat er bei Weltmeisterschaften geholt. Dominik Windisch mit Ehefrau Julia Er war 2019 Weltmeister im Massenstart und Dritter mit der Mixed Staffel. Bei der Heim-WM 2020 in Antholz durfte er über Silber mit der Mixed Staffel jubeln. Dem Biathlonsport bleibt Windisch aber erhalten. Er hat sich für die Trainerlaufbahn entschieden und wird jetzt sein großes Fachwissen und seine Erfahrung den jungen Athleten des Südtiroler Landesverbandes weitergeben. Die letzten Wochen hat er jedoch ganz seinem privaten Glück gewidmet. Er war mit seiner Frau Julia auf Hochzeitsreise, wobei auch da der Sport nicht zu kurz gekommen ist. Gemeinsam hat das Paar den New York Marathon bestritten und sich danach noch zwei Wochen Erholung in Costa Rica gegönnt. Im vergangenen Winter hat es Federica Sanfilippo zu den Olympischen Spielen geschafft, obwohl sie aus dem Nationalteam aussortiert worden war und sich erst wieder für die Weltcups qualifizieren musste. Und auch diesmal sucht man ihren Namen in den Kadern der Nationalmannschaft vergebens. Erneut war für sie kein Platz im Nationalteam. Sie hat – wie im vergangenen Jahr – mit der Polizeisportgruppe trainiert und sich dort auf die Saison vorbereitet. Trotzdem ist es sehr wahrscheinlich, dass sie wieder im Weltcup starten wird. Allerdings frühestens im Jänner, denn aus unerfindlichen Gründen darf sie beim ersten IBU Cup in Idre Fjall nicht starten und bekommt erst beim IBU Cup in Ridnaun (15. bis 18. Dezember) die Chance, sich für den Weltcup zu qualifizieren. FEDERICA SANFILIPPO Geburtsdatum und -ort: 4. Oktober 1990 in Sterzing Wohnort: Ratschings Sportgruppe: Polizei MITTEN INS SCHWARZE TREFFEN MIT EINEM KOMPETENTEN PARTNER AM BAU MITTEN INS SCHWARZE TREFF MITTEN INS MITTEN SCHWARZE www.plaickner.com EINEM INS KOMPETENTEN TREFFEN SCHWARZE TREFF MIT EINEM KOMPETENTEN MIT PARTNER EINEM AM KOMPETENTEN BAU PARTNER AM BAU www.plaickner.com MITTEN PARTNER MITTEN AM INS BAU INS SCHWAR www.plaickner.com MIT www.plaickner.com MIT EINEM EINEM KOMPETEN PARTNER PARTNER AM AM BAU BAU www.plaickner.com

© 2017 Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | MwSt.-Nr.: IT00853870210 | Tel. 0471 081 561 | Fax 0471 081 569 | info@mediaradius.it