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Wintersport 2022/23

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62 SPORT E |

62 SPORT E | 2022 FREESTYLE SKI Moritz Happacher und René Monteleone Die Newcomer Freestyle-Ikone Silvia Bertagna hat aufgehört, der zuletzt dauerverletzte Ralph Welponer hat sich zu neuen Ufern aufgemacht und will es auf der Freeride-Tour, also dem Extrem-Skifahren im freien Gelände, probieren. Dort haben zuletzt Markus Eder und Arianna Tricomi für Aufsehen gesorgt, sind mittlerweile aber nicht mehr dabei. Also liegt es an 2 blutjungen Athleten, in die großen Fußstapfen von Bertagna und Welponer zu treten. 2 Athleten, die stellvertretend für Südtirols gut funktionierende und hippige New-School- Szene – dem Freestyle-Sport – stehen: Moritz Happacher aus Sexten und René Monteleone aus St. Ulrich in Gröden. Moritz Happacher Mitte Oktober debütierte Moritz Happacher beim Big-Air-Weltcup in Chur (Schweiz) in der Königsklasse des Freestyle-Sports. Der 21-Jährige überzeugte prompt mit dem 26. Platz und empfahl sich dadurch für weitere Einsätze – auch wenn sein Fokus irgendwo anders liegt. „Mein Augenmerk liegt in der kommenden Saison auf dem Europacup. Ich will in der Gesamtwertung gut und deshalb vorne mit dabei sein“, ruft der Freestyler aus Sexten sein Ziel aus. Dafür arbeitet Happacher akribisch an der Verbesserung seiner Tricks und seinem Skifahren im Allgemeinen. Grundlegend dafür ist eine sehr gute körperliche Verfassung. „Die Athletik ist im Freestyle eine der wichtigsten Komponenten. Ich habe im Sommer 4 bis 5 Mal die Woche Kraft- und Ausdauertraining absolviert, um für die Saison bereit zu sein“, erklärt Happacher, dessen Stärken eigenen Angaben zufolge im Slopestyle liegen. „Ich habe mich in der Vorbereitung jedoch viel auf die Big-Air-Disziplin konzentriert, viele neue Tricks gelernt, sodass ich auch dort vorne dabei sein kann“, betont er abschließend. René Monteleone Bislang nur Insidern ein Begriff, will sich René Monteleone in der neuen Saison einen Namen machen. Der Freestyler aus St. Ulrich tritt in die Fußstapfen des zurückgetretenen Ralph Welponer. Ralph Welponer hatte in Italiens Freestyle-Szene jahrelang die Rolle des Alleinunterhalters inne. Erst in der letzten Saison gelang mit dem 19-jährigen Leonardo Donaggio einem weiteren Talent der Durchbruch (Platz 5 bei Olympia). Gleiches will René Monteleone heuer schaffen. Der 22-Jährige wurde im Frühling ins A-Team befördert. „Mein Ziel ist eine Platzierung im Weltcup unter den Top-15“, erklärt Monteleone seine ambitionierten Ziele. Die Unterschiede zwischen dem Europacup und der Königsklasse? „Nicht unbedingt die Schwierigkeit der Tricks, sondern deren Ausführung. Zudem sind die Sprünge größer“, sagt der Grödner. Um an der Sauberkeit der Sprünge zu arbeiten, wurde im Sommer fast ausschließlich auf sogenannten Banger Parks trainiert. Auf den Anlagen also, wo Matten den Schnee ersetzen, können die Tricks aufgrund der geringeren Verletzungsgefahr besser geübt werden. „Auf dem Kopf landen kann man dennoch nicht“, sagt Monteleone mit einem Zwinkern. FREESTYLE 2022/23 Weltcup-Kalender Big Air 6.12. Copper Mountain 14.1. 22.1. 4.2. 18.3. 25.3. Slopestyle Font Romeu Laax Mammoth Mountain Tignes Silvaplana Halfpipe 17.12. Copper Mountain 19./21.1. Calgary 3.2. Mammoth Mountain 11.3. Secret Garden -Infografik: A.Delvai/M. Lemanski USA Frankreich Schweiz USA Frankreich Schweiz USA Kanada USA China MORITZ HAPPACHER Geburtsdatum und -ort: 11. Jänner 2001 in Innichen Wohnort: Sexten Verein: Vitamin-F Freestyle Club Bruneck RENÉ MONTELEONE Geburtsdatum und -ort: 5. Oktober 2000 in Brixen Wohnort: St. Ulrich Verein: SC Gröden NATIONALTEAM FREESTYLE SKI HERREN Gruppe A: René Monteleone (St. Ulrich in Gröden), Leonardo Donaggio, Miro Tabanelli Gruppe B: Niklas Oberrauch (Ritten), Mattia Mersa (Corvara), Filippo Levis, Moritz Happacher (Sexten) DAMEN Gruppe A: Elisa Maria Nakab

GESUNDHEIT SPORT E | 2022 63 Testverfahren für das Sport-Comeback Wann ist nach einer Verletzungspause der richtige Zeitpunkt für die Rückkehr zum Sport? Diese Frage bewegt Profis wie Hobbysportler. Mit dem Back-in-Action-Test gibt es nun eine objektive Beurteilung des Heilungsverlaufs. Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des Menschen. Drei Knochen bilden gemeinsam mit einem komplexen Kapsel- und Bandapparat, den Seiten- und Kreuzbändern, das Gerüst des Kniegelenkes. Kreuzbandrisse gehören zu den häufigsten Verletzungen im Bereich des Kniegelenks. Diese werden häufig operativ behandelt. Nach dem operativen Eingriff beginnt für die Patienten eine monatelange Rehabilitation und Physiotherapie. Und obwohl es heute modernste Behandlungs- und Therapiemaßnahmen gibt, steht hinter der sicheren Rückkehr zur Aktivität der betroffenen Patienten meist ein großes Fragezeichen. Um den richtigen Zeitpunkt für die Rückkehr zum Leistungssport zu ermitteln, wurde daher in Innsbruck ein eigenes Testverfahren entwickelt. Back-in-Action-Test Die Sportsclinic Austria mit Univ.-Prof. Dr. Christian Fink, das Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck und die Sporttherapie Huber in Innsbruck haben in einer mehrjährigen Forschungsarbeit einen innovativen Aktivitätstest entwickelt. Der sogenannte Back-in-Action-Test dauert rund 60 Minuten und ist einfach umsetzbar. Er besteht aus insgesamt sieben Tests aus den Bereichen Kraft, Sensomotorik und Koordination. Dabei wird der aktuelle Trainingszustand des Kniegelenkes, des Meniskus, des Sprunggelenks oder der Hüfte ermittelt und mit Normwerten, die vorher bei gesunden Sportlern ermittelt wurden, verglichen. So können etwaige motorische oder koordinative Defizite festgestellt werden. Zeigt das Ergebnis Abweichungen von den Normwerten, können diese Schwachstellen gezielt trainiert werden. Dadurch wird das Risiko einer neuerlichen Verletzung aufgrund einer zu frühen Sportrückkehr deutlich gesenkt. Objektives Feedback Der Back-in-Action-Test hilft Ärzten und Physiotherapeuten dabei, ein objektives Bild von der aktuellen Leistungsfähigkeit des Patienten zu gewinnen. Dem Patienten hilft es bei der subjektiven Einschätzung seiner Leistungsfähigkeit. Denn allzu oft besteht ein großer Unterschied zwischen der Leistung, die sich ein Patient zutraut, und der Leistung, zu der er tatsächlich imstande ist. Ziel des Back-in-Action-Tests ist es, wissenschaftliche Daten zur Kraftfähigkeit und Koordination nach einer Verletzung zu erheben, um objektive Messparameter anbieten zu können. Das Testverfahren ist einfach umsetzbar und dennoch aussagekräftig. BIA Parcours BIA Quick feet BIA Jump Physio & Rehacenter Bruneck Reinthalstraße 6 - 39031 Reischach BACK in ACTION Buche jetzt deinen Aktivitätstest bei uns! Peter Aichner Physiotherapeut +39 3478613824 peter@physio-bruneck.com Gabriel Pramstaller Physiotherapeut +39 3496279210 gabriel@physio-bruneck.com Rene Baur Athletic- und Rehatrainer +39 3491705102 rbperformancetraining@hotmail.com physio.bruneck | physio-bruneck.com

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