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Wintersport 2022/23

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32 SPORT E |

32 SPORT E | 2022 SKI ALPIN Alex Hofer Endlich im Weltcup etablieren Wenn Alex Hofer sich etwas wünschen dürfte für die nächsten Rennen, dann wären das unruhige, ruppige Pisten. „Da bin ich immer meine beste Rennen gefahren. Bei perfekten Pistenverhältnissen fahre ich oft nicht sauber genug“, sagt der Kastelruther, der den nächsten Anlauf unternimmt, um im Weltcup richtig Fuß zu fassen. Hofer gehört zwar zum Weltcup- Kader der Riesentorläufer, aber er musste einen Teil der Vorbereitung alleine bestreiten. „Ich will mich im Weltcup etablieren. Da wäre es freilich am besten, gleich schon gute Ergebnisse abzuliefern“, weiß Hofer. In Sölden ist ihm das noch nicht gelungen. Da konnte er sich nicht für den 2. Durchgang qualifizieren. Der nächste Weltcup-Riesentorlauf steht erst am 10. Dezember in Val d’Isere auf dem Programm. Vorher möchte er noch 2 Europacup- Riesentorläufe in Gurgl (1. und 2. Dezember) bestreiten, auf die er sich in Sulden und Pfelders vorbereiten will, nachdem lange Zeit nur ein Training in Schnals möglich war. Bei diesem Europacup will er sich gute FIS-Punkte holen, damit er im Weltcup weiter vorne starten kann. In Sölden hatte er Startnummer 58. In der Jugend war übrigens nicht der Riesentorlauf die beste Disziplin von Alex Hofer. Er war in den Speed-Disziplinen besser und vor allem im Slalom, wo er als 16-Jähriger bereits den U20-Junioren- Italienmeister holte und damit den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte. Warum dann der Riesentorlauf seine beste Disziplin geworden ist, weiß er nicht so genau. „Das ist halt einfach so passiert“, sagt er. ALEX HOFER Geburtsdatum und -ort: 15. September 1994 in Brixen Wohnort: Kastelruth Sportgruppe: Finanzwache Manuel Ploner Die Krux mit dem Rücken Seit einem Bandscheibenvorfall im Jahr 2020 ist bei Manuel Ploner Vorsicht geboten. Der 21-Jährige muss bei jedem Training auf seinen Körper hören und mit den Belastungen dosieren. ch bin mit meinem Fitnesszustand „Iganz zufrieden, muss aber dennoch darauf achten, nicht zu viele, vor allem intensive Fahrten zu machen“, erklärt der Athlet des Europacupkaders. Eine gezielte Aufbauarbeit über den Sommer soll verhindern, dass neuerlich Probleme auftreten. In der Vorbereitung konnte Ploner das Programm seiner Mannschaftskollegen durchziehen. Heißt: Zu Beginn des Sommers eine Woche Training in Les Deux Alps, 4 weitere Ski-Tage in einer Skihalle im belgischen Peer, ehe die Südamerika-Reise folgte. „Bis jetzt passt‘s. Im Slalom fühle ich mich wie immer etwas wohler, aber ich bin auch über den Fortschritt im Riesentorlauf erfreut“, betont Ploner, dessen Fokus sich in der neuen Saison auf den Europacup richtet. Deshalb hält er sich zurück, wenn man ihn nach dem möglichen Weltcup-Debüt fragt: „Dafür müsste ich einen großen Schritt machen. Vorrangig richte ich mein Augenmerk auf den Europacup“, hält sich Ploner bedeckt. MANUEL PLONER Geburtsdatum und -ort: 6. März 2001 in Bruneck Wohnort: Abtei Sportgruppe: Finanzwache

SKI ALPIN SPORT E | 2022 33 Tobias Kastlunger 7 Mal erhielt Tobias Kastlunger bisher die Chance, sich im Weltcup zu bewähren. Zu Punkten reichte es für den 23-Jährigen allerdings noch nie. Das soll sich in der neuen Saison – nicht zuletzt dank einer neuen Herangehensweise – ändern. enn ich im Weltcup eine Chance „Werhalte, werde ich mit einer neuen Mentalität starten“, betont der Enneberger. Nicht nur da zu sein, um Erfahrungen zu sammeln, sondern um die Qualifikation für den 2. Durchgang anzuvisieren und sich den Top-Cracks anzunähern. Grundlegend für weitere Weltcup-Starts sind gute Ergebnisse im Europacup. „Ich will einen Schritt nach vorne machen und das Podium im Slalom und im Riesentorlauf erreichen“, stellt Kastlunger klar. Dass der Vize-Juniorenweltmeister von 2019 im Riesentorlauf zuletzt im Slalom die besseren Ergebnisse einfuhr, erklärt er wie folgt: „Nach jener Medaille habe ich mehr Zeit in den Slalom investiert, um beide Disziplinen auf‘s gleiche Niveau zu heben. Anschließend ist es mir im Stangenwald einfach leichter von der Hand gegangen. Ich glaube, dass das nicht nur mir passiert ist. Man macht in einer Disziplin einen Schritt vorwärts und in der anderen einen zurück“, sagt der Gadertaler. Im kommenden Winter will Kastlunger, der sich mit Radfahren, Tennisspielen, Wandern und Fotografieren am liebsten die Zeit vertreibt, im Riesentorlauf zu alter Stärke zurückkehren. Das intensive, einmonatige Trainingslager in Ushuaia (Argentinien) hat ihn perfekt darauf vorbereitet. Elisa Schranzhofer Sie ist hinter den Delago-Schwestern Nicol und Nadia die einzige Südtiroler Speedfahrerin von Format. Elisa Schranzhofer aus Pichl Gsies gehört die 2. Saison dem italienischen Nationalteam an. Im Vorjahr für fast einen Monat lang wegen Corona außer Gefecht, sammelte Schranzhofer im Europacup nicht nur erste Erfahrungen, sondern auch 2 Mal Punkte. Und zeigte, dass sie auch im Riesentorlauf immer besser in Fahrt kommt. Die Head-Fahrerin startet weiterhin für den SC Gsieser Tal. Dort wird sie von Vater Helmuth und Onkel Oswald trainiert und bildet mit Jonas Bacher, Vera Tschurtschenthaler, Laura Steinmair, Raffael Hopfgartner, Emanuel Lamp und ihrem Bruder Hannes Schranzhofer eine bärenstarke Trainingsgruppe. Besonders arbeiten muss Elisa Schranzhofer aktuell an ihrer Überwindung. Nach einem schweren Sturz bei einem FIS-Riesentorlauf in Folgaria vor Weihnachten 2021 hat sie ihre Lockerheit, die Unbekümmertheit und das Vertrauen ein wenig verloren. EXKLUSIVE Skibekleidung von TOBIAS KASTLUNGER Geburtsdatum und -ort: 9. September 1999 in Bruneck Wohnort: St. Vigil in Enneberg Sportgruppe: Finanzwache ELISA SCHRANZHOFER Geburtsdatum und -ort: 2. Februar 2000 in Innichen Wohnort: Pichl Gsies Verein: SC Gsieser Tal STADTGASSE 24 - Bruneck Tel.: 0474 555 141 www.schoenhuber.it

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