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Wintersport 2021/22

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8 SPORT D |

8 SPORT D | 2021 SKI ALPIN NATIONALTEAM SKI ALPIN HERREN Weltcup, Speed-Gruppe: Christof Innerhofer (Gais), Dominik Paris (St. Walburg in Ulten), Mattia Casse, Emanuele Buzzi Weltcup, technische Disziplinen: Alex Vinatzer (Wolkenstein), Hannes Zingerle (Stern im Abteital), Tommaso Sala, Simon Maurberger (St. Peter im Ahrntal), Giovanni Borsotti, Luca De Aliprandini, Riccardo Tonetti (Bozen), Stefano Gross, Giuliano Razzoli, Manfred Mölgg (St. Vigil in Enneberg) Gruppe 2, Speed-Gruppe: Florian Schieder (Kastelruth), Matteo Marsaglia, Guglielmo Bosca, Pietro Zazzi, Nicoló Molteni Gruppe B1, technische Disziplinen: Tobias Kastlunger (St. Vigil in Enneberg), Filippo Della Vite, Giovanni Franzoni, Hans Vaccari, Federico Liberatore Gruppe B2, technische Disziplinen: Tommaso Saccardi, Matteo Bendotti, Luca Taranzano, Matteo Franzoso, Pietro Canzio Gruppe C: Riccardo Allegrini, Benjamin Alliod, Marco Abbruzzese, Corrado Barbera, Gianlorenzo Di Paolo, Manuel Ploner (St. Kassian), Edoardo Saracco, Simon Talacci DAMEN Weltcup, Elitegruppe: Federica Brignone, Sofia Goggia, Marta Bassino Weltcup, Allrounder: Elena Curtoni, Nadia Delago, Nicol Delago (beide Wolkenstein), Karoline Pichler (Petersberg), Francesca Marsaglia, Roberta Melesi, Laura Pirovano Weltcup, technische Disziplinen: Roberta Midali, Sophie Mathiou, Marta Rossetti, Anita Gulli, Lara Della Mea, Serena Viviani, Martina Peterlini Gruppe B (Riesentorlauf und Speed): Carlotta Welf, Ilaria Ghisalberti, Asja Zenere, Elisa Schranzhofer (Pichl Gsies), Monica Zanoner, Carlotta Da Canal, Giulia Albano, Vittoria Cappellini, Heloise Edifizi, Federica Lani Gruppe C: Carole Agnelli, Annette Belfrond, Andrea Craievich, Alessia Guerinoni, Celina Haller (Schenna), Martina Piaggio, Beatrice Sola, Laura Steinmair (Olang), Alice Cabala Riccardo Tonetti Mehr Speed Beim Riesentorlauf in Sölden vor einem Monat wollte Riccardo Tonetti nach einem enttäuschenden 1. Durchgang schon seine Sachen packen. Dann blieb er aber 30., durfte doch noch zum 2. Lauf antreten und hat dort gezeigt, dass er es besser kann. Das war wichtig, denn der Riesentorlauf ist die Disziplin, in der er sich für die Olympischen Spiele qualifizieren will. Tonetti ist der Alleskönner bei Italiens Ski-Herren. Im Slalom hat er einst den Sprung in den Weltcup geschafft, im Riesentorlauf war er schon dreimal bei Weltmeisterschaften und einmal bei Olympia dabei, und in den Speed-Disziplinen stellt er sich auch recht geschickt an. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass er seine besten Ergebnisse in der Kombination erzielt hat. Da hat er bei der WM 2019 in Åre als Vierter nur um 0,21 Sekunden Bronze verpasst. Auch im Weltcup war er schon zweimal Vierter. Damit sollte er eigentlich für die olympische Kombination in Peking gesetzt sein, aber diese Disziplin ist aus dem Weltcup- Kalender gestrichen worden. Das olympische Rennen ist das einzige des ganzen Winters. „Deshalb werde ich mich in einer anderen Disziplin qualifizieren müssen“, glaubt Tonetti. Die besten Karten hat er sicher im Riesentorlauf, aber der Super-G könnte seine zweite Chance sein. Der 32-jährige Bozner hat sich vorgenommen, etwas mehr auf Speed zu setzen und ist mit den Abfahrern zum Training nach Copper Mountain gefahren. „Ich RICCARDO TONETTI Geburtsdatum und -ort: 14. Mai 1989 in Bozen Wohnort: Bozen Sportgruppe: Finanzwache werde auf alle Fälle die Super-G’s in Lake Louise und Beaver Creek fahren, da wird sich dann wohl entscheiden, ob ich weiterhin Speed-Rennen bestreite oder mich wieder auf die technischen Disziplinen konzentriere“, blickt Tonetti nach vorne. Immerhin hat er in der letzten Saison mit einem 12. Rang im Super-G von Saalbach-Hinterglemm aufhorchen lassen. Aber auch den Slalom will er auf keinen Fall links liegen lassen. Schließlich ist er in dieser Disziplin der amtierende Vize-Italienmeister und hat bei diesen Titelkämpfen im März immerhin einen gewissen Alex Vinatzer hinter sich gelassen. „Ich hoffe schon, dass es im Weltcup die eine oder andere Gelegenheit gibt, auch im Slalom zu starten“, sagt Tonetti. Es könnte also ein intensiver Winter werden für den Allrounder.

SKI ALPIN SPORT D | 2021 9 Manfred Mölgg Den Peter-Fill-Rekord im Visier Als Manfred Mölgg im Jänner 2003 im Weltcup debütierte, ging sein designierter Nachfolger Alex Vinatzer noch nicht einmal in den Kindergarten. 17 Jahre ist der Grödner jünger als der Kapitän des italienischen Technikerteams, der auch mit 39 vor Tatendrang nur so sprüht. Johan Clarey (Frankreich) ist der älteste Fahrer im Herren-Weltcup. Er wird am 8. Jänner 41 Jahre alt. Aber schon dahinter scheint Manni Mölgg auf, der am 3. Juni 2022 seinen 40-er voll macht. Aber bekanntlich gibt es keine jungen und alten Skirennfahrer, sondern nur schnelle und weniger schnelle. Mölgg kann noch immer von sich behaupten, zur ersten Kategorie zu gehören. Selbst ein Kreuzbandriss, zugezogen im Jänner 2020 beim Riesentorlauf in Adelboden, konnte den Enneberger nicht ausbremsen. Ganz zu schweigen eine schwere Corona- Erkrankung im November des Vorjahres, die ihn nicht nur einen Monat Training, sondern eine riesige Portion Kraft kostete. Das war auch der Grund, warum sich Manfred Mölgg schweren Herzens entscheiden musste, den Riesentorlauf „hinten“ anzustellen, um sich mehr auf seine Spezialdisziplin Slalom zu konzentrieren. „Ich bin zwar in 4 Riesentorläufen gestartet und habe auch zweimal gepunktet, aber mein Fokus lag beim Slalom.“ Dort lief es durchschnittlich: In Schladming und in Chamonix wurde er jeweils Achter, weitere 5 Mal kam er in die Punkte, schied aber in den letzten beide Saisonrennen aus. Das kostete ihn ein mögliches Vorrücken in die 1. Startgruppe (jetzt ist er 20.). Für einen Routinier wie Manfred Mölgg ist aber nicht die Startgruppe entscheidend, sondern vielmehr die eigene Leistung. „In dieser Disziplin kann ich noch mitreden und mit den Weltbesten mithalten. Im Riesentorlauf ist das schon um einiges schwieriger.“ Zudem hat der stets kritische wie besonnene Mölgg etwas festgestellt: „Die Pisten werden im Weltcup immer leichter. Was beispielsweise in Sölden heuer abgezogen wurde, war kein Weltcup, sondern ein besseres Kinderrennen. Die Rennpisten im Weltcup gehören ordentlich eingeeist und für die weltbesten Fahrer präpariert, nicht für die schwächsten. Wenn die Pisten derart leicht hergerichtet werden, kommen die technischen Qualitäten der besten Fahrer viel weniger zum Tragen. Und noch dazu ist die Verletzungsgefahr bei griffiger Piste umso größer. Je eisiger es ist, umso geringer ist die Gefahr, sich schwere Knieverletzungen zuzuziehen.“ Ein Mann, der bisher 322 Weltcuprennen bestritten hat (nur Peter Fill hat bei den „Azzurri“ mit 355 mehr), muss es schließlich wissen. MANFRED MÖLGG Geburtsdatum und -ort: 3. Juni 1982 in Bruneck Wohnort: St. Vigil in Enneberg Sportgruppe: Finanzwache - h:1::.•·"··-·•· 1 r Hofer Group ist Ihr spezialisierter Anbieter von Gesamtlösungen für private Schwimmbad- und Wellness-Oasen.

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