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Wintersport 2021/22

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4 SPORT D | 2021 SKI ALPIN Dominik Paris Nächster Anlauf bei Olympia Die erste Saison nach einem Kreuzbandriss ist nie leicht für einen Skirennläufer. Am Anfang ist es nicht einfach, wieder ans Limit zu gehen. Diese Erfahrung hat auch Dominik Paris letzten Winter gemacht. Nach einem etwas mühsamen Beginn kam er aber wieder richtig in Schwung, stand in Kitzbühel schon auf dem Podest und hat die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Damit hat Paris eine bemerkenswerte Serie fortgesetzt. Seit der Saison 2012/13 hat er in jedem Winter mindestens ein Weltcuprennen gewonnen. Mit der Comeback-Saison hätte er also durch und durch zufrieden sein können, wäre da nicht die Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo gewesen. Noch immer kocht der Ärger hoch, wenn er darauf angesprochen wird. Bei der umstrittenen Schlüsselstelle hat er in der Abfahrt den Titel verspielt. „Ich bleibe dabei, dass man eine Abfahrt nicht so setzen kann. Dann hatte ich auch noch Pech mit einer Windböe, das hat fast niemand mitbekommen. Trotzdem hätte ich es auch besser machen können“, blickt Paris auf die Heim- WM zurück. Nach der Verletzung hatte Paris zunächst fast nur auf die Abfahrt gesetzt. „In der kurzen Vorbereitung habe ich hauptsächlich geschaut, dass es mit dem Speed wieder klappt. Ich hatte zu wenig Technik-Training für den Super-G. Für mich war klar, dass ich da Mühe haben würde. Deshalb war der Super-G bei der WM sogar eines meiner besten Rennen“, sagt der Ultner. Nach der WM kam noch das Pech beim Weltcup in Saalbach. Dort wurde die Abfahrt abgebrochen, als er in Führung lag. „Das war schon richtig so. Es wäre kein faires Rennen mehr gewesen. Nur würde ich mir wünschen, dass immer so entschieden wird, wenn die Bedingungen nicht mehr fair sind“, stellt er klar. Nach dem Ende der Saison hat er noch viel auf Schnee trainiert. Er hat Material getestet und konnte gleichzeitig den Trainingsrückstand aufholen. Mit dem Trockentraining hat Paris im Mai begonnen, wie immer unter der Anleitung von Mattias Schnitzer. Im Juni hat er einen Lehrgang mit den Teamkollegen in Formia mitgemacht. „Das war eine schöne Abwechslung. Wir haben Stand Up Paddeling gemacht und Wing Surfing, und gerudert sind wir auch. Auch Tennis und Padel haben wir gespielt“, erzählt Paris. Das klingt fast nach Urlaub, aber den hat er natürlich mit der Familie gemacht, und zwar eine Woche in Kroatien. Das Skitraining in Südamerika ist auch in diesem Jahr wegen Corona ausgefallen. So war nur Gletschertraining in Zermatt und Saas-Fee möglich. „Das ist natürlich schade, dass wir nicht nach Südamerika durften. Aber wir hatten auf den Gletschern viel Glück mit dem Wetter und haben keinen Tag verloren. Und auch in Saas-Fee kann man recht gut Abfahrt trainieren“, sagt Paris, der auch viel Riesentorlauf trainiert hat und überzeugt ist, dass sich das im Super-G bezahlt machen wird. In dieser Saison kehrt der Skiweltcup nach Nordamerika zurück, mit einem Mega-Programm für die Speed-Spezialisten. An diesem Wochenende geht es in Lake Louise los. Dort finden ebenso 3 Speed-

SKI ALPIN SPORT D | 2021 5 Dominik Paris bei seinem Sieg in Garmisch-Partenkirchen … … und mit seinem Manager und Freund Georg Pircher. Rennen statt wie nächste Woche in Beaver Creek. „Das erste Rennen ist immer speziell. Erst da weißt du, wo du wirklich stehst. Und Lake Louise ist eine gute Abfahrt, um in die Saison zu starten“, weiß Paris. Neben den üblichen Konkurrenten Feuz, Kriechmayr, Mayer und Kilde rechnet Paris auch stark mit Marco Odermatt, der im Super-G schon ein Siegläufer ist, aber wohl auch in der Abfahrt immer stärker wird. Und einen weiteren Schweizer schätzt er stark ein: Urs Kryenbühl. Von den eigenen Teamkollegen sieht er nur die Routiniers Christof Innerhofer und Mattia Casse auf dem Niveau, im Weltcup vorne „ Ich habe gehört, dass die Olympia-Abfahrt sehr lang sein soll und zwei schwierige Passagen hat. mitzufahren. Dahinter klafft eine Lücke, die ihm Sorgen bereitet. „Da kommt in den Speed-Disziplinen wenig nach. Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Zu viel Stangentraining vielleicht. Da lernst du nicht, schnell zu fahren.“ Der kommende Winter ist eine Olympia-Saison. Eine olympische Medaille fehlt Dominik Paris noch in seiner Sammlung. Bei seinen 4. Olympischen Spielen nimmt er den nächsten Anlauf. Wegen des strengen Corona-Protokolls in China werden es wohl nicht fröhliche Spiele, und wegen Corona konnte auf der Olympia-Abfahrt bisher noch gar nicht gefahren werden. Niemand kennt also die Olympia-Abfahrt; 3 Trainingsläufe müssen genügen, um die Strecke in den Griff zu bekommen. „Drei Trainings reichen vollkommen“, versichert Paris, der bekannt dafür ist, dass er recht schnell versteht, worauf es auf einer Abfahrt ankommt. „Ich habe gehört, dass sie sehr lang sein soll und 2 schwierige Passagen hat. Es könnte eine interessante Abfahrt sein“, glaubt er. Eine gewisse Vorfreude ist aus dieser Aussage herauszuhören. DOMINIK PARIS Geburtsdatum und -ort: 14. April 1989 in Meran Wohnort: St. Walburg in Ulten Sportgruppe: Carabinieri www.fliesenservicekg.it Showroom in Meran/Sinich · J. Kravogl Straße 1 Tel. 0473 490 929 · Fax 0473 787 382 Beratung · Verkauf · Verlegung Sanierungsarbeiten ...

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