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Wintersport 2021/22

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34 SPORT D |

34 SPORT D | 2021 SNOWBOARD Die zweite erste Garde Sie stehen wegen der Erfolge ihrer Teamkollegen nicht so grell im Rampenlicht, wollen aber in der neuen Saison genau dorthin: Daniele Bagozza, Nadya Ochner und Gabriel Messner. Den amtierenden Gesamtweltcup-Sieger Aaron March und „Mr. Snowboard“ – Roland Fischnaller – im Team zu haben, bewirkt einen doppelten Effekt: Einerseits trägt das ungemein hohe Trainingsniveau zur eigenen Entwicklung bei, andererseits gehört die mediale Aufmerksamkeit fast ausschließlich March und Fischnaller. In diesem Sog ist Daniele Bagozza in den letzten Jahren selbst zu einem Weltklasse- Athlet herangereift, der schon 2 Weltcup- Siege in seiner Vita stehen hat. Auch in der Vorsaison war der 26-Jährige stets im Spitzenfeld zu finden, allerdings erklomm er kein Podium. „Wegen einer in der Vorbereitung erlittenen Verletzung hinkte ich etwas hinterher. Und ich muss sagen, dass ich mehr Pech als sonst hatte“, meint Bagozza und verweist auf mehrere knappe Entscheidungen zu seinen Ungunsten. Heuer soll sich das dank einer „perfekt verlaufenen“ Vorbereitung ändern. „Ich will mir keine zu hohen Ziele stecken. Ich rufe bessere Leistungen ab, wenn ich ruhig, frei und ohne Druck bin“, sagt der Mann aus St. Ulrich. Natürlich strebe er an, bei den Olympischen Spielen in Peking am Start zu stehen. Das sei bei der Klasse seiner Teamkollegen jedoch keine Selbstverständlichkeit, zumal pro Nation nur 4 Startplätze zur Verfügung stehen. „Das Wichtigste ist, gut zu fahren. Sollte mir das gelingen, weiß ich, dass es nicht unmöglich ist, in Peking dabei zu sein“, findet Bagozza. Während es bei den Herren nur so von Athleten mit Weltniveau wimmelt, ist die Situation bei den Damen komplett anders. Nadya Ochner ist die einzige Athletin bei den „Azzurre“, die seit Jahren konstant in der Spitze mitmischt. Heuer wurden auch Elisa Caffont, Lucia Dalmasso und Jasmin Coratti in die Weltcupgruppe aufgenommen, um den Konkurrenzdruck zu erhöhen. Trotzdem geht die 28-jährige Ochner mit einem speziellen Ziel in die Saison: „Ich will lockerer sein, mich mehr auf mich konzentrieren, nicht mehr so verbissen sein und wieder mehr Spaß haben“, betont Ochner. In den letzten 2 Jahren habe sie sich zu viele Gedanken gemacht, vor allem über Dinge, die sie nicht beeinflussen konnte. „Dadurch habe ich viele Kräfte vergeudet, war abgelenkt und verbaute mir die Rennen.“ Die neue Lockerheit soll die einmalige Weltcup-Siegerin zurück an die Spitze hieven – und dafür sorgen, dass sie bei Olympia vielleicht den ganz großen Wurf landet: „Ich will nicht nur mitfahren.“ Auch der selbsternannte „Rookie“ schreckt nicht vor großen Zielen zurück. Gemeint ist der 24-jährige Gabriel Messner, der sich endgültig im Weltcup etablieren will. „Ich habe einige Kilos antrainiert, bin schnell und peile ein paar Podestplätze an“, kündigt Messner seine großen Pläne an. Allerdings laboriert der Villnösser seit 2 Monaten an chronischen Schmerzen im Unterschenkel. Sie halten ihn zwar nicht davon ab, Snowboard zu fahren, allerdings lassen sie kein beschwerdefreies Training zu. Die akuten Rückenschmerzen der letzten Jahre habe er in Griff bekommen. Immerhin. DANIELE BAGOZZA Geburtsdatum und -ort: 3. Juli 1995 in Brixen Wohnort: St. Ulrich Sportgruppe: Polizei NADYA OCHNER Geburtsdatum und -ort: 14. März 1993 in Meran Wohnort: Burgstall Sportgruppe: Polizei GABRIEL MESSNER Geburtsdatum und -ort: 7. Juni 1996 in Brixen Wohnort: St. Magdalena in Villnöß Sportgruppe: Carabinieri

AKTUELL Der Look für den Winterurlaub Der Winter kann kommen SPORT D | 2021 35 Wintersport ist Sport im Freien. Und für einen gelungenen Tag auf der Piste, in der Loipe oder für eine ausgedehnte Winterwanderung ist vor allem eines wichtig: die passende Kleidung. Ich packe meinen Koffer und nehme mit … ja, was denn eigentlich? Steht die Planung eines Wintersporttages an, geht es auch um die Wahl der richtigen Kleidung. Schließlich soll diese warm und trocken halten und doch ausreichend Bewegungsfreiheit zulassen, also funktionell, praktisch und ergonomisch zugleich sein und alle Bedürfnisse der Wintersportfans erfüllen. 3-Schichten-Prinzip Der Zwiebel-Look gilt als ein effizientes Rezept gegen das Frieren. Für einen Wintersporttag bieten sich in der Regel 3 Schichten an. Funktionsunterwäsche bildet die erste, leitende Schicht. Während Unterwäsche aus Seide und Baumwolle im nassen Zustand nicht mehr gegen Kälte isolieren, sind Unterhosen und -hemden aus synthetischen Hohlfasern oder Merinowolle geeigneter. Die Funktionsunterwäsche nimmt Feuchtigkeit vom Körper auf und transportiert sie in die nächste Schicht. Generell gilt: Je intensiver die sportliche Aktivität, desto leichter sollte die Unterwäsche sein. Die zweite Schicht soll wärmen und isolieren. Ein Pullover oder ein Fleece aus synthetischen Fasern eignet sich besonders gut. Es ist leicht, trocknet schnell und wärmt auch im nassen Zustand. Die wichtigste Schicht ist die äußerste: Sie soll im Wesentlichen wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv sein; geringes Gewicht und gute Robustheit ist heute bei der Wahl des passenden Materials ausschlaggebend. Mütze nicht vergessen Im Winter gehen fast 50 Prozent der Körperwärme über den Kopf verloren. Daher gilt: Mütze auf oder zumindest einen Ohrenschützer. Helmfahrer können auf die Mütze getrost verzichten, weil moderne Helme in der Regel mit Fleece gepolstert sind. An besonders kalten Tagen schützt eine dünne Spezialmaske auch den Rest des Gesichtes. Mit Hand und Fuß Hände und Füße müssen besonders gegen die winterliche Kälte geschützt werden. Atmungsaktive Wollsocken sind in der Regel eine gute Wahl. Für Skifahrer gilt: Die Strümpfe sollten über den oberen Skischuhrand hinausreichen, damit Druckstellen vermieden werden. Wer besonders kälteempfindlich ist, sollte über eine Skischuhheizung oder einen Stiefelwärmer nachdenken. Diese technischen Hilfsmittel halten langfristig warm. Auch bei den Handschuhen ist die Auswahl groß: von Fleece-Handschuhen über Innenhandschuhe aus Wolle oder Seide bis hin zu speziellen Thermomodellen. Skihandschuhe sollten vor allem wind- und wetterdicht sein. www.rcmarketing.it

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