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Wintersport 2021/22

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18 SPORT D |

18 SPORT D | 2021 BIATHLON Dominik Windisch Die kulinarische Challenge „Win against Windisch“. Da denkt man gleich an Biathlon. Weit gefehlt: Die Challenge fand im September statt, und es ging um Aktions- und Wissensspiele rund um kulinarische Themen. Dominik Windisch trat dabei gegen Athleten der Sporthilfe an, und er hat die Challenge gewonnen. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für den nächsten Winter, der letzte ist nicht nach Wunsch verlaufen. Ein falsch positiver Corona-Test unmittelbar vor dem Weltcupauftakt hat Windisch etwas aus der Bahn geworfen, und der Knoten ist auch danach nie geplatzt. „Diese Corona-Geschichte hat mich gestresst. Ich war auch muskulär zu angespannt, und der Dezember ist flöten gegangen. Im Jänner und auch bei der WM war die Form zwar gut, aber das Schießen ist mir nicht aufgegangen. Insgesamt war es eine durchwachsene Saison“, blickt Windisch zurück. Der Massenstart-Weltmeister von 2019 sucht aber auch immer das Positive und hat es auch diesmal gefunden: „Solche Saisonen braucht es, um wieder etwas zu lernen.“ Nach einer gründlichen Analyse hat sich Windisch dazu entschlossen, wieder mit der Gruppe von Cheftrainer Andreas ZIngerle zu trainieren. Er war zuletzt in der Vorbereitung 2 Jahre freiwillig in der anderen Gruppe, weil er sich dort wohler gefühlt hat. An der Schießtechnik hat er nicht gefeilt. „Das war bei mir nicht das Problem. Ich habe nur nicht die Ruhe gefunden beim Schießen. Bei den Wettkämpfen im Winter bin ich mehr am Limit als im Training, und das wirkt sich dann freilich aus. Deshalb habe ich jetzt öfters bewusst so trainiert, dass ich ausgepowert an den Schießstand komme“, erzählt Windisch. Er geht mit einem guten Gefühl in die Olympia-Saison, aber an Olympia denkt er noch nicht bewusst. „Die Olympischen Spiele sind derzeit nur bei Interviews ein Thema. Erst geht es einmal darum, dass ich das umsetze, was ich mir vorgenommen habe. Die Gedanken an Olympia kommen dann im Jänner. Wie es in China sein wird, wissen wir nicht, denn wir waren ja noch nie da. Wir haben gehört, dass es recht windig sein soll. Dann könnte auch das Glück eine große Rolle spielen. Auf jeden Fall werden wir mit vielen Einschränkungen zu rechnen haben“, sagt der 31-Jährige aus Oberrasen. Neben dem vielen Training hat er im Sommer auch noch die Energie gefunden, den „Stoneman“ zu machen. Ursprünglich von Roland Stauder als eine Mountainbike-Challenge ins Dominik Windisch beim Luis-Trenker-Fotoshooting Leben gerufen, gibt es inzwischen verschiedene Optionen. Windisch hat sich für das Laufen entschieden und die Strecke in 10 Stunden zurückgelegt. Und es hat ihm so gut gefallen, dass er nun jedes Jahr einen „Stoneman“ machen möchte. DOMINIK WINDISCH Geburtsdatum und -ort: 6. November 1989 in Bruneck Wohnort: Oberrasen Sportgruppe: Heer

BIATHLON SPORT D | 2021 19 Linda Zingerle Schritt für Schritt nach oben Bei Jugend-Welttitelkämpfen heimste Linda Zingerle in den Jahren 2020 und 2021 zahlreiche Erfolge ein, jetzt soll die Serie auch in der höheren Kategorie fortgesetzt werden. Deshalb trainiert die erst 19-jährige Antholzerin schon im B-Team, im italienischen Wintersportverband auch „Team Mailand-Cortina 2026“ genannt. Damit ist die Marschrichtung klar vorgegeben. Linda Zingerle hat den Sommer über fleißig trainiert. Neben den jeweils längeren Trainingslagern daheim in Antholz, in Forni Avoltri, Martell, in Frankreich und in der Ramsau war sie auch viel allein oder mit ihrem Bruder David unterwegs, nicht selten unter der prüfenden Aufsicht von Vater Andreas. So will sich die zierliche Biathletin Schritt für Schritt nach oben arbeiten, schielt zum IBU-Cup (die B-Liga im internationalen Biathlonsport), will aber auch bei der Junioren-WM 2022 in Soldier Hollow (USA) Akzente setzen. Nach bestandener Matura im Frühjahr ist Linda Zingerle, die der Sportgruppe der Finanzwache angehört, voll auf Biathlon konzentriert. „Ich will mich gerne international positionieren, aber das geht nicht auf Anhieb. Dazu bedarf es konstanter Leistungen, die nur durch großen Fleiß möglich sind.“ Die letzten Jahre waren für sie „bärig“, doch auch die Medaillen bei Jugend-Weltmeisterschaften und Olympischen Jugendspielen waren hart erarbeitet, und auf dieser Erfolgswelle will die Biathletin weiter bleiben. Im Team zusammen mit ihrem Bruder David, dazu Irene Lardschneider und Hannah Auchentaller fühlt sich Linda Zingerle pudelwohl. Olympia 2026 vor der Haustür ist ein Ziel, das der Antholzerin noch zu weit entfernt ist: „Bis dahin ist noch viel Zeit, es kann so viel passieren. Ich versuche, einen Schritt nach dem anderen zu setzen und nichts zu überstürzen. Wir werden dann sehen, was möglich ist.“ LINDA ZINGERLE Geburtsdatum und -ort: 14. September 2002 in Bruneck Wohnort: Antholz Mittertal Sportgruppe: Finanzwache Pezzei Metallform fördert Linda Zingerle Anzeige Martin Pezzei, Inhaber der Firma Pezzei Metallform aus Bruneck, wurde vor einigen Jahren auf die Biathlonnachwuchssportlerin Linda Zingerle aufmerksam. Schnell wurde das Sponsoring, besiegelt und Linda trägt seitdem auf ihrem Kopf das Logo und den Schriftzug der Firma Pezzei Metallform aus Bruneck. Martin Pezzei leitet seit knapp 20 Jahren den elterlichen Betrieb und hat die damalige Schlosserei/Schmiede zu einem modernen Metallverarbeitungsunternehmen weitergeführt und sich den Kundenwünschen des 21. Jahrhunderts angepasst. Ein Durchstöbern der Homepage www.metallform. it, der Firmenbroschüren und der Facebook- und Instagram- Seite bietet ebenfalls Einblick in die Vielseitigkeit der Firma. Offene Stellen Aktuell ist der Betrieb auf der Suche nach Fachkräften, aber auch Monteure, Praktikanten und Abgänger der Metallfachschule werden gerne aufgenommen. Für alle Stellen stehen die Türen des modernen Unternehmens offen, und Bewerbungen sind jederzeit willkommen. Pezzei Metallform Fabrikstraße 7 | 39031 Bruneck pezzei@metallform.it | www.metallform.it

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