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Wintersport 2021/22

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10 SPORT D |

10 SPORT D | 2021 SKI ALPIN Karoline Pichler Der x-te Neubeginn Der Weltcupauftakt in Sölden war ihr x-ter Neubeginn. Zuerst war sie von schweren Verletzungen gebeutelt, dann blieben die Leistungen aus. Und nachdem sie sich 2021 quasi im Alleingang wieder zurückkämpfte, steht Karoline Pichler nun vor einem weiteren Re-Start ihrer bewegten Karriere. Der Skiweltcup-Kalender 2021/22 Damen 26. bis 28.11.2021 27./28.11. 3. bis 5.12. Herren Lake Louise Lake Louise 3. bis 5.12. Beaver Creek 11./12.12. St. Moritz 11./12.12. 17./18.12. 18./19.12. 19./20.12. 21.12. 22.12. 28./29.12. 28./29.12. 4./5.1.2022 8./9.1. 8./9.1. 11.1. 14. bis 16.1. 15./16.1. 21. bis 23.1. 22./23.1. 25.1. 25.1. 29./30.1. 26./27.2. 26./27.2. 5./6.3. 5./6.3. 11./12.3. 12./13.3. 16. bis 20.3. Killington Val d´Isere Gröden Val d´Isere Alta Badia Courchevel Courchevel/Meribel -Infografik: APA/A.Delvai/M. Lemanski Madonna di Campiglio Bormio Lienz Zagreb/Agram Maribor/Marburg Adelboden Flachau Wengen Zauchensee Kitzbühel Corna d´Ampezzo Kronplatz Schladming Garmisch-Partenkirchen Crans-Montana Garmisch-Partenkirchen Kvijell Lenzerheide Åre Kranjska Gora Und doch ist es immer irgendwie anders. „Normal kam ich von schweren Verletzungen zurück. Letzte Saison war es anders. Ich war vorher aus sportlichen Gründen weg vom Fenster, habe mich aber wieder herangekämpft. Ich weiß, woher ich komme“, blickt die 27-Jährige aus Petersberg zurück. Karoline Pichler war zu Beginn des letzten Skiwinters eigentlich schon auf dem Abstellgleis festgefahren. In der FIS-Rangliste schien sie im Riesentorlauf auf Platz 174 und im Super-G Abfahrt Super-G Riesentorl. Slalom Team Event an 156. Stelle auf. Aber sie kämpfte und ließ sich auch von anfänglichen Rückschlägen nicht beirren. Fazit: Am Saisonende standen 6 Top-10-Platzierungen im Europacup inklusive 2 Podestplätze zu Buche, in der Gesamtwertung ergab dies Rang 10 – und als Belohnung die Rückkehr ins Speed- Weltcupteam. Mit dem sie in den letzten Wochen in Copper Mountain (USA) hauptsächlich Super-G-Training machte, aber auch den Riesentorlauf nicht zu kurz kommen ließ. Schließlich steht am Wochenende das Rennen in Killington an der US-Ostküste auf dem Programm. Dort soll es für Pichler zum 3. Mal Weltcuppunkte in ihrer Karriere geben. Aber auch im Super-G soll es schon zeitnah klappen. Wenn nicht in einer Woche in Lake Louise, dann spätestens bei den 2 Rennen in St. Moritz am 11. und 12. Dezember. KAROLINE PICHLER Geburtsdatum und -ort: 30. Oktober 1994 in Bozen Wohnort: Petersberg Sportgruppe: Polizei

SKI ALPIN SPORT D | 2021 11 Christof Innerhofer Leichter wird’s nicht Er gehört seit exakt 15 Jahren zum Inventar des Skiweltcups. Und ist auch jetzt, im reifen Alter von 36 Jahren, noch immer ein potenzieller Podestfahrer. Aber: Leichter wird’s auch für den scheinbar ewig jungen Christof Innerhofer nicht. Seine Rückenschmerzen sind seit jeher ein ständiger Begleiter, im Frühjahr 2019 zog er sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Das ist zwar Schnee von gestern, trotzdem weiß es Detailfanatiker Innerhofer genau einzuschätzen. „Mir bleiben nicht mehr viele gute Jahre, wo ich auf einem Topniveau trainieren kann. Heuer war so ein Sommer, wo ich wirklich alles, was ich mir vorgenommen habe, auch trainieren konnte. Das war letztmals 2009 der Fall.“ Im Vorjahr kam „Inner“ von seiner Kreuzbandverletzung zurück, zudem warf ihn ein Problem mit seinen Skischuhen aus der Spur (falsche Gradeinstellung), und vor Kitzbühel kostete ihn eine Corona-Infektion eine Unmenge an Substanz. Trotzdem überraschte er mit zwei 4. Plätzen in Abfahrt und Super-G. Wieder einmal zeigte der Sieger von 6 Weltcuprennen – der letzte liegt schon fast 9 Jahre zurück – was in ihm steckt: Immer dann, wenn man „Inner“ am wenigsten auf der Rechnung hat, ist er voll da. Gemeinsam mit zwei 5. Plätzen in Garmisch blieben die Kitz-Ergebnisse die Ausreißer nach oben in einer ansonsten schwierigen Saison. Zumal auch sein Servicemann Ales Kalamar wegen Corona viele Rennen verpasste. „Ich hatte viel Potenzial, erntete wegen der genannten Umstände aber eher wenig. Klingt nach Ausrede, aber es waren die Fakten.“ Eine klare Meinung hat Christof Innerhofer auch zur Corona-Impfung: „Jedes Land hat das Recht, seine Regularien festzulegen, wie es will. Dass die FIS nicht in der Lage ist, trotzdem einheitliche Richtlinien für alle zu schaffen und seinen Athleten die Möglichkeit zu geben, in jedem Land an den Start zu gehen – unabhängig, ob geimpft oder nicht – ist schon krass. Die Speedfahrer müssen geimpft sein, wenn sie in Kanada starten wollen. Die Slalomfahrer, die nicht dorthin müssen, brauchen die Impfung nicht. Es gibt keine einheitliche Linie, und das ist irritierend.“ Ansonsten liegt der Fokus des 36-Jährigen beim Wesentlichen. Zeit mit Nebensächlichkeiten zu verlieren, die er eh nicht ändern kann – das war einmal. Zumal in der kommenden Saison Olympia angesagt ist, und bei Olympia hat Innerhofer in Sotschi 2014 Silber und Bronze geholt. Es fehlt also noch Gold. Aber damit beschäftigt er sich nicht. Er legt seinen Fokus auf die Erfahrung: „Im Kopf bin ich stark. Aber es gibt noch bessere, bedingungslosere Fahrer als mich. Sie sind nicht gnadenloser, aber gleichgültiger.“ Positiv sieht Innerhofer die Entwicklung im Speedteam der „Azzurri“, wo Mattia Casse und Emanuele Buzzi wieder im Kommen sind und Nicoló Molteni und Pietro Zazzi nachrücken. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine ganze Generation verloren haben: Hagen Patscheider, Henri Battilani, Andy Plank und Matteo De Vettori waren allesamt Junioren-Weltmeister und haben längst aufgehört, Florian Schieder und Alex Prast sind verletzt. Das kann man nicht kompensieren.“ CHRISTOF INNERHOFER Geburtsdatum und -ort: 17. Dezember 1984 in Bruneck Wohnort: Gais Sportgruppe: Finanzwache

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