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Wintersport 2020/21

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68 SPORT D |

68 SPORT D | 2020 FISI WINTERSPORTVERBAND SÜDTIROL Unsere Aufsteiger auf dem Weg zu den Profis BJÖRN ANGERER | LANGLAUF Sara Hutter FISI: Was hat sich für dich mit dem Aufstieg in die Polizeisportgruppe geändert? B. ANGERER: Der Trainingsumfang ist wesentlich höher, und wir arbeiten in kleineren Gruppen. Eine Umstellung war natürlich auch die italienische Sprache, und ich hatte zu Beginn schon ein paar Schwierigkeiten. Diese sind aber mittlerweile überwunden. Felix Ratschiller FELIX RATSCHILLER | BIATHLON FISI: Was hat sich für Sie mit der Aufnahme in die Sportgruppe der Carabinieri geändert? F. RATSCHILLER: Geändert haben sich die Trainingskollegen und das gesamte Umfeld. Das Training hat wesentlich an Umfang zugenommen und wird noch um eine Stufe professioneller und genauer geplant und abgewickelt. FISI: Welche Ziele verfolgen Sie für die anstehende Wettkampfsaison? F. RATSCHILLER: Mein Ziel ist es, bei den Wettkämpen konstant vorne dabei zu sein und so wenige Leistungsschwankungen wie möglich zu haben. Saisonziel Nr. 1 ist eine Medaille bei der Italienmeisterschaft in der U18. FISI: Vermissen Sie ihre Landeskader- Kollegen? F. RATSCHILLER: Klar war es für mich eine große Umstellung, dass ich mit neuen Trainingskollegen konfrontiert war. Die Kollegen im Landeskader, aber auch die Trainer und das gesamte Umfeld fehlen mir schon ein wenig. FISI: Welche Ziele verfolgen Sie für die anstehende Wettkampfsaison? B. ANGERER: Falls Covid-19 eine reguläre Wettkampfsaison überhaupt zulässt, erwarte ich mir natürlich eine weitere Leistungssteigerung. Podestplätze bei Italiencup-Rennen, die Teilnahme an der Junioren-WM und möglichst eine Medaille bei der Italienmeisterschaft habe ich im Visier. FISI: Vermissen Sie ihre Landeskader- Kollegen? B. ANGERER: Ich habe 5 schöne Jahre in der Sportoberschule in Mals und auch im Landeskader verbracht. Meine bisherigen Kollegen vermisse ich natürlich sehr, obwohl wir über die sozialen Medien und auch während der Regenerationswochen weiterhin in Kontakt sind. Björn Angerer SARA HUTTER | LANGLAUF FISI: Was hat sich für Sie mit dem Aufstieg in die Junioren-Nationalmannschaft und in die Polizeisportgruppe geändert? S. HUTTER: Ich habe neue Mannschaftskolleginnen, in der Kommunikation bediene ich mich der italienischen Sprache, und dies war für mich zu Beginn schon etwas ungewohnt. Mittlerweile habe ich mich aber sehr gut eingelebt und fühle mich sehr wohl. FISI: Welche Ziele verfolgen Sie für die anstehende Wettkampfsaison? S. HUTTER: Auf meinem Niveau gilt es, gute Ergebnisse in Coppa-Italia-Rennen zu erzielen. Die Italienmeisterschaften sind zudem für jeden Athleten eine willkommene Gelegenheit, sich mit einer Medaille ins Rampenlicht zu laufen. Eine Teilnahme an der Junioren-WM mit einer entsprechenden Platzierung im vorderen Teilnehmerfeld würde die Wettkampfsaison krönen. FISI: Vermissen Sie ihre Landeskader- Kollegen? S. HUTTER: Ich vermisse sie sehr. Meine

FISI WINTERSPORTVERBAND SÜDTIROL SPORT D | 2020 69 neuen Kollegen haben mich aber sehr herzlich aufgenommen, und ich fühle mich rundum wohl. FISI: Wem haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg am meisten zu verdanken? S. HUTTER: In erster Linie bedanke ich mich bei meinen Eltern, welche mich auf meinem Weg bis hierher stets begleitet und unterstützt haben. Großer Dank gebührt auch den Vereinstrainern, den Trainern der Sportoberschule Mals und des Landeskaders. Sie haben mich großartig gefördert. SOPHIA INNERKOFLER | LANGLAUF FISI: Was hat sich für Sie mit der Aufnahme in die Carabinieri-Sportgruppe verändert? S. INNERKOFLER: Meine jetzigen Teamkollegen sind alle etwas älter als ich und haben mehr Erfahrung. Sie können mir sehr gut weiterhelfen. Die Trainingsintensität hat wesentlich zugenommen, und zu Beginn ist mir der Umstieg nicht so leicht gefallen. In der Gruppe wird nur italienisch gesprochen. Dies ist schon eine große Umstellung. FISI: Welche Ziele verfolgen Sie für die anstehende Wettkampfsaison? S. INNERKOFLER: Ich möchte meine besten Leistungen abrufen und schauen, was herauskommt. Gute Platzierungen bei Coppa-Italia-Rennen und vielleicht eine Medaille bei den Italienmeisterschaften wären super. Sophia Innerkofler FISI: Vermissen Sie ihre Landeskader- Kollegen? S. INNERKOFLER: Ja, schon ziemlich, wir hatten eine tolle Gruppe, und diese fehlt mir schon. FISI: Wem haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg am meisten zu verdanken? S. INNERKOFLER: Meiner Familie, hauptsächlich meinem Vater, dem Skiclub und dem Landeskader. LEA STANGL | RODELN Lea Stangl FISI: Was hat sich für Sie mit dem Aufstieg in die B-Nationalmannschaft verändert? L. STANGL: Ich bin bereits seit Juli im Aufbautraining. Zum Kadertraining steht nun auch das Heimtraining noch mehr auf der Tagesordnung. Weiters absolvieren wir in Meransen unser sommerliches Starttraining. Es ist alles einen Tick professioneller geworden. FISI: Welche Ziele verfolgen Sie für die anstehende Wettkampfsaison? L. STANGL: Ich möchte natürlich gerne vorne dabei sein. Eine Medaille bei der Junioren-EM und der Gesamtsieg im Junioren-Weltcup sind die zwei wichtigsten Ziele. ausübe. Danken möchte ich den Vereinstrainern, welche gleichzeitig Trainer sind und auch mein Material bestmöglich präparieren. DANIEL MORODER | SKISPRUNG FISI: Was hat sich für Sie mit dem Aufstieg in die B-Nationalmannschaft verändert? D. MORODER: Generell nicht sehr viel. Einzig, dass wir heuer als A- und B-Mannschaft gemeinsam trainieren. Die Trainer sind dieselben geblieben, bei den Mädchen ist der einstige Weltklassespringer Andreas Felder aus Österreich als Cheftrainer hinzugekommen. Die Trainingsstätten sind heuer mit Oberhof, Innsbruck sowie Planica etwas abwechslungsreicher als im letzten Jahr. FISI: Welche Ziele verfolgen Sie für die anstehende Wettkampfsaison? D. MORODER: Mein größtes Ziel ist die Teilnahme an der WM in Oberstdorf Ende Februar/Anfang März sowie die Skiflug-WM in Planica zu Beginn der Saison. FISI: Wem haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg am meisten zu verdanken? D. MORODER: Mit Sicherheit meinem Vater Romed, der mich auf meinem Weg sehr unterstützt und gefördert hat. Meine Jahre im Skigymnasium Stams unter den dortigen Trainern Daniel Lackner und Rupert Gürtler haben mich reifen lassen. FISI: Wem haben Sie auf Ihrem bisherigen Weg am meisten zu verdanken? L. STANGL: Mein Onkel und meine Mama haben sicher den größten Anteil, dass ich den Rodelsport so Daniel Moroder

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