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Unser Land - Unsere Energie 2012

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18 08/2012 themenbereich themenbereich 08/2012 19 Lagerhalle der Rizzi-Gruppe in Glurns Verlässlicher Partner der Wirtschaft Intelligente Vernetzung Etschwerke AG geht neue Wege. Radius im Gespräch mit Siegried Tutzer, dem Generaldirektor. Er berichtet über die Zukunftspläne der Etschwerke AG. Radius: Wie gut stehen die Etschwerke wirtschaftlich da? Siegfried Tutzer: Wir decken im Bereich Strom die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Verkauf ab. Die Gasverteilung und der Gasverkauf gehören ebenfalls schon seit etlichen Jahren zu unserem Kerngeschäft. Der Bereich Fernwärme entwickelt sich auch zu einem sehr erfolgreichen Standbein. Radius: Könnte es passieren, dass die Etschwerke eines Tages keine Konzessionen mehr bekommen und keine Kraftwerke mehr betreiben können? S. Tutzer: Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. Wir haben im Bereich Wasserkraft genug Know-how, um mit Erfolg an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen. Der Bau neuer, großer Kraftwerke wird bei uns künftig wohl nur noch vereinzelt möglich sein. Radius: Was hat für die Etschwerke AG oberste Priorität? S. Tutzer: Wir möchten, dass unsere Kunden mit unseren Leistungen zufrieden sind. Das Produkt Strom ist immer gleich, auch wenn es von unseren Mitbewerbern geliefert wird. Daher stellen wir die Kundenzufriedenheit – auch beim Preis – in den Mittelpunkt. Radius: Was tun die Etschwerke, um ihre Kunden optimal und kostengünstig mit Strom zu versorgen? S. Tutzer: Wir passen die Stromleitungen kontinuierlich an die Erfordernisse Siegfried Tutzer der Kunden an. Veraltete Betriebsmittel werden durch neue sowie Freileitungen durch Erdkabel ersetzt. Moderne Telekommunikationstechnologien ermöglichen einen immer schnelleren und effizienteren Einsatz unserer Techniker bei der Fehlerbehebung. Der Einsatz eines digitalen Leitungskatasters wird zu einem hoch interessanten Planungsinstrument. Der Austausch der mechanischen Zähler durch digitale Zähler ermöglicht eine flexible Staffelung der Stromtarife in Tag- und Nachttarif, die Fernablesung des Stromverbrauchs gestattet den effektiven Verbrauch zu verrechnen. Die Verbrauchsschätzungen, die häufig für Ärger sorgten, gehören somit der Vergangenheit an. Radius: Welches sind die Pläne für die Zukunft? S. Tutzer: Wir möchten Bestehendes ausbauen, wo es sinnvoll ist. Eine zentrale Rolle werden erneuerbare Energien wie Wind, Wasser, Sonne und Biomasse spielen. In diese Energieträger muss investiert werden. Das normative Umfeld und die Förderkriterien werden über deren Erfolg entscheiden. Die intelligente Vernetzung von Erzeuger, Netzbetreiber, Stromhändler und Kunden wird das Erfolgsrezept für den optimalen Einsatz der vorhandenen Mittel sein. Es bleibt also spannend. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist Leasing auch heuer eine interessante Finanzierungsform für Unternehmen – im Vorjahr wurden wieder zahlreiche Projekte mit der Südtiroler Wirtschaft realisiert. „Wir setzen auf ein stabiles und starkes Mutterhaus sowie auf unsere engagierten Mitarbeiter.“ Die Hypo Vorarlberg Leasing hat auch im Vorjahr wieder zahlreiche Projekte mit der Südtiroler Wirtschaft realisiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Bereich Immobilienleasing. „Wir werden auch in Zukunft erfolgreiche Unternehmen, die expandieren wollen, in puncto Immobilienleasing unterstützen und ein wichtiger Ansprechpartner für die Wirtschaft in unserer Region sein“, erläutert Michael Meyer, Delegierter des Verwaltungsrates. Leasing bleibe auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld ein interessantes Finanzierungsinstrument für Investitionsprojekte. „Außerdem sprechen die nunmehr kürzeren Leasinglaufzeiten für diese Finanzierungsvariante. Der Kunde kann selbst entscheiden, wie lange sein Vertrag läuft.“ Partner für Finanzierungen Im Vorjahr finanzierte die Hypo Vorarlberg Leasing die neue Produktions- und Lagerhalle der Rizzi-Gruppe in Glurns, die im Laufe des heurigen Jahres fertiggestellt wird. Die Rizzi-Gruppe ist im Obst- und Gemüsegroßhandel tätig und unter anderem auf den Vertrieb von biologischen Produkten spezialisiert. Das Investitionsvolumen für die neue Immobilie liegt bei 6,4 Millionen Euro. Außerdem hat die Hypo Vorarlberg Leasing den neuen Sitz der Interfama Rent in Verona finanziert. Das Volumen lag bei 2,9 Millionen Euro. Das Mutterhaus mit Hauptsitz in Prad am Stilfserjoch produziert Schalungssysteme, die von Interfama Rent vermietet werden. Ein weiteres Referenzprojekt ist das E-Werk der ESTL Konsortial GmbH in St. Leonhard in Passeier. Die Anteile an der Gesellschaft teilen sich die Gemeinde, private Investoren und die Bürger von St. Leonhard. Die Besonderheit: Durch das Beteiligungsmodell erhalten die Bürger der Gemeinde den Strom zu einem reduzierten Preis. Das Finanzierungsvolumen beträgt rund 6,3 Millionen Euro. Über die Hypo Vorarlberg Leasing Michael Meyer Die Hypo Vorarlberg Leasing mit Hauptsitz in Bozen sowie den Filialen in Como, Bergamo (wird im September 2012 geschlossen) und Treviso ist eine 100-prozentige Tochter der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, einem internationalen Finanzinstitut mit „A1“-Rating. Weitere Infos über die Hypo Vorarlberg Leasing AG finden sie im Internet unter: www.hypoleasing.it. INFO Hypo Voralberg Leasing Galileo-Galilei-Straße 10 H | 39100 Bozen Tel. 0471 060 500 | Fax 0471 060 550 info@hypovbg.it | www.hypoleasing.it Interfama Rent, Verona

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