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Unser Land - Unsere Energie 2010

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p a g i n i e r u n g s

p a g i n i e r u n g s e r v i c e ternehmens abgelesen werden: Im Jahre 2001 fand der Umzug in den neuen Firmensitz in der Industriezone Unterackern statt, und es waren 55 Mitarbeiter daran beteiligt. Heute, nur neun Jahre später, beschäftigt Turbinenbau Troyer bereits 101 Mitarbeiter. Nicht zuletzt deshalb, aber auch durch die Fertigung von immer größeren Maschinen, ist über die Jahre natürlich eine gewisse Platznot entstanden, der es entgegen zu treten galt. Fertigstellung der Werkhalle Kapazität verdoppelt Die Wasserkraft boomt. Als saubere Energiequelle liegt sie derzeit voll im Trend, wenn auch die öffentliche Meinung auf die vermeintlich rücksichtslose Ausbeutung der Gewässer sehr empfindlich reagiert. Dass es hingegen sehr wohl möglich ist, die Wasserkraft auch auf schonende Art und Weise zu nutzen, müsste eigentlich hinlänglich bekannt sein und wurde gerade in unseren Breiten vielfach bewiesen. Außerdem ist die Wasserkraft eine tragende Säule sämtlicher Strategien, welche die Abwendung von fossilen Energiequellen hin zu erneuerbaren Energieformen verfolgen. Mit unterschiedlicher Ausrichtung haben in den letzten Jahren unzählige Organisationen von Greenpeace bis zur Internationalen Energie- Agentur (IEA) verschiedenste Studien vorgelegt, wie sich die weltweite Energie- und insbesondere die Stromversorgung in halbwegs umweltverträglicher Form darstellen könnten. Wasserkraft noch stärker ausgebaut Zwei wesentliche Eckpfeiler sind jedoch allen Studien gemeinsam: Einerseits muss der Pro-Kopf-Energiekonsum drastisch eingeschränkt werden, da ansonsten die Versorgung durch die bisherigen Infrastrukturen nicht mehr gewährleistet werden kann. Vor allem aber müssen die erneuerbaren Energiequellen, Wasserkraft natürlich eingeschlossen, noch stärker als bisher ausgebaut werden, wenn wir eine Chance haben wollen, Umweltverschmutzung und Klimawandel einigermaßen in den Griff zu bekommen. Europa versucht, auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle einzunehmen, weshalb die Europäische Union im Jahre 2009 die so genannte 20-20-20-Richtlinie verabschiedet hat. Im Rahmen dieser Ziele soll bis 2020 ein Energiesparziel von 20 % umgesetzt werden, die Treibhausgasemissionen um 20 % reduziert werden und mindestens 20 % Anteil an erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch erreicht werden. Auf diesen Trend, der seit der Verabschiedung des Kyoto-Protokolls im Jahre 1997 enorm an Fahrt gewonnen hat, setzt das Sterzinger Traditionsunternehmen Turbinenbau Troyer. Seit 1934 im Bereich der Ausrüstung von Wasserkraftwerken tätig, kann die rasante Entwicklung des Wasserkraftmarktes weltweit an den Beschäftigungszahlen des Un- Nach einer zweijährigen Planungsphase konnte zum Jahreswechsel die neue Werkshalle bezogen werden, die beinahe unmittelbar an das bestehende Werksgelände anschließt und damit glücklicher Weise fast als Zubau gelten kann. Dadurch wurde die Gesamtfläche der Produktionsstätten auf ca. 7000 m² verdoppelt. Die neue Halle bietet viel Platz für Vormontage, Schlosserei, Lackiererei, Sandstrahlerei und Großteilelager. Vor allem die Schlosser, die bisher auf einer Fläche von 24 x 8 m zusammengepfercht waren, profitieren von den deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen. In der Schlosserei wurde nicht nur die Arbeitsfläche vergrößert, es wurden auch in Bezug auf die Luftqualität große Anstrengungen unternommen, um den Mitarbeitern in einem notorisch staubigen und rauchigen Umfeld einen angenehmen Arbeitsplatz zu bieten. Neben den traditionellen Absaugarmen wurden neue Schweißpistolen angeschafft, welche den Schweißrauch direkt absaugen und dadurch eine deutliche Reduzierung der Rauchentwicklung erwirken. Darüber hinaus wurde ein energiesparendes Umluftsystem mit einer aufwändigen, selbstreinigenden Filteranlage installiert, sodass die Staub- und Rauchgaswerte in den neuen Räumen den strengsten Richtlinien entsprechen. Die frei gewordenen Flächen in der erst 2001 bezogenen Halle wurden sofort von anderen Bereichen in Beschlag genommen. Vor allem die technischen Büros und die Fertigung von Schaltschränken litten zuletzt arg unter Platznot, welche in nächster Zukunft durch einen entsprechenden Ausbau gelindert werden soll. Durch diese bedeutende Investition von ca. 4,5 Mio. Euro ist das Familienunternehmen nun für die kommenden Herausforderungen gerüstet. INFO Turbinenbau Troyer GmbH Karl-von-Etzel-Str. 2 - 39049 Sterzing Tel. 0472 765 195 - Fax 0472 766 356 info@troyer.it - www.troyer.it 30 08/2010 XX/20XX 31

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