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Fachkräfte, die’s

Fachkräfte, die’s drauf haben Nur wer persönlich die Gelegenheit hatte, Werkstatt-, Baustellen- oder Studioluft zu schnuppern weiß: Berufe im Handwerk haben weit mehr zu bieten als bekannt ist. Und spätestens seit Corona ist klar: Profis im Handwerk wird es immer brauchen. Schon als Kind wird einem häufig die Frage gestellt: Was möchtest du denn werden, wenn du groß bist? Während für einige der Berufswunsch schon glasklar ist, zerbrechen sich andere viele Monate den Kopf. Besonders im Mittelschulalter, wo die Entscheidung zur Berufswahl ansteht, hadern viele mit sich selbst, welches der richtige Weg sein könnte. Junghandwerkerobmann und Bauunternehmer aus Montan Alexander Dallio hat hierzu eine klare Botschaft: „Egal welchen Beruf du wählst, wichtig ist, dass er dir Spaß macht und Erfüllung bringt.“ Besonders für die jüngeren Generationen sind Glück und Erfüllung im Beruf wichtig. Viele Jugendliche finden diese Genugtuung im Handwerk und können von dem Augenblick erzählen, in dem der Stolz auf die eigene Arbeit am größten ist. Es ist jener Moment, für den sie alles geben. Es ist jener Moment, in dem sie ihr Werk bzw. ihre Leistung begutachten. „Das Schöne an unserem Beruf ist, dass wir am Ende eines Arbeitstages ein konkretes Ergebnis vor Augen haben, das mit den eigenen Händen geschaffen wurde und mit dem man einen Kundentraum erfüllt hat“, erzählt auch die Tapeziererin und Raumausstatterin aus Brixen Jasmin Fischnaller. Viele Eltern könnten nun denken: allein vom Stolz kann man aber nicht leben. Stimmt auch. Im Handwerk ist diese Sorge aber unberechtigt. Gute Fachkräfte erwarten gute Verdienstmöglichkeiten und beste Aufstiegschancen. Und Fachkräfte werden mehr denn je benötigt. Südtirols Steckenpferd – die duale Ausbildung Wie das Wort dual bereits verrät, bedeutet duale Ausbildung, das notwendige Fertigkeiten und Kenntnisse auf zwei Ebenen erworben werden: zum einem im Ausbildungsbetrieb und zum anderen in der Berufsschule. Die beiden Ausbildungsträger Lehrbetrieb und Berufsschule arbeiten dabei eng zusammen, um die Auszubildenden optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Südtirol ist die einzige Provinz in ganz Italien mit diesem Ausbildungsmodell. „Unsere Lehre ist ein Südtiroler Qualitätsprodukt, für welches wir bereits mehrfach internationale Erfolge bei den internationalen Berufsweltmeisterschaften einfahren konnten“, erklärt Lvh-Verbandschef Martin Haller. In über 130 Gewerken bieten Handwerksbetriebe jungen Menschen mit der dualen Berufsausbildung vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten an und erweisen sich als Garant gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Nach der Lehre gibt es noch weitere Ausbildungsmöglichkeiten. So kann zum Beispiel nach Abschluss des Gesellenbriefes und im Rahmen einer zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung auch die Berufsmatura absolviert werden. Wer anschließend noch eine technische Hochschule besuchen oder den Meisterbrief anstreben möchte, dem stehen auch diese Türen offen. Die Durchlässigkeit im Berufsbildungssystem ist ein wichtiger Punkt bei der Berufswahl. Es gibt inzwischen auch sehr viele Maturanten, die sich nach der Oberschule für einen praktischen Beruf entscheiden. Viele von ihnen haben im Handwerk ihre Berufung gefunden. In der Krise - unverzichtbare Berufe Dass es kein Leben ohne das Handwerk gibt, ist spätestens seit Corona klar. Besonders das letzte Jahr hat gezeigt, wie bedeutend das Handwerk ist. In der Corona-Pandemie haben Handwerker maßgeblich dazu beigetragen, das Land am Laufen zu halten. Die Systemrelevanz vieler Handwerksberufe ist in diesen Krisenmonaten deutlich geworden. Jetzt gilt es, das Handwerk auch als Karriereweg für junge Menschen relevant zu machen. Unabhängig von der Coronakrise bietet das Handwerk wichtige Herausforderungen im Bereich Klimaschutz, Energie, Mobilität und Smart Living. „Seit mehr als vier Jahren machen wir mit der Kampagne Generation H jungen Menschen Lust auf Südtiroler Handwerk und zeigen die neuen und vielseitigen Arbeitsfelder auf. Das lokale Handwerk darf stolz auf seine Qualitätsarbeit sein und diese auch mit

AKTUELL 57 Stolz zeigen“, betont auch Lvh-Vizepräsident im Lvh Hannes Mussak. Handwerk als Herzstück der Wirtschaft Das Handwerk bildet mit knapp 14.000 Betrieben und über 45.000 Beschäftigten das Herzstück des Südtiroler Mittelstandes. Über 90 Prozent der lokalen Handwerksbetriebe sind Kleinst- und Kleinbetriebe mit durchschnittlich 3,5 Mitarbeitern. Nicht nur in Südtirol, sondern in ganz Europa prägt das Handwerk in seiner Vielfalt die Wirtschaft und sichert maßgeblich die Versorgungsstrukturen sowie das gesellschaftliche Leben. Handwerksunternehmer übernehmen wichtige soziale Rollen: sie sichern Arbeitsplätze, bilden aus und engagieren sich vielfach auch noch in Vereinen und Verbänden. Kurzum: das Südtiroler Handwerk ist ein unverzichtbarer Leistungsträger und Wirtschaftspfeiler, der gerade jungen Menschen unglaublich viele Perspektiven und Berufswege bietet. Weitere Informationen unter www.lvh.it Daten & Fakten des Südtiroler Handwerks Handwerksbetriebe: 13.700 * Jungunternehmen: 1.701 * 2-JÄHRIGE LEHRE ZUR MATURA berufsbegleitend Berufsschule Handwerk 4. LEHRJAHR 120 Schulstunden 3. LEHRJAHR 400 Schulstunden 2. LEHRJAHR 400 Schulstunden 1. LEHRJAHR 400 Schulstunden Beschäftigte: 45.600 * Lehrlinge: 3.463 ** DAS SÜDTIROLER BILDUNGSSYSTEM UNIVERSITÄT | MEISTERBRIEF BERUFSGRUNDSTUFE BERUFSBILDUNG 5 JAHR MATURA Vollzeit Berufsschule Handwerk 4. FACHSCHULE Vollzeit 3. FACHSCHULE Vollzeit 2. FACHSCHULE Vollzeit VOLKS- UND MITTELSCHULE 5. OBERSCHULE MATURA 4. OBERSCHULE Vollzeit 3. OBERSCHULE Vollzeit 2. OBERSCHULE Vollzeit 1. OBERSCHULE Vollzeit OBERSCHULE Anzeige * Quelle: Wifo März 2021 ** Quelle: Amt für Arbeitsmarktbeobachtung März 2021 HOPPE – Ein attraktiver Arbeitgeber Seit über 55 Jahren produziert HOPPE in Südtirol Tür- und Fenstergriffe. Rund 760 Menschen arbeiten in den Werken im Vinschgau oder am Verwaltungsstandort in Lana. Wer sich heute in den beiden Werken in Laas und Schluderns umschaut, wird diese kaum wiedererkennen – so groß sind die Veränderungen, die mit der Einführung des HPS, des HOPPE-Produktions-Systems, vorgenommen wurden. Die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Fertigungsabläufe bedeutet für die Mitarbeiter in den Werken vor allem, dass sie in den Aufbau der Arbeitsprozesse mit eingebunden werden. Gemeinsam arbeiten sie daran, zum Beispiel Laufwege zu reduzieren und Abläufe ergonomischer und einfacher zu gestalten. Das steigert nicht nur die Effektivität, sondern vermittelt auch wertvolle Kompetenzen in Methoden moderner Fertigung. Vielfältige Berufsmöglichkeiten An insgesamt sieben Standorten in Europa und den USA werden Tür- und Fenstergriffe von HOPPE entwickelt, mit dem HOPPE-Produktions-System produziert und weltweit vermarktet. Damit zählt das Familienunternehmen zu den international führenden Beschlagherstellern. Was zunächst wie ein einfaches Produkt erscheint, benötigt viele verschiedene Entwicklungs- und Arbeitsschritte, damit der Prozess von der ersten Idee über die Serienfertigung bis zur Vermarktung erfolgreich verläuft. Entsprechend vielfältig sind die Berufe, die bei HOPPE ausgeübt werden können. Von der Fachkraft für Metalltechnik über Maschinen- und Anlagenführer, Werkzeugmechaniker und Mechatroniker bis hin zu technischen Produktdesignern und Industriekaufleuten sowie Vermarktungs-, Betriebswirtschafts- oder IT-Experten: Die HOPPE- Fachleute sind in vielen Bereichen tätig – einen wesentlichen Anteil der Mitarbeiter bildet das Unternehmen selbst aus. HOPPE AG Industriezone 1/5 – Eurocenter | 39011 Lana Tel. 0473 640 111 info@hoppe.com | www.hoppe.com Das HOPPE-Werk in Laas

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