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Top Jobs! 2021

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52 AKTUELL Mit Engagement und Hingabe Sie haben maßgeblich zum Erfolg ihrer Unternehmen beigetragen. 2021 feiern diese Mitarbeiter berufliche Jubiläen – und blicken voller Stolz und Zufriedenheit auf die vergangenen Jahre zurück. Vom schüchternen Mädchen zur kompetenten Abteilungsleiterin Vor 30 Jahren startete Angelika Gruber ihre berufliche Laufbahn bei der Firma „duka“, die seit 1979 hochwertige Duschkabinen herstellt. Das damals 17-jährige schüchterne Mädchen ist heute die kompetente Leiterin der Klebeabteilung, die ein Team von 16 männlichen Kollegen souverän führt. Ihr Aufgabengebiet umfasst unter anderem die Einteilung der zu produzierenden Duschkabinen, die Qualitätskontrolle und die Organisation aller relevanten Abläufe. „Als ich vor 30 Jahren angefangen habe, waren die Dimensionen viel kleiner“, Angelika Gruber, Leiterin der Klebeabteilung bei Duka erinnert sich Angelika Gruber. „Das gesamte Team bestand aus 30 bis 40 Mitarbeitern und jeder von uns hat diverse Aufgaben übernommen.“ In diese Aufgaben wurde sie schrittweise, meistens dank Schulungen durch Kollegen, eingeführt. „Bevor ich Anfang der 2000er Jahre in die Klebeabteilung gewechselt bin, habe ich Duschkabinen zusammengebaut und Arbeiten übernommen, die im Zusammenhang damit standen“, erklärt Angelika Gruber. Seitdem hat sich ihr Aufgabengebiet stetig verändert: „Die Arbeitsprozesse in der Klebeabteilung sind anspruchsvoll und leben von präziser Handarbeit. Die Geräte und Maschinen, mit denen wir arbeiten, sind innovativ und hoch technologisch. Zudem kommen regelmäßig neue Produkte dazu – da ist Flexibilität genauso gefragt wie Genauigkeit und Lernbereitschaft.“ An die letzten 30 Jahre hat die Abteilungsleiterin viele schöne Erinnerungen: „Besonders gut gefallen mir die Wertschätzung und der Zusammenhalt der Kollegen, der nicht nur in stressigen Situationen zum Ausdruck kommt.“ Die Wertschätzung ist die größte Motivation Hannes Kinzner hat die Landwirtschaftsschule abgeschlossen. Doch für ihn stand ein Branchenwechsel schon früh fest. „1995 bin ich zu Wolf System gekommen, wo ich seitdem beschäftigt bin“, erklärt der heutige Produktionsleiter. „Nach einigen Jahren auf Hannes Kinzner, Produktionsleiter Montage in verschiedenen Bereichen bei Wolf System unserer Firma, wechselte ich in die damals fünf Mann starke Produktion. Im Laufe der Zeit und mit dem Wachsen der Firma, übernahm ich weitere Aufgaben, mehr Verantwortung wurde

AKTUELL 53 mir übertragen.“ Zu seinen Kernaufgaben gehören heute die Organisation und der Überblick über die gesamte Produktion, die Personaleinteilung und -führung sowie Absprachen mit Kollegen aus anderen Abteilungen. „Bereits von Anfang an hat mir gut gefallen, dass ich nicht in ein Aufgabengebiet hineingezwungen wurde, sondern dass ich mich frei entwickeln konnte. Es war für mich sehr hilfreich, dass ich vieles selbst entscheiden konnte“, resümiert der langjährige Mitarbeiter von Wolf System/ Wolf Haus. „Die größte Motivation für mich ist, wenn man mit seinen Mitarbeitern auf ein gelungenes Projekt zurückblicken kann und so das Wachsen der Firma miterlebt. Das Wertschätzen jedes einzelnen Mitarbeiters und seiner Leistung, die zum Gelingen des gesamten Ablaufes notwendig ist, haben für mich eine große Bedeutung. Es ist mir wichtig diese Form von Wertschätzung weiterhin in unserer Firma lebendig zu erhalten.“ Durch Wandel zum Erfolg Seit 40 Jahren ist Michael Munter Teil des Teams von Athesia Druck. „Ich habe 1981 die Lehre als Offsetdrucker hier absolviert und anschließend zehn Jahre in derselben Abteilung gearbeitet“, erklärt er seine berufliche Michael Munter, Abteilungsleiter Bogenoffsetdruck bei Athesia Druck Laufbahn im Unternehmen. Es folgten Stationen im Zeitungsbetrieb und Verkaufsinnendienst. Als die Umstellung von analog auf digital die Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagements erforderlich machte, übernahm Michael Munter 2007 zusammen mit einem Kollegen den Aufbau. 2012 bekam er schließlich das Angebot, die Leitung der Abteilung Bogenoffsetdruck zu übernehmen. In seiner Position als Abteilungsleiter ist er für die Überwachung der Produktion, den Einkauf der Druckhilfsmittel und die Schichtplanung der Mitarbeiter verantwortlich. Es sind die immer wieder neu auftauchenden Herausforderungen, die seine Arbeit nie langweilig werden lassen. Michael Munter: „Eine der schönsten Erfahrungen ist, wenn man den positiven Einfluss der eigenen Arbeit auf die Produktionsprozesse und die Produktqualität sieht. Es ist sehr motivierend, wenn man grünes Licht von der Geschäftsleitung bekommt, Investitionen in neue Maschinengenerationen zu tätigen, die sich später als goldrichtig erweisen.“ Freude an neuen Herausforderungen „Als ich vor 25 Jahren bei der Firma angefangen habe, war ich der einzige Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung“, Dietmar Gruber, erinnert sich bei Tip Top Fenster Dietmar Gruber an die Anfänge beim Unternehmen Tip Top Fenster. Seine Ausbildung hat er allerdings auf einem anderen Gebiet gemacht: „Ich habe die damalige Gewerbeoberschule mit der Fachrichtung Elektronik besucht und anschließend einen Fortbildungskurs in Automation absolviert. Nach ein paar beruflichen Stationen in anderen Firmen hat mich mein jetziger Chef gefragt, ob ich in sein Unternehmen wechseln möchte, das damals in der Aufbauphase war. Mich hat dieses Angebot sofort gereizt und so habe ich bei Tip Top Fenster angefangen.“ Seitdem haben sich sowohl die Größe des Unternehmens als auch das Aufgabengebiet von Dietmar Gruber verändert: „Ich bin heute dafür zuständig, alle für die Produktion erforderlichen Arbeiten vorzubereiten, damit die Prozesse ungestört ablaufen können.“ Zu dieser verantwortungsvollen Tätigkeit gehört das digitale Zeichnen der künftigen Elemente nach bestimmten Vorgaben. „Es ist sehr wichtig, alle Details gut durchzudenken, um Fehler zu vermeiden, die die Produktion negativ beeinflussen.“ Als besonders schön beschreibt Dietmar Gruber die Momente, in denen er auf die abgeschlossene Baustelle zurückblickt und sich das gelungene Ergebnis anschaut: „Die Gewissheit, dass ich mit meiner Arbeit dazu beigetragen habe, erzeugt in mir ein Gefühl der Zufriedenheit. Ich würde mich immer wieder für diesen Job in diesem Unternehmen entscheiden, weil man hier als Mitarbeiter sehr wertgeschätzt wird.“ Gute Kommunikation als Erfolgs-Geheimnis Mit 15 begann Andreas Schötzer seine Lehre bei Plattner AG. Im Laufe der letzten 25 Jahre bildete er sich mit Kursen und Lehrgängen kontinuierlich weiter und leitet heute als Vorarbeiter das Team auf der Baustelle. „Ich kontrolliere die ausgeführten Arbeiten und bin Ansprechpartner für Planer, Kunden oder Architekten“, erklärt er. Nicht nur sein Aufgabengebiet hat sich in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten verändert – auch die Herausforderungen haben sich gewandelt: „Die Arbeiten werden immer anspruchsvoller, die Bauzeit immer kürzer. Da ist Anpassungsfähigkeit gefragt – auch in Bezug auf die stark ausgeprägte Interkulturalität auf der Baustelle.“ Ganz besonders schätzt Andreas Schötzer die Vielseitigkeit seines Jobs: „Vom Rohbau bis hin zur Fertigstellung des Projekts gibt es viele Aufgaben, die ich als Vorerbeiter übernehme. Wir sind ein eingespieltes Team, in dem sich die Kollegen gut verstehen und regelmäßig austauschen.“ Die gelungene Kommunikation innerhalb des Betriebs empfindet der erfahrene Vorarbeiter als besonders Andreas Schötzer, Vorarbeiter bei Plattner wertvoll: „Der Geschäftsführer findet immer Zeit für ein Gespräch. Es gefällt mir außerdem, dass wir uns als Mitarbeiter bei Entscheidungsfindungen einbringen können.“

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