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30 Anzeige Die Arbeit

30 Anzeige Die Arbeit der Zukunft Aus einer kürzlich durchgeführten EU-Studie geht hervor, dass neun von zehn Arbeitsplätzen in einigen Jahren digitale Kompetenzen erfordern werden, aber auch, dass die Hälfte der derzeit weltweit durchgeführten Arbeiten in Zukunft durch Maschinen ersetzt werden könnte. Einige Arbeitsplätze gehen verloren, dafür werden durch eine unaufhaltsame digitale Entwicklung neue, qualifiziertere Arbeitsplätze geschaffen. Es entsteht der Eindruck, dass es ganz neue Stellen geben wird, die wir uns heute wahrscheinlich noch gar nicht vorstellen können. Sehen wir uns die Lage mit Josef Morandell an, der an der Spitze eines der Unternehmen mit der höchsten Digitalisierungsrate ist, Brennercom, die seit über 20 Jahren Unternehmen bei ihrem Digitalisierungsprozess unterstützt. Radius: Brennercom ist führend in der Informations- und Kommunikationstechnologie mit einem digitalen Angebot, das die Unternehmen selbst während der Corona-Krise angesichts eines neuen Szenarios unterstützte. was von Unternehmen und Familien vor allem die Forderungen nach Smart Working und Fernunterricht gestellt wurden, welche waren die Richtlinien für ein Unternehmen wie das Ihre in Bezug auf das Management neuer interner Fähigkeiten? J. Morandell: Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat zu einer nie zuvor gesehenen Beschleunigung in der Digitalisierung von Prozessen geführt: Man denke nur daran, dass praktisch alle Menschen technologische Plattformen für Smart Working und Web-Meetings sowie für Online-Einkäufe genutzt haben. Foto © Brennercom Josef Morandell, Geschäftsführer bei Brennercom – Retelit-Gruppe Die Nachfrage nach Berufen mit digitalen Kompetenzen wird mit der Verbreitung neuer Technologien zunehmen: Von uns aus gesehen sind das vor allem Spezialisten für Cloud, Analyseprozesse, Sicherheit und künstliche Intelligenz (KI). Ich muss aber hinzufügen, dass die derzeitige Pandemie einen Transformationsprozess beschleunigt hat, der bereits einige Jahre zuvor begonnen hatte. Zahlreiche Unternehmen arbeiteten bereits vor der Covid-19-Notsituation an großen Digitalisierungsprojekten. Auch wir, die stets das Wachstum und die Entwicklung des Geschäfts unserer Kunden unterstützt haben, hatten bereits spezialisierte Fachleute in den gefragtesten Berufsbereichen im Haus. Kurzum, die Pandemie hat uns nicht ganz unvorbereitet erfasst. Radius: Lassen Sie uns nun über Fähigkeiten sprechen. Wie wird sich die Suche nach neuen Spezialisten weiterentwickeln? J. Morandell: Nach den Daten einiger aktueller Beobachter, ich denke an die Studie von Aica, Anitec-Assinform, Assintel und Assinter Italia mit der Universität Bicocca, konzentriert sich die Suche derzeit auf Solution Designer, Cloud Specialists, Quality Assurance Manager und Digital Transformation Manager. Als Gruppe, erinnern wir uns daran, dass Brennercom seit Juli 2020 Teil der Retelit-Gruppe ist, benötigen wir stets Ressourcen, die über Fähigkeiten im Cloud-Bereich, in Systemumgebungen sowie in der Programmierung verfügen, um die kontinuierliche Entwicklung zu garantieren. Die Technologie entwickelt und verändert sich, das ist eine Tatsache. Die Dynamik kontinuierlicher Neuerscheinungen in der Welt der Anwendungen macht es beispielsweise notwendig, Mitarbeiter mit spezifischen und zertifizierten Kenntnissen einzustellen, die aber auch begeistert und bereit dazu sind, einen Teil ihrer Zeit für die kontinuierliche Weiterbildung aufzuwenden. Heute beschäftigt die Retelit-Gruppe, zu der Brennercom gehört, rund 600 Mitarbeiter, die über ein breites Spektrum an technischen Fähigkeiten verfügen. In einem Bereich mit so schneller und kontinuierlicher Veränderung wie unserem ist es jederzeit erforderlich, Talente von außen anzuziehen. Radius: Die Digitalisierung wird zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen, die auf neuen Fähigkeiten basieren, und viele Arbeitsplätze werden umgewandelt. Wird dies gleichzeitig zur Zerstörung von Arbeitsplätzen führen, die durch automatisierte Prozesse ersetzt werden können? J. Morandell: In naher Zukunft werden Berufsbilder benötigt, die wir heute wahrscheinlich ignorieren: Ich denke an das Big-Data-Thema im Zusammenhang mit Healthcare, Energy oder an Virtual Reality und künstliche Intelligenz. Routinetätigkeiten können sicherlich ersetzt werden. Denken wir an die Verwendung von Chatbots: Ein Chatbot kann einen Angestellten für Arbeiten wie Reservierungen oder Anfragen nach Verkehrsinformationen oder Mobilität ersetzen. Auf diese Weise kann sich der Mitarbeiter qualifizierteren Tätigkeiten widmen. Mit der vollständigen Verbreitung der digitalen Transformation und der Industrie 4.0 wird es natürlich notwendig sein, die eigenen Mitarbeiter für neue Skills auszubilden. Radius: Welche werden das sein? J. Morandell: Wir sprechen über Digital Skills, aber auch über einige nicht technologische Fähigkeiten, übergreifende Kompetenzen, die sich auf Beziehungen und Verhaltensweisen von Personen in jeglichem Arbeitsumfeld beziehen. Was wir beispielsweise oft suchen, ist die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen, Veränderungen zu bewältigen und sich mit Flexibilität und Kreativität anzupassen. Ich halte Letzteres für grundlegend: die Fähigkeit, interne und externe Reize wahrzunehmen und innovative Lösungen vorzuschlagen.

WIR SPRECHEN DEINE SPRACHE UND VERBINDEN DICH MIT DER GANZEN WELT Infrastrukturen, Plattformen und Anwendungen sind die Grundlage für die Digitalisierung. Alles beginnt mit deiner Herausforderung* * BIST DU BEREIT? SPRICH MIT UNSEREN SPEZIALISTEN Tel. 0471 080 000 enterprise@brennercom.it www.brennercom.it BOZEN | TRIENT | ROVERETO | INNSBRUCK INTERNET | VOICE | CLOUD | SECURITY | UNIFIED COMMUNICATION & COLLABORATION

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