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20 AKTUELL Neue

20 AKTUELL Neue Perspektiven – fit für die Zukunft? Die Arbeitswelt verändert sich schnell und Corona wirkt als Beschleuniger – in negativer wie auch in positiver Hinsicht. Traditionelle Berufe verschwinden, neue kommen hinzu. Wie macht man sich fit für die Arbeitswelt von morgen? Dies ist eine Frage, die primär – von Weiterbildung und Mut zur Veränderung abhängt. Ein Beitrag von Stefan Perini. Hilfe, die Arbeit geht uns aus“, „ hieß es schon des Öfteren in der Geschichte und auch jetzt wieder, inmitten der mit Industrie 4.0 bezeichneten vierten industriellen Revolution. Bezeichnend für das wiederkehrende Schreckgespenst sind drei „Spiegel“- Cover aus den Jahren 1964, 1978 und 2016, die auch in Südtirol große Beachtung fanden. Bereits 1964 prognostizierte der „Spiegel“, dass die Arbeit verschwinden werde, und bereits damals herrschten Automatisierungsängste, genauso wie 1978 und 2016. Eines hat sich seit 2016 allerdings verändert: Heute glaubt man, dass nicht nur manuelle Berufe in Gefahr sind, sondern dass zum Beispiel auch Notare, Ärzte und Universitätsprofessoren teilweise substituiert werden könnten. Um herauszufiltern, welche Berufe besonders durch Rationalisierung gefährdet sind, hat die Forscherin Spitz- Oener im Jahr 2006 die beruflichen Tätigkeiten in zwei Makrodimensionen unterteilt. Die erste Dimension unterscheidet zwischen manuellen und kognitiven Tätigkeiten, die zweite zwischen Routine- und Nicht- Routine-Tätigkeiten. Kreativität, soziale Kompetenz, Management, Controlling … Forscher wie Spitz-Oener sind der Auffassung, dass sowohl die manuellen als auch die kognitiven Routinetätigkeiten leichter durch Maschinen ersetzbar sind, da sie automatisiert

AKTUELL 21 und programmiert werden können. Da manuelle Tätigkeiten sehr oft von digitalen Systemen ersetzt werden, finden sich gefährdete Berufe zum Beispiel im Transport- und Logistikwesen, im Einzelhandel und im Bauwesen. Auch Verwaltungsangestellte mit kognitiver Routinearbeit laufen Gefahr, von der Technologie überholt zu werden. Weniger gefährdet sind hingegen die heuristischen Berufe, in denen Kreativität, soziale Intelligenz und handwerkliches Geschick wesentlich sind. Diese Berufe sind vor allem im Bildungsbereich, im Gesundheitswesen, im Management und im Ingenieurswesen vertreten. Der Wegfall von Arbeitsplätzen erfolgt also eher entlang der Dimension Routine/Nicht-Routine als entlang der Dimension intellektuelle/manuelle Tätigkeit. Will heißen: Ein Gärtner (manuelle Nicht-Routine) ist schwerer zu ersetzen als ein Bediener von Maschinen (manuelle Routine). Digitalisierung erfordert Kompetenzen Die massive Digitalisierung in Industrie und Gesellschaft verlangt von allen Arbeitnehmern die Entwicklung entsprechender Kompetenzen (skills). Deutlich steigen wird der Bedarf an akademischen Berufen und an Personal mit höherer technischer Ausbildung, etwa in der Qualitätskontrolle oder in der Instandhaltung. Es sind neue Fähigkeiten gefragt, allen voran IT-Skills bzw. „Digital Literacy“, also die Fähigkeit, auf digitalen Plattformen klare Informationen finden, auswerten und setzen zu können. Eng verbunden mit der Kenntnis von Prozessen und Systemen ist auch die Fähigkeit, Probleme zu lösen (problem solving skills). Neben den technischen Kompetenzen kommt den sogenannten „Soft Skills“ besondere Bedeutung zu: jenen außerberuflichen, fachübergreifenden Fähigkeiten, die unmittelbar von der Persönlichkeit abhängen, also dem Willen zu Fortbildung, zur Zusammenarbeit (Teamarbeit), Verantwortung und Flexibilität, der Problemlösungsfähigkeit und dem Beherrschen von Fremdsprachen. Zu den Soft Skills im Beruf zählen auch das Projektmanagement, das selbstständige Lernen, die Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen und auf Innovationen. Digitale Kompetenz, Bildung 4.0 Die Digitalisierung schafft nicht nur neue Berufsbilder, sondern erfordert die Auffrischung der beruflichen Kompetenzen in bereits bestehenden Aufgabenbereichen. Die Unternehmen müssen daher in die Fortbildung der Beschäftigten am Arbeitsplatz investieren, damit das Personal die Kompetenzen für die neue Berufsqualifikation erwerben kann. Nach abgeschlossener Das AFI-Handbuch ist auf der Homepage des Instituts www.afi-ipl.org verfügbar. beruflicher Weiterbildung muss das Erreichen der Lernziele bewertet und die erworbenen Kompetenzen zertifiziert werden, damit die Arbeitnehmer am veränderten Arbeitsmarkt bestehen können. Der Wechsel von alten auf neue Kompetenzen hat einschneidende Folgen für die Bildungssysteme: Erziehung, Schule und Ausbildung müssen neu gestaltet werden, um die neuen, vom Arbeitsmarkt geforderten Immer am Tüfteln? streamline your business Du liebst komplexe Herausforderungen und machst Unmögliches möglich. Dann haben wir spannende Jobs für dich. Bewirb dich! Unsere Stellenangebote findest du auf alpin.it alpin.it +39 0471 180 84 10 Dokumentenmanagement | Digitale Signatur | Elektronische Fakturierung | E-Commerce | Digitale Geschäftsprozesse

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