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Arbeit im Wandel

Arbeit im Wandel Globalisierung, demografischer Wandel und allen voran die Digitalisierung haben die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert. Die Arbeitskultur ist heute digital und mobil – nicht zuletzt die Pandemie hat diesen Trend noch zusätzlich verstärkt. Doch wie erlebten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus unterschiedlichsten Branchen die Veränderungen der letzten 20 Jahre? Wir haben uns umgehört. „Mit der Digitalisierung ist auch der Zeitdruck gestiegen“ Habe ich zu Beginn vor mehr als 40 Jahren einen Plan gezeichnet, wurde dieser per Post verschickt und man wartete ab, bis die Korrekturen oder Ergänzungen retour kamen. Die Korrekturen wurden, wenn möglich am Zeichen- Foto © Interstore | Schweitzer Siglinde Zipperle, Interstore | Schweitzer tisch vorgenommen. Die Tuschezeichnung wurde mit einer Rasierklinge ausgebessert, es kam aber auch öfters vor, dass alles neu gezeichnet werden musste. Heute wird alles am Computer gezeichnet. Per Mausklick. Es wird gelöscht, neu gezeichnet und sofort per E-Mail verschickt. Durch die Digitalisierung in den vergangenen Jahren und die verschiedenen Programme, sei es AutoCad wie auch die Bildbearbeitungsprogramme und dem Emailverkehr ist alles viel schneller geworden. Der Zeitdruck hat sich dadurch verändert und das Stresslevel ist gestiegen. Natürlich gibt es auch positive Aspekte: Es ist heute möglich, von Zuhause oder auch einmal vom Hotel oder Zug aus zu arbeiten. Das war früher undenkbar. Auch das Suchen und Finden von neuen Materialien und Trends ist durch das Internet schnell und einfach geworden. Früher musste man Firmen anschreiben, einen Vertreter kontaktieren, Kataloge anfordern und abwarten, bis diese per Post geschickt wurden. Heute schaut man im Internet nach, ladet Kataloge herunter und bestellt dann konkrete Muster dazu. Es gab also damals wie heute Vor- und Nachteile. „Der Gast, der vor 20 Jahren Südtirol besucht hat, kommt auch heute noch aus demselben Grund zu uns“ Die Servicekultur und die Gastlichkeit in Südtirol stehen mit Sicherheit im Wandel. Konnten wir noch vor 20 Jahren hauptsächlich auf den deutschen und italienischen Gast zählen, sind wir heute international bekannt und anerkannt und bewirten Gäste aus der ganzen Welt. Die Beherbergungsbetriebe beschränkten sich damals im Wesentlichen auf Pensionen, Appartements und einigen wenigen 3-, 4- und 5-Sterne

AKTUELL 17 Häusern. Inzwischen hat sich das um 180 Grad gewendet. Südtirol bedeutet heute Qualitäts- Tourismus: nicht nur durch die Erweiterung unserer zahlreichen 5-Sterne-Betriebe, sondern allgemein im Qualitätsdenken der Südtiroler Unternehmer und Führungskräfte in der Gastronomie, unabhängig ob es das einfache Gasthaus im Ort oder das Gourmetrestaurant in bester Lage mit bester Aussicht ist, Südtirol ist heute in diesem Punkt führend in Europa. Auch die Hotelfachschulen leisten hier großartige Arbeit in der Ausbildung unserer jungen Talente, unabhängig ob sie den Abschluss an der Höheren Hotelfachschule machen oder direkt in die Lehre einsteigen – wir haben top motivierte und qualifizierte Ausbilder in unseren Schulen, die sich motiviert und auch engagiert für die Zukunft jener einsetzen. Der Gast ist bestimmt anspruchsvoller und fordernder geworden, er verlangt ständige Innovationen, denen die Unternehmer auch immer gerecht geworden sind. Zudem sucht er auch Foto © Quellenhof Luxury Resort Passeier - andergassen_druck Matteo Lattanzi, Mâitre d’Hotel und Sommelier Quellenhof gezielt Betriebe aus, die sich durch ihre USP von der Konkurrenz abheben. Auch die Technik hat sich in den letzten 20 Jahren stark verbessert, so haben wir heute umso mehr die Möglichkeit auf digitale Medien, Apps, Programme zuzugreifen, die unsere Arbeit am Gast, im F&B- Bereich, Social Media oder Mitarbeitersuche wesentlich erleichtern. Der Gast, der vor 20 Jahren Südtirol besucht hat, kommt auch

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