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Top Jobs! 2020

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10 Nr.

10 Nr. 2/2020 AKTUELL Situation und vor allem für die weitere Entwicklung zuversichtlich.“ Was soll ich bei einer Telefonoder Videokonferenz? Der Senior unter den Befragten Karl „Schaly“ Pichler ist zwar noch Präsident der Karl Pichler AG in Algund, hat aber vor über zehn Jahren an seine Kinder übergeben und mischt sich nicht mehr ein. Ganz im Gegenteil. „Ich bin froh dass ich in dieser Situation nichts mehr zu sagen habe.“ Über ein Jahr lang habe er nach der Übergabe darunter gelitten, dass Kommunikation und Entscheidungen immer mehr an ihm vorbeilaufen. „Aber ich habe bald gesehen, dass es meine Kinder gut, ja sogar besser machen. Von der Digitalisierung und dem ganzen anderen Zeug, was heute in diesem Umfeld abläuft, verstehe ich ohnehin nichts. Was soll ich bei einer Telefonoder Videokonferenz?“ Dafür ist er auf seinem Golfplatz in Passeier aktiver denn je. Nach anfänglich mangelnder Kommunikation seitens des Italienischen Golfverbandes, sind die Golfplätze seit 9. Karl „Schaly“ Pichler, Mai (mit Auflagen) Radius Karl 190 Pichler x 93 AG wieder offen. 23.4. Top jobs - lavorare in Bautechnik Strukturierte Telefonund Videokonferenzen In einer Branche, wo vor Corona schon im wahrsten Sinne des Wortes „der Motor stotterte, ist Luis Baumgartner, der Chef von Autoindustriale Mercedes-Benz, tätig. Sofort nach der Schließung der Verkaufsniederlassungen in Bozen, Bruneck und Trient, wurde jeden Tag um 17 Uhr eine Videokonferenz organisiert. „Dabei konnte ich feststellen, dass diese täglichen Meetings viel strukturierter abliefen. Das lag wohl in der Natur der Sache. Die Besprechung wurde von einer Person geleitet, es konnte nur jeder einzeln reden. Die Vorschläge und Beiträge zur Diskussion oder zu Lösungsansätzen mussten Kopf und Fuß haben und waren dementsprechend auch meistens gut vorbereitet.“ Lob kommt an dieser Stelle für die ganze Belegschaft ob der Flexibilität: „Als Anerkenung haben wir unseren Mitarbeitern die Auszahlung aus der Lohnausgleichskasse (die erfahrungsgemäß erst in zwei bis drei Monaten erfolgt wäre) vorfinanziert. Die Autosalons waren geschlossen, die Werkstätten allerdings offen – die Restaurants oder Mensen in der Umgebung alle geschlossen. Nach ein paar Tagen der Selbstversorgung wurde ein Lieferservice über eine Catering Firma organisiert. Über die Aussichten im laufenden Jahr gibt sich der Autoindustriale-Chef keinen Illusionen hin. „Nach dem Ausfall von Anfang März bis Anfang Mai können die zwei Monate keinesfalls aufgeholt werden. Auch im Sommer wird der Verkauf eher flau sein, die Leute haben andere Sorgen! In einem der letzten Videomeetings im April wurden gemeinsam mit unseren Führungskräften die Ziele für 2020 neu definiert. Im bestmöglichen Fall wird das Umsatzminus in der Werkstatt etwa 20 Prozent und der Rückgang im Neuwagenverkauf bei etwa 35 Prozent betragen. Im schlechtesten Fall kann der Ausfall für beide Zahlen auch um 10 Prozent höher liegen.“ Und hier stellt Baumgartner wie all die anderen der Politik bzw. dem Gesetzgeber ein miserables Zeugnis aus. „Richtlinien für die Öffnung der Salons oder für Probefahrten mit Kunden – Fehlanzeige! Wie soll man unter solchen Voraussetzungen eine Planungssicherheit haben“, zeigt sich Luis Baumgartner enttäuscht. Luis Baumgartner, Autoindustriale Mercedes-Benz Neue Wege in Umwelt-, Energie-, Gebäudetechnik und Tiefbau. www.bautechnik.it Vom Fach. Foto: © OskarDaRiz

AKTUELL Nr. 2/2020 11 Plötzlich (fast) alle im Homeoffice Genau wie alle anderen wurde auch die Systems GmbH von der plötzlichen Corona-bedingten Schließung überrascht. Aber auf eine ganz andere Art und Weise. Dazu Geschäftsführer Gustav Rechenmacher: „Speziell ab der zweiten Märzwoche war es durch die plötzliche Schließung der Betriebe eine intensive Zeit. In solchen Situationen braucht es enorm viel Kommunikation und interne Transparenz; jede Neuigkeit, Gustav Rechenmacher, Systems GmbH jede Änderung wurde sofort im Firmenintranet bekannt gegeben und mit den Führungskräften und Teamleitern abgestimmt. Die ganze Struktur unserer Firma bietet intern die technischen Voraussetzungen für Telekommunikation und Homeoffice. Durch die bisherige Zusammenarbeit mit unseren Kunden war die zusätzliche Installation für Mitarbeiter im Homeoffice eine zeitliche Herausforderung, aber kein Problem. Natürlich haben wir bei Bedarf den Mitarbeitern unserer Kunden zu Hause auch die notwendige Hardware geliefert, installiert und dann von uns aus in Betrieb gesetzt.“ In dieser intensiven Zeit gab es täglich Telefonund Videokonferenzen, um sich auf geänderte Situationen und Neuerungen einzustellen. „Mittlerweile hat sich das alles auf wöchentlich zwei Meetings stabilisiert. Wenn in diesem Bereich mehr Einsatz gefordert ist, so ist in anderen Bereichen wie im Support und Service derzeit weniger zu tun.“ Insgesamt haben der Systems-Geschäftsleitung, nach eigener Aussage, der Einsatz und die Begeisterung der Mitarbeiter diese Situation zu bewältigen, viel Freude gemacht. Franz Wimmer LobiSTIL LobiTEC Lobi Kampill Center | Innsbrucker Straße 27-29 | 1. Stock | Bozen | Tel 0471 051 573 | www.lobis.biz

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