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Suedtirol Magazin Winter 2022/23

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24 November

24 November 2022 SELLARONDA Im Edelweißtal mit Blick zum Sellastock. v.l.: Hans Bernhard, Martine, Volker und Franz Gletscher der Marmolada. Dazu die freudige Erwartung auf ganz besondere Pisten, die wir von der Seilbahn aus schon gesehen hatten, z. B. die „Pista Fodoma“. Tief schwarz, lang und so steil wie keine bisher ... Beste Pisten dank modernster Technik Es war schon Nachmittag und die Pisten immer noch in einem super Zustand, ganz ohne Hügel ... „Das kommt daher, dass mit dem technischen Schnee (fälschlicherweise auch als Kunstschnee bezeichnet) ganz andere Möglichkeiten der Pisten- Präparierung bestehen. Die Herstellung erfolgt nur aus Wasser, Minustemperaturen und viel Druck und wird per Computer gesteuert mit genau abgestimmter Feuchtigkeit, das verhindert ein Vereisen der Pisten. Zusammen mit den modernen Pistengeräten, die mit Seilwinden die steilen Hänge perfekt präparieren, halten die Pisten bis in den Nachmittag.“ Wir hatten wieder was dazugelernt! Ja, der Franz kannte sich aus, nicht nur was die Pisten und die besten Lokale betraf. Langsam, aber sicher kam leichte Müdigkeit auf. „Wie weit ist es denn noch bis zur Comicihütte“, wagten wir eine Frage; wir waren ja immerhin schon über fünf Stunden unterwegs. „Ein paar Pisten und Lifte sind es schon noch ...“ war die etwas ausweichende Antwort. Dann gegen 15 Uhr die letzte Liftfahrt hinauf zur Comici Hütte, direkt am Fuße des mächtigen Saslonch. Die Comicihütte und ein perfektes Fischmenü auf 2.150 Meter Seehöhe Mittag war längst vorbei, aber die Hütte war noch voll. „Ohne Reservierung geht hier gar nichts, nicht einmal um diese Zeit!“ Dann kam schon der Wirt. „Servus, Franz, du musst noch einige Minuten warten, euer Tisch wird gleich frei.“ Franz war auch hier bestens bekannt. „Kein Problem, wir trinken zuerst ein Bier.“ Auf die Frage, ob jemand keinen Fisch mag, allgemeine Verneinung. „Okay dann schlage ich Folgendes vor: Viermal Antipasto di Mare, dann eine kleine Spaghetti Vongole und danach eine gemischte Fischplatte vom Grill.“ Das war eine Bestellung, mit der wir nicht gerechnet hatten, und so harrten wir der Dinge, die da noch kommen würden. Wir merkten bald, dass wir nicht in einer „normalen Skihütte“ waren. Hier wird nicht serviert, hier wird zelebriert! Der kulinarische Abschluss der Sellaronda war dann auch nicht mehr zu überbieten. Auf ONLY FOR TWO www.michalet.it Alta Badia . Dolomites . Italy

Foto © Christina Demetz SELLARONDA November 2022 25 25 Direkt am Fuße des Langkofels ... ... ist die Lage der Comici Hütte einzigartig. Foto © Helmuth Rier einer Skihütte in über 2.000 Meter Höhe diese Qualität von Fisch und Meeresfrüchten – einfach sagenhaft! Das gibt es wohl nur in Italien bzw. in den Dolomiten. „Fisch essen hat in der Comicihütte seit über 50 Jahren Tradition. Damals hatte der Besitzer Gianni Marzola auch einen Campingplatz und ein Gourmet-Restaurant in Grado. Einen Teil seiner Mannschaft samt der Küchenbrigade hat er im Winter hier oben beschäftigt“, wurde uns erklärt. Ein Sommelier in der Skihütte Auch die Weinkarte hatte es in sich, denn da kannten wir uns aus. Auf ein paar Fragen zum Wein meinte die Bedienung: „Einen Moment bitte, ich schicke euch den Sommelier.“ Wie bitte, einen eigenen Sommelier auf einer Skihütte? Dann kam auch noch der Wirt zu uns an den Tisch mit einem Glas in der Hand. „Auf die Gesundheit, auf den Langkofel (deutsch für Saslonch), auf unseren Küchenchef und auf euch ...!“ Nach dem üppigen Fischmenü und zwei Flaschen Sauvignon „St. Valentin“ war es mittlerweile halb fünf geworden, und der Franz hatte wieder einmal recht. Bis zum Auto auf Monte Pana brauchten wir keinen Lift mehr. Es war eine leichte Abfahrt – Gott sei Dank! Mehr hätten wir auch kaum mehr geschafft. Zu Ende ging ein Skitag, wie er schöner nicht hätte sein können, der uns ewig in Erinnerung bleiben wird – dank der Sellaronda mit Franz! Ausruhen inmitten der Natur Anzeige Das Hotel Monte Paraccia befindet sich auf der Sonnenseite des Dorfes Sankt Vigil und wenn alle anderen bereits die Lichter einschalten, genießen die Gäste im Wintergarten die letzten Sonnenstrahlen vor dem Kaminfeuer und beobachten entspannt die Pistenfahrzeuge bei ihrer Arbeit. Der Urgroßvater von Karin Taibon, der Chefin des Hauses, hat den Bauernhof Paraccia gekauft. In der Nachkriegszeit, als noch keine asphaltierten Straßen nach Sankt Vigil führten und die Straße nach Bruneck ein Wagnis war, haben die Großeltern zum ersten Mal Gäste in der Pension Paraccia empfangen. Als der Vater von Karin den Betrieb übernommen hat, wurde die Pension Paraccia zum Hotel ausbebaut, und auch das Gani Pe de Munt errichtet, das zum Familienbetrieb gehört. Über die Jahre wurde das Hotel mehrmals umgebaut und renoviert, aber ein Teil des alten Mauerwerks hat noch immer Bestand. Entsprechend hat das Hotel Monte Paraccia seinen Charme, denn es ist eines der ältesten Häuser in Sankt Vigil. So wie das Haus in den Jahren gewachsen ist, so ist auch das Bewusstsein der Gastfreundschaft gewachsen und Karin ist im Sinne dieser Tradition mit voller Leidenschaft Gastgeberin. Hotel Monte Paraccia Str. al Plan Dessora 41 | I-39030 St. Vigil Tel. +39 0474 501 018 info@paraccia.com | www.paraccia.com Foto © Alexander Bonato Foto © Alexander Bonato

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