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Südtirols Top 100 2021

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44 Nr.

44 Nr. 4/2021 AKTUELL Lokal statt global Regionalität liegt im Trend. Wer auf regionale Produkte setzt, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und kann besser nachvollziehen, woher die Ware kommt und wie sie produziert wurde. Doch damit nicht genug. Durch den Kauf von regionalen Produkten wird die regionale Wirtschaft und damit der Standort gestärkt – ein Hauptargument für viele bewusste Konsumenten. Seit uns die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 auf radikale Art und Weise vor Augen geführt hat, wie abhängig wir mittlerweile von internationalen Lieferketten geworden waren, hat Regionalität noch einmal einen bedeutenden Boost erhalten. In Südtirol hat man die heimische Bevölkerung mit einer rasch aus dem Boden gestampften Kampagne „Ich Du Wir. Südtirol“ zu regionalem Einkaufen und damit regionaler Wertschöpfung aufgefordert. Auch in Deutschland und Österreich wurde in dieser Zeit aufgefordert, vor allem lokal einzukaufen, und auch den Urlaub sollte man nach Möglichkeit und zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung 2020 im eigenen Land verbringen. Interessant: Laut einer Studie des Instituts für Handelsforschung IFH in Köln zufolge haben ein Drittel der befragten Konsumentinnen und Konsumenten 2020 vermehrt bewusst lokale Händler unterstützt und mehr auf nachhaltige Produkte geachtet. Gerade Südtirol kann hier punkten. Die Südtiroler Handelsbetriebe, viele davon Klein- und familiengeführte Betriebe, überzeugen mit Nähe zum Kunden und persönlichem Service. Diesen Mehrwert haben viele Kunden erst in den herausfordernden Zeiten der Corona-Krise erkannt. Damian Comper CEO/COO von Mountex Megatrend Regionalität – mehr als nur Essen Regionalität ist mit Sicherheit einer der Megatrends der Zukunft. Dabei hat sich der Begriff, der einst stark mit den Themen regionale Küche und regionale Lebensmittelproduktion behaftet war, längst weiterentwickelt. Die große Stärke von Regionalität liegt heute vor allem in den regionalen Wirtschaftskreisläufen. Das bedeutet, dass das Geld in der Region bleibt. Gleichzeitig sind viele Konsumentinnen und Konsumenten heute bereit, für regionale Produkte auch etwas mehr zu bezahlen. Eine weitere Möglichkeit, regionale Wirtschaftskreisläufe zu fördern und sicherzustellen, dass das Geld in der Region bleibt, sind Regionalwährungen. VERTRAGSHÄNDLER www.ipmitalia.it MAIR d. Mair Gert & Co KG/ SAS Tel. +39 0474 74 51 46 I-39039 Niederdorf ( BZ) www.mairgert.com DEKORATIVE BÖDEN UND WÄNDE BODENSANIERUNGEN BESCHICHTUNGEN INNEN/AUSSEN INDUSTRIEBÖDEN KUNSTHARZBESCHICHTUNGEN Spezielle Bodenbeläge für denkmalgeschützte, natürliche und biologische Bauten seit/da 1963 DESINFIZIERBAR FUGENLOS PORENGESCHLOSSEN PFLEGELEICHT DIE IDEALE LÖSUNG FÜR MECHANISCHE, HYGIENISCHE UND DEKORATIVE BEREICHE

Regionalwährungen AKTUELL Unser Wirtschaftssystem beruht auf folgendem Grundprinzip: Wenn Waren oder Dienstleistungen in die eine Richtung fließen, fließt Geld in die andere Richtung zurück. Doch in vielen Regionen funktioniert dieses Prinzip nicht mehr. Statt im Dorf oder in der Umgebung wird bei Onlineriesen eingekauft. Geld fließt aus der Region ab, der Wirtschaftskreislauf ist aus den Fugen geraten. Über eine Regionalwährung sollen lokale Erlöse auch wieder lokal ausgegeben werden. Konkret bedeutet das: Das Geld kommt den Unternehmen vor Ort zugute, da die Regionalwährung nur in einem bestimmten Gebiet akzeptiert wird. Seit einigen Jahren gibt es beispielsweise im Sarntal die „mirSarner“-10ar-Münze. Die Münze ist zehn Euro wert und zirkuliert im Sarntal als Zahlungsmittel und Gutschein. Als lokale Währung für Südtirol möchte sich das innovative Start-up Mountex etablieren. „Es geht darum, die Wertschöpfung in Südtirol zu behalten und so unsere Klein- und Mittelgroßen Unternehmen zu stärken,“ so Mountex-Geschäftsführer Damian Comper, „gemeinsam schaffen wir ein Netzwerk zwischen Unternehmen, um neue Kunden zu akquirieren und höhere Umsätze zu generieren. Außerdem steigt durch die Verwendung der Regionalwährung die Liquidität in Euro eines jeden Unternehmens. Eine Chance für den lokalen Handel sich einen beträchtlichen Mehrwert gegenüber internationalen Großkonzernen und Online-Riesen zu schaffen .“ Ihr Betrieb Gewöhnlicher GESCHÄFTSBETRIEB Gewöhnlicher KUNDENSTOCK Gewöhnlicher UMSATZ GEWINN Digitalisierung und Regionalität Regionalität und Digitalisierung – das sind heute globale Megatrends, die uns vermutlich noch jahrzehntelang begleiten werden. Mögen sie auf den ersten Blick wie ein Widerspruch wirken, so sind die beiden Themen eng miteinander verknüpft. Denn während die Digitalisierung + BEISPIEL + IHRE AUFNAHME BEI Mountex-Vorschuss* ZUM NULLZINS - + + GEWINN BEAUFTRAGUNG AUFTRAG AUFTRAG BISHER UNBEKANNTER BETRIEB A in Südtirol Alle Mountex-Betriebe erhalten zum Beginn einen Mountex- Vorschuss* zum Nullzins. Im Mountex-Netzwerk beginnen die Unternehmen neben ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit untereinander zu kaufen und zu verkaufen. Betrieb A kauft bei Betrieb B Wein für sein Restaurant. Betrieb B gibt Betrieb C den Auftrag zur Instandhaltung des Betriebsgebäudes. Betrieb D nimmt den Auftrag von Betrieb C zur Baustellenreinigung an. Betrieb D kauft Essensgutscheine bei Betrieb A. Alle Betriebe erwirtschaften daraus zusätzlichen Umsatz und Gewinn. BISHER UNBEKANNTER BETRIEB B in Südtirol Nr. 4/2021 * Vorbehaltlich Bonitätsprüfung durch Mountex So funktioniert ein regionaler Mountex-Kreislauf. die Welt immer kleiner erscheinen lässt und damit Globalisierung vorantreibt, ist sie gleichzeitig mitverantwortlich für die Antwort darauf: den Gegentrend zur Regionalität. Regionalität verspricht Wachstum in den Betrieben, sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven für die Region. 45 ©Anita Augscheller HANDWERK PUR. Lana . T 0473 56 15 09 www.gamperdach.it

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