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Südtirols Top 100 2021

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30 Nr. 4/2021 AKTUELL PUMA-Flagshipstore in New York Megatrends im stationären Handel – so reagieren große Marken Die Corona-Pandemie hat den Trend zum Onlinehandel beschleunigt. Immer mehr Menschen kaufen heute bequem von zu Hause aus ein. Besonders zu spüren bekommt das der Einzelhandel. Und auch große Marken sind davor nicht gefeit. Eine Tendenz zeichnet sich aber bereits ab: Will ein Geschäft weiterhin bestehen, muss es erlebnisorientiert sein. Früher erfüllte jedes Geschäft denselben grundlegenden Zweck: Die Waren waren da, und wenn man etwas kaufen wollte, musste man hingehen. Aber da sich so vieles ins Internet verlagert hat und der Trend zum Onlineeinkauf durch die Pandemie noch beschleunigt wurde, muss der stationäre Handel heute einzigartig sein und einen Mehrwert bieten, um die Kunden weiterhin anzuziehen. Kunden suchen nach Überraschungen und Entdeckungen. Findet der Kunde im Geschäft „nur“ das Produkt, das er auch online einkaufen kann, wird er diese bequeme Lösung dem Geschäftsbesuch vorziehen. Dieser Trend verlangt dem Einzelhandel einiges ab. Hier ist Kreativität gefragt, um Kunden langfristig zu binden und ihnen genau das zu bieten, was sie anderswo nicht finden können. Flagship-Store – nach wie vor im Trend? Heute gilt China als Richtungsweiser in Sachen globaler Trends. Der Megastaat im Osten hat die USA darin abgelöst. Eine Tendenz zeichnet sich in China bereits ab: Wegen hoher Mietpreise verzichten immer mehr Firmen auf große, kostspielige Flagship-Stores. Viel eher kann man beobachten, dass Marken darauf setzen, ihre Stores der jeweiligen Umgebung anzupassen. So kann es durchaus sein, dass man in bestimmten Städten weiterhin auf den Flagship- Store setzt, in anderer Umgebung den Shop eher als Dienstleistungszentrum ausrichtet. In jedem Fall ist der Trend zu einer stärkeren Individualisierung auszumachen, angepasst an die lokalen Gegebenheiten. Die neue Erlebnis-Dimension Noch ein Trend lässt sich auf dem internationalen Handelsparkett ausmachen. Der Trend zum Shop als Erlebnisort. Bestes Beispiel: der neue

AKTUELL Nr. 4/2021 31 Futuristische Virtual-Reality-Fahrten zur Entspannung nach dem Einkaufen PUMA-Flagship-Store in New York City. Hier verschmelzen Technik, Kunst und Musik zu einem „einzigartigen Einkaufserlebnis“. Und Erlebnis ist hier wörtlich gemeint. Auf Formel-1-Rennsimulatoren können die Kunden virtuell die Straßen von New York entlangrasen oder im multisensorischen „Skill Cube“ ein individuelles Einzeltraining absolvieren. Und auch Samsung hat mit seinem 2019 in Tokio eröffnetem „Galaxy Store“ ganz neue Maßstäbe gesetzt. Auf acht Etagen können sich Interessierte nicht nur über die Geschichte des beliebten Smartphones informieren, sondern es gibt auch genügend Raum für Unterhaltung mit Videospielen und Virtual-Reality-Attraktionen sowie „instagramtaugliche“ Fotospots. Im Erdgeschoss ist ein Reparaturservice eingerichtet. Hier verbindet sich also Erlebnis mit Service. Beiden Beispielen gemeinsam ist der Trend, den Shop auch als Plattform für die Generierung von Content und für den sozialen Austausch zu nutzen. „Playful stores“, so das deutsche Zukunftsinstitut, sind nämlich zukunftsfähig. Einzigartige, emotional ansprechende und teilbare Erfahrungen Je einfacher es für Kunden ist, im Online-Handel den eigenen Shopping- Bedarf abzudecken, umso wichtiger wird für das physische Geschäft die Erfahrungsdimension. Es geht um die Frage: Kann ich im Geschäft das Produkt testen und gelingt es, die Marke in einem neuen Licht zu zeigen und so eine enge Bindung zu Marke und Produkt aufzubauen? Dann wird der Kunde nämlich auch online eher diese Marke anderen bevorzugen. Neue Technologien für mehr Personalisierung Dank neuesten Technologien wie Augmented und Virtual Reality kann das Einkaufserlebnis online wie im Geschäft noch stärker personalisiert und individualisiert werden. Über eine AR-Brille kann ich mich im geplanten Bad schon einmal gemütlich in die Badewanne legen, über die Smartphone-Kamera kann ich sehen, wie das Sofa in meinem Wohnzimmer aussehen würde, und über „intelligente Spiegel“ lässt sich Kleidung problemlos virtuell anprobieren. Aber nicht nur. Neue Technologien helfen dem stationären Handel auch, effizienter zu arbeiten. Wenn es beispielsweise darum geht, jeden Kunden mit Namen zu kennen, seinen Geschmack zu verstehen und Vorschläge zu machen, die genau auf ihn zugeschnitten sind. Fachkundiges Personal Weil Kundinnen und Kunden aber nicht nur individuelle Angebote fordern, sondern auch immer anspruchsvoller werden, ist es von großer Bedeutung, sie fachgerecht zu bedienen. Qualifiziertes Personal ist gefragt! Nachhaltigkeit Wer heute am Markt bestehen will, kommt um das Thema Nachhaltigkeit nicht herum. Dabei ist es aber längst Wasser … ist eine gute Arbeit wert! Rohrsysteme ROHRSYSTEME - ARMATUREN - BEHÄLTERBAU Quellfassungsflügel Regenwasser – perfekt für Haus und Garten Inoxarbeiten Quellstube mit Schieberkammer Hawle Armaturen Trinkwasserspeicher Sandabsetzbecken Wasserreservoir Obervintl · Schlossergasse 1 · Tel. 0472/868140 · info@tyrolplast.it Bachfassung mit „Schweißspalt-Bogensieb“ für Kraftwerke

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