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Südtirols Top 100 2020

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42 Nr. 4/2020 AKTUELL Mit einem blauen Auge davongekommen Eine erste Zwischenbilanz zum Corona-Jahr zieht auch ASGB-Vorsitzender Tony Tschnett: „Die Wirtschaft hat zwar schwer unter dem Lockdown gelitten, die Sommersaison konnte aber vorwiegend erfolgreich abgeschlossen werden. Dasselbe wird von der Herbstsaison erwartet. Natürlich können die Verluste während des Lockdowns aber nicht mehr ausgeglichen werden. Ich denke man könnte sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind.“ Die Gründe dafür seien vielfältig, so Tschenett, einer der Hauptgründe ist in seinen Augen Foto: DLife Tony Tschenett das das kollektive Verantwortungsbewusstsein der Südtirolerinnen und Südtiroler. Ein anderer Faktor, warum sich die Covid-19 Krise in Südtirol im Rahmen gehalten hat, ist für Tschenett auch der Umstand, dass die Auftragskapazität vieler Südtiroler Kleinbetriebe, vor allem im produzierenden Gewerbe, über Monate ausgebucht ist. Sollten zukünftige Aufträge ausbleiben, kann man aber leider nicht ausschließen, dass einige Betriebe erst verzögert in die Coronakrise geraten. Schließlich haben Staat und Land viel Unterstützungsgelder in die Hand genommen haben, um die Auswirkungen der Coronakrise zumindest abzufedern. „Die Kombination dieser Faktoren war sicher ausschlaggebend dafür, dass Südtirol bisher den großen Crash vermeiden konnte“, sagt Tschenett. Dennoch sind viele Betriebe und deren Arbeitnehmer auf der Strecke geblieben, das muss man in diesem Zusammenhang leider auch klar herausstreichen und „einen weiteren Lockdown oder schlechte Presse in nationalen oder internationalen Medien kann sich Südtirol nicht leisten.“ Südtirol zeichnet seine Stärken aus Im Südtiroler Bauernbund schätzt man die Lage derzeit ähnlich ein: „Aus heutiger Sicht mag es scheinen, Südtirol sei mit einem „blauen Auge“

AKTUELL Nr. 4/2020 43 davongekommen“, sagt SBB- Direktor Siegfried Rinner, „ob sich das auch in den Zahlen wiederspiegelt wird sich zeigen.“ Die Gründe für die raschere Erholung der Wirtschaft sieht Rinner in den Stärken Südtirols, auf die man sich auch im Krisenfall verlassen kann: „Südtirol zeichnet einige Stärken aus. Unsere Wirtschaft steht auf vielen Pfeilern: Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus und Dienstleistungen sind ausgewogen“, betont Rinner, „Wir bauen auf viele kleine und mittelgroße, meist familiengeführte Betriebe; das gibt uns Stabilität. Wir dürfen auch froh über Foto: Dlife Siegfried Rinner unsere Banken sein, die rasch auf die Krise geantwortet haben. Schlussendlich muss ich auch die Südtiroler und Südtirolerinnen nennen, die mit Pflichtgefühl viel leisten. Ich hoffe, dass dieses Gute auch weiterhin gegenüber Missgunst und Neid die Oberhand behält.“ „Reaktionsstarke Unternehmen“ Auch im Unternehmerverband Südtirol zieht man nach über sechs Monaten Corona-Virus eine durchwachsene Bilanz: „Der Lockdown zuerst und die Foto: Manuela Tessaro anschließenden zahlreichen Einschränkungen haben unseren Unternehmen schwer zugesetzt: allerdings sind der wirtschaftliche Rückgang sowie die negativen Auswirkungen am Arbeitsmarkt bisher geringer ausgefallen als erwartet,“ sagt UVS-Präsident Federico Giudiceandrea, „Dies zeigt, wie reaktionsstark unsere Unternehmen sind: sie haben in dieser Corona- Krise wirklich Außergewöhnliches geleistet, um Arbeitsplätze zu erhalten und ihre Stellung im globalen Wettbewerb zu verteidigen.“ Allerdings wird uns diese Krise noch länger begleiten, ist Giudiceandrea überzeugt Federico Giudiceandrea Besser Hören. Besser Leben. Gratis Hörtest bei Ihnen zu Hause. Jetzt anrufen: 0471 263 390 Hörzentrum Bozen: Drususallee 113 B eigener Kundenparkplatz Filiale Bozen: Wangergasse 14 HÖRGERÄTE GRATIS TESTEN! 33 x IN SÜDTIROL BESSE_Radius_190*90mm_C_DEF_200911.indd 1 11.09.20 12:27

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