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Südtirols Top 100 2013

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110 10/2013 gesundheit themenbereich 10/2013 111 „Gesundes“ sitzen im Büro! Neben Stress sind Bewegungsmangel und Haltungsfehler das größte Gesundheitsrisiko von Personen, die ihre Arbeit hauptsächlich sitzend ausführen. Übereinandergeschlagene Beine, hochgezogene Schultern und ein „krummer“ Rücken sind die beliebteste Position. Oft stundenlang verharren Personen in dieser scheinbar bequemen Sitzhaltung und starren auf ihre Bildschirme. Aber: Auf Dauer leiden unter andauernder starrer Haltung nicht nur verspannte Muskeln sondern auch Rücken und Bandscheiben sowie Schulter- und Nacken-Bereich. Der Körper „rächt“ sich mit Verspannungsgefühlen bis hin zur Unbeweglichkeit entlang der Hals- und Rückenwirbelsäule, unspezifischen Rückenschmerzen, aber auch Spannungskopfschmerz, Schwindel, schweren Beinen oder Armen bzw. Kribbeln in den Händen. Dabei kann ausreichend Bewegung sofort Abhilfe leisten. Dynamisches Sitzen ist die Devise. Ideal wäre jeweils 1/3 seiner Arbeitszeit im Gehen, Sitzen und Stehen zu absolvieren, z.B. stehend telefonieren. Jedoch bereits fünf Minuten gezielte Mobilisationsübungen täglich verhelfen dem Körper zu mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden. Empfehlung vom Gesundheitszentrum Cam Mit diesen vier Übungen, empfohlen von Helene Schenk und Jürgen Heiler des Gesundheitszentrums cam, schützen Sie sich vor Rückenschmerzen im Büro. Übung 1 Sitzen Sie auf einem Stuhl. Drehen Sie sich langsam nach hinten und halten Sie die Stuhllehne mit einer Hand fest. Achten Sie dabei auf die Drehung des Rumpfes und drehen Sie sich nur soweit es ihre Halswirbelsäule erlaubt. Schauen Sie über die Schulter nach hinten. Für ca. 30 Sekunden halten und zweimal wiederholen. Übung 2 Stehen oder sitzen Sie. Verschränken Sie die Finger und heben Sie die Arme über den Kopf. Während sie einatmen, strecken Sie Ihre Hände noch weiter zur Zimmerdecke. Ausatmend, kehren Sie zur Ausgangsposition zurück. Wiederholen Sie die Übung zehn Mal. Übung 3 Auch diese Übung können Sie sitzend oder stehend durchführen. Verschränken Sie die Finger oder Hände hinter dem Rücken und ziehen Sie die Schultern nach hinten und unten. Während Sie einatmen, richten Sie den Oberkörper auf. Ausatmen und entspannen. Die Übung zehn Mal wiederholen. Übung 4 Hängen Sie die Fingerkuppen an der Kopfleiste (Übergang von Hals zu Kopf) ein. Den Kopf zuerst leicht nach oben ziehen, Doppelkinn machen. Anschließend den Kopf sanft nach unten ziehen. Diese Stellung ca. 30 Sekunden halten. Die Übung zweimal wiederholen. Diese Übung bitte vorsichtig ausführen. Dazu Jürgen Heiler: „Bei länger anhaltenden Schmerzen ist eine physiotherapeutische/osteopathische Behandlung zu empfehlen. Dabei wird der Therapeut zuerst versuchen, die Symptome einem Muster zuzuordnen, worauf die Therapie aufgebaut wird. Anschließend an die Therapie kann ein gezieltes, auf die Person zugeschnittenes Training nachhaltig helfen einen Rückfall zu verhindern.“ Für ein persönlich abgestimmtes Training beraten die Experten vom Gesundheitszentrum cam! Tel. 0471 982 560 |www.cam.bz.it Übung 1 Übung 2 Übung 3 Übung 4 Im Mittelpunkt steht immer der Mensch Baden, nein, baden tut er nie. Hans Krapf, wie kann es auch anders sein, liebt es zu duschen. Der Begründer und Geschäftsführer der Firma Duka liebt seine Arbeit wie ein Hobby, aber er ist auch ein Genießer, liebt schönes Essen und romantische Sonnenuntergänge. Die Zeiten haben sich geändert, seit Hans Krapf 1979 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat. Nachdem er sechs Jahre für den damals größten Duschkabinenhersteller Duscholux tätig war und die Marke auf den italienischen Markt eingeführt hatte, wollte er auf eigenen Beinen stehen und sein eigenes Konzept verwirklichen. In einem Keller in Kollmann baute der gelernte Maschinenbauer und Industriemeister seine erste eigene Duschkabine. Das Prinzip ist heute, nach mehr als dreißig Jahren, noch immer dasselbe. Ausgeklügelte Technik und hochwertige Materialien gepaart mit Ästhetik, eine kinderleichte Montage und die Bereitschaft, jedem Kunden jegliches gefragte Sondermaß zu realisieren. Gefertigt wird nur in Südtirol, eingekauft in Europa Als Hans Krapf anfing, war sein Ziel bescheiden. Den Südtiroler Markt abdecken, vielleicht die Nase ein wenig nach Italien ausstrecken, zehn bis 15 Mitarbeiter. Das hat er schon lange hinter sich. Heute ist die Firma Duka Teil der Haka-Holding, ein Unternehmen mit 210 Mitarbeitern, einer Niederlassung in der Schweiz. Gefertigt wird nach wie vor ausschließlich in Südtirol und die Materialien sind rigoros europäischer Herkunft. Glas aus Italien, „ Ich habe noch einiges vor“ Aluminium aus Österreich. Ware aus China Hans Krapf kommt für Hans Krapf nicht in Frage. Hans Krapf ist ein Pragmatiker, ein Pragmatiker mit Herz. Für Businessbelange kann er knallhart rechnen, aber im Mittelpunkt seines geschäftlichen Denkens steht immer der Mensch, Mitarbeiter und Kunde. Die ersten als wichtigste Ressource. Teamgeist und Verantwortung, Offenheit und Fairness werden bei ihm großgeschrieben, jeder einzelne seinen Befähigungen entsprechend gefördert. Den Kunden hingegen gilt es den bestmöglichen Service zu garantieren und alle Wünsche zu realisieren. „In den letzten fünf Jahren“, so der Geschäftsführer der Duka, „hat sich die (Wirtschafts)Welt nicht einmal, sondern zweimal gedreht.“ Ein Wechsel, wie es ihn in den dreißig Jahren zuvor nicht gab. „Heute hat in Europa nur derjenige eine Zukunft, der super organisiert ist, die Kosten eisern im Griff hat und vor allem einen absolut verlässlichen Service bieten kann.“ „Ich habe noch einiges vor“ Die beiden Söhne des 60-jährigen Krapf, Daniel und Christian, sind längst und bestens in die Firma eingeführt, aber sein Elan ist deshalb nicht weniger geworden. „Ich habe noch einiges vor, den weiteren Ausbau des Kompetenzzentrums in Pairdorf bei Brixen zum Beispiel, wo wir täglich auf hohem Niveau Innovation mit Praxis konjugieren.“ Aber auch die Eröffnung weiterer Niederlassungen in Europa, um noch mehr Kundennähe zu garantieren und den Anforderungen der schnelllebigen Zeit gerecht zu werden. Pro Tag werden in Brixen 800 bis 1.200 Duschkabinen produziert. Sondermaße gehören zur täglichen Routine, ohne dem Kunden deshalb lange Wartezeiten zuzumuten. Ab Bestellung vergehen nicht mehr als 48 Stunden bis die Kabine produziert wird. Hans Krapf privat? Eine große Leidenschaft heißt Fußball, Krapf ist Gründungsmitglied und war lange Zeit Hauptaktionär des FC Südtirol. „Das Sprungbrett für unsere Jugendlichen, um den Profiweg einzuschlagen.“ In der Freizeit Wandern, Skifahren und Radfahren, Mußestunden in seiner Almhütte in Villanders oder auf seinem Boot in den Kornaten in Kroatien. Entspannen in Einsamkeit und Wildnis. Und ein Traum für die Zukunft: Reisen außerhalb Europas. Australien zum Beispiel. Aber mindestens einen Monat.

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