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44 03/2016 bunte meldungen Lehre wird noch attraktiver Es sind gleich drei konkrete Punkte, die der Landtag im Sinne der dualen Ausbildung Anfang April beschlossen hat. Die wichtigste Neuheit betrifft die Möglichkeit des Maturaabschlusses in der Berufsbildung. „Mit der Anpassung des aktuellen Lehrlingsgesetzes wurde die Voraussetzung geschaffen, dass junge Handwerkerinnen und Handwerker, nach erfolgreichem Abschluss der vierjährigen Lehre, die Matura berufsbegleitend über einen weiteren, zweijährigen Lehrver- trag absolvieren können“, freut sich der Vizepräsident im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, Martin Haller. Durch den staatlich anerkannten Maturaabschluss erhalten die künftigen Neugesellen den vollen Zugang zur Weiterbildung, ihnen stehen die Türen zu höherer Bildung an Universitäten, Fachhochschulen usw. offen. „Damit ist uns ein Meilenstein zur Verbesserung und Attraktivitätssteigerung der erfolgreichen dualen Ausbildung gelungen“, unterstreicht auch Junghandwerker chefin Jasmin Fischnaller. Eine Bestrebung innerhalb dieser Gesetzesabänderung sollte laut lvh auch die Anpassung der Lehrzeit aller Berufe auf vier Lehrjahre sein. Auch dies wurde im vorliegenden Lehrlingsgesetz abgeändert: Nun besteht die Möglichkeit, ein optionales viertes Lehrjahr einzuführen und dadurch die Matura in der Berufsbildung anzustreben. Eine wichtige Lücke schließt der Gesetzgeber zukünftig auch mit der Möglichkeit, die Lehre um bis zu einem Jahr zu verlängern. „Es gab mehrere Fälle, wo Lehrlinge am Ende ihrer vertraglichen Lehrzeit die schulische Ausbildung noch nicht abgeschlossen hatten. Wenn ein Schuljahr nachgeholt werden muss, oder wenn am Ende der Lehrzeit noch ein paar Monate Schulzeit fehlen, kann man in Zukunft eine Lehrverlängerung bis maximal ein Jahr beantragen“, so Haller. Landwirtschaft erhofft sich ein positives Jahr 2016 Nach einem eher schwierigen Jahr 2015 blickt die Südtiroler Landwirtschaft wieder zuversichtlich in die Zukunft. Dies geht aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Das vergangene Jahr lief für die Südtiroler Landwirtschaft nicht optimal. Die Obstwirtschaft kämpfte mit einem europaweiten Überangebot, das die Marktlage wesentlich beeinträchtigte. Folglich konnten nur etwa 40 Prozent der Obstgenossenschaften den Apfelproduzenten zufriedenstellende Erzeugerpreise auszahlen. Auch in der Weinwirtschaft war die Ertragslage nicht optimal, weil die Erntemenge der Weinlese 2014 weit unter dem Durchschnitt lag. Die Schwierigkeiten des vergangenen Jahres sind aber zum Teil überwunden und die landwirtschaftlichen Genossenschaften erhoffen sich ein positives Jahr 2016. In der Obstwirtschaft sehen die Rahmenbedingungen heuer besser aus: Die letzte Apfelernte war europaweit etwas geringer und die Großhandelspreise sind derzeit um sechs Prozent höher als vor zwölf Monaten. Die Kellereien äußern sich ebenfalls optimistisch. Die Weinlese 2015 war qualitativ sehr gut und auch die Erntemengen sind im Vergleich zu 2014 gestiegen. Das Geschäftsklima ist auch in der Milchwirtschaft eher positiv, hat sich aber gegenüber 2015 verschlechtert. Zwar gehen 90 Prozent der Milchhöfe und Sennereien davon aus, dass sie den Milchbauern auch heuer zufriedenstellende Erzeugerpreise auszahlen können, es wachsen aber die Sorgen um die Lage des europäischen Milchmarktes. Die Abschaffung des Milchquotensystems im April 2015 hat zu einer Überproduktion und damit zu stark sinkenden Preisen geführt.

aktuell 03/2016 45 Golf - Charity Forst unterstützt Sporthilfe Wer von den erfahrenen Golfern erinnert sich nicht an die legendäre Turnierserie der Südtiroler Sporthilfe? „Apfelbaron“ Luis Braun hat für viele Jahre diese beliebte Serie betreut und organisiert. Dann ist es auf den Golfplätzen ruhiger geworden um die Südtiroler Sporthilfe. Nun ist es wieder so weit. Mit der Spezialbierbrauerei Forst hat die Sporthilfe einen Partner gefunden, der den Südtiroler Golfsport schon seit Langem unterstützt und in der Sportförderung des Landes eine herausragende Rolle spielt. Gemeinsam wagen sich die Partner nun auf das Grün, das vielen die Welt bedeutet. Am Sonntag, dem 29. Mai, steigt im Golfclub Lana die erste „Spezialbierbrauerei Forst Sporthilfe Charity“. Bekannte Sportler als Flight-Partner, Geschicklichkeitsspiele, tolle Preise, Sonderwertungen und ein Grillabend mit dem passenden Sporthilfe Golf Charity Bier warten auf die Golfer. Neben vielen Spitzensportlern Markus Prock (Rodeln) erwartet die Sporthilfe vor allem die vielen Golferinnen und Golfer, die zum einen ihrem Lieblingssport frönen möchten, zum anderen aber die Möglichkeit wahrnehmen möchten, einige sportliche Aushängeschilder unseres Landes kennenzulernen und dabei mit viel Spaß und Unterhaltung auch noch den Nachwuchssport zu unterstützen. Denn das alles hat auch einen karitativen Zweck: Der Erlös geht zu 100 Prozent an junge, talentierte Sportler aus unserem Land. Weitere Informationen unter: www.sporthilfe.it. Sporthilfe Golf Charity Sporthilfe Golf Charity EIN GREEN, EIN FORST. WIR UNTERSTÜTZEN DIE JUNGEN SPORTTALENTE AUS SÜDTIROL. Sonntag, 29. Mai 2016 • Golfclub Lana Internationale Spitzensportler unter sich Luis Braun (Mitte) mit v.l.: Andreas Castiglioni, Renate Kasslatter, Christa und Renate Gietl (alle Naturbahnrodeln)

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