Aufrufe
vor 2 Jahren

Radius Energie und Umwelt 2014

  • Text
  • Energie
  • Bozen
  • Anlagen
  • Unternehmen
  • Wasserkraft
  • Strom
  • Kraftwerk
  • Klimahaus
  • Wasser
  • Gemeinden
  • Radius
  • Umwelt

Aktionäre des

Aktionäre des Kraftwerkes St. Vigil Enneberg 26 05/2014 themenbereich service 05/2014 27 Harte Zeiten für die Erneuerbaren Von Steuern und Spenden Ursprünglich haben die Betreiber der Bevölkerung in Mühlbach und Vintl billigeren Strom zugesichert. Das war rechtlich aber nicht umsetzbar. Daher wurde beschlossen jährlich Euro 200.000 für soziale Zwecke zu spenden. Über eine Nonprofit-Organisation, geführt von vier Personen aus den Gemeinden Mühlbach und Vintl, werden diese Gelder aufgeteilt. „Abgesehen von dieser Spende, zahlen wir auch wesentlich mehr Steuern als unsere Wettbewerber“, stellt Karl Pichler fest. „Dazu nur ein Beispiel. Wir haben ein Steueraufkommen von 4,2 Mio. Euro auf 100 Mio. KWh Produktion pro Jahr. Wie aus den Bilanzen hervorgeht, zahlt die SE-Hydropower dagegen nur 0,70 Mio. Euro auf 100 Mio. KWh Produktion pro Jahr. Wir warten darauf, dass auch diese öffentliche Gesellschaft mit dem Steueraufkommen/ KWh Produktion mit unserer Gesellschaft gleichzieht, damit diese ebenbürtig zu den allgemeinen Ausgaben des Landes beitragen kann. Für den schrumpfenden Landeshaushalt ist es schon ein Unterschied ob 17 oder 102 Mio. Euro für das Jahr 2013 in die Steuerkasse fließen.“ Weniger Wasser, dennoch mehr Energie Eigentlich klingt es paradox, aber es ist so. Durch die neueste Technologie und die damit gesteigerte Effizienz der Anlage wird jetzt mit weniger Wasser mehr Strom produziert. Die Produktion wurde um 45 % von 76 Mio. KWh Technische Oberschüler aus Südtirol pro Jahr durch das alte Kraftwerk im Jahresschnitt von zehn Jahren auf 111,5 Mio. KWh im Jahr 2013 gesteigert. Die Restwassermenge ist laut den strengen Umweltauflagen genau vorgegeben und ist jetzt höher als zuvor. „Mehr Restwasser kommt natürlich der Umwelt, der Flora und Fauna im Bachbett und am Ufer zugute, denn die Menge muss unabhängig vom Wasseraufkommen der Zulaufbäche immer die gleiche bleiben“, berichtet Hellmuth Frasnelli. Im Extremfall würde das heißen, dass bei Wasserknappheit das Restwasser zu Gunsten der Umwelt fließt, die Stromproduktion aber zurückgefahren bzw. abgeschaltet werden muss. Abgesehen von diesen Auflagen wird die Umwelt, durch die jährlichen Produktionssteigerung, zusätzlich geschont: 24.115 Tonnen/Jahr weniger CO 2 , weniger Stickoxid und weniger Feinstaub. Das Beste an der neuen Anlage aber ist, dass Südtiroler Firmen weltweit ein Vorzeigeobjekt geschaffen haben und damit Südtirol als Kompetenzzentrum für alpine Technologien neuerlich bestätigt haben: von der Wintertechnologie bis hin zum Kraftwerksbau! INFO Eisackwerk Mühlbach GmbH Gerbergasse 40 | 39100 Bozen Tel. 0471 981 889 | 0471 327 736 info@eisackwerk.it | www.eisackwerk.it In den letzten Jahren ist die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien durch den Staat massiv gefördert worden und auch in Südtirol kam es zu einem Boom, im Speziellen im Bereich der Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerken und Pflanzenöl-Blockheizkraftwerken. Die Förderung dieser Energien erfolgte durch Umlage der Kosten auf die Stromrechnungen aller Stromkonsumenten. Die Regierung versucht nun aufgrund des massiven Druckes der fossilen Energieerzeuger, welche ihre Markposition nicht verlieren wollen, gegenzusteuern. Neue Photovoltaikanlagen werden schon seit einem Jahr nicht mehr gefördert und auch bei Wasser, Wind und Biomasse endet das aktuelle Förderprogramm im Jahr 2015. Eine Neuregelung hierzu steht noch in den Startlöchern. Nun hat die Regierung durch den sog. „Spalma Incentivi“ veranlasst, dass bereits zugesicherte Förderungen für bestehende Photovoltaikanlagen beschnitten werden. Veränderungen bei der Abschreibemöglichkeit der Kraftwerke, die Aussetzung der garantierten Mindestpreise (Prezzi minimi garantiti) sowie sinkende Energiepreise bewirken ihr Übriges und setzen die Rentabilität der Produktionsanlagen aus erneuerbaren Energien herab. Zudem werden verschärfte Kontrollen des GSE eingeführt und die Bürokratieschraube angezogen. Bereits bestehende Anlagen werden nochmals genauer unter die Lupe genommen und geprüft ob alle Vorgaben (baurechtlich, technisch …) eingehalten werden. Sollte es Abweichungen geben, so kann der GSE die zugesicherten Tarife wieder aberkennen und die bereits ausbezahlten Beträge rückfordern. Gerade unter den heutigen Bedingungen ist ein vertrauensvoller Partner unerlässlich, welcher sich um alle Auflagen bei den zuständigen Ämtern und Behörden, GSE, Autorità (AEEG), Zollbehörden kümmert und durch das Dickicht der sich ständig ändernden Randbedingungen begleitet. v.l.: Eugen Psaier und Peter Vikoler Leistungen • Abwicklung des Verkaufs der Stromproduktion an den GSE mit Kontrolle der Fördertarife • Durchführung aller gesetzlichen Jahresmeldungen: AEEG, UTF, Terna, GSE usw. mit spezialisierter Software • Umfassende Beratung zu Tarifen, aktuellen gesetzlichen Bestimmungen, Meldungen und Fristen • Informationsschreiben und Reporting • Anlagenbewertung für Kauf/Verkauf, inkl. Umschreibung von Anlagen bei GSE, Zoll usw. • Plant- und Asset-Management. Roland Ganterer, Gastwirt und gesetzlicher Vertreter des E-Werkes Ganterer-Sachsenkleme meint dazu: „Die Firma energy.dis ist der starke Partner an unserer Seite, der uns sicher durch den komplexen und aufwändigen Dschungel der Verwaltungs-und Meldetätigkeit führt!“ Zudem wird durch eine angepasste Betreuung der Anlagen sichergestellt, dass es bei einer möglichen Kontrolle durch den GSE oder der Zollbehörde keine Beanstandungen und Strafzahlungen oder Rückerstattung der bereits ausgezahlten Beiträge gibt. Peter Vikoler, Leiter des Bereiches Energy Services Produzenten, ist überzeugt: „Gerade wenn die Zeiten enger werden, ist es notwendig, die Rentabilität zu optimieren und auf einen Partner zu vertrauen, welcher den ordentlichen Ablauf und den Kassafluss sicherstellt. Immer wieder kommen Produzenten zu uns, nachdem sie nach Monaten mit dem GSE nicht weiter gekommen sind. Meine Botschaft ist: Warten Sie nicht so lange, sondern versuchen Sie mit uns gemeinsam die Probleme rasch zu lösen oder gar nicht aufkommen zu lassen.“ Über 500 Produzenten vertrauen der Qualität der Gruppe energy.360°, welche in technischen, administrativen und wirtschaftlichen Angelegenheiten ihre Erträge absichern kann und sich aktiv um die Probleme kümmert. Durch jahrelange Erfahrung in der Betreuung von Kraftwerken aus erneuerbaren Energien kann diese turbulente Zeit gemeinsam bestmöglich gemeistert werden. INFO energy.dis GmbH Julius-Durst-Straße 6 | 39042 Brixen Tel. 0472 275 300 | Fax 0472 275 310 info@energy-dis.it | www.energy-dis.it

© 2017 Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | MwSt.-Nr.: IT00853870210 | Tel. 0471 081 561 | Fax 0471 081 569 | info@mediaradius.it