Aufrufe
vor 8 Jahren

Insert Wasserstoff 2011

  • Text
  • Wasserstoff
  • Technologie
  • Energie
  • Entwicklung
  • Bozen
  • Zukunft
  • Insert
  • Wasserstofftechnologie
  • Erneuerbaren
  • Brennerautobahn
  • Radius

W a s s e r s t o f f -

W a s s e r s t o f f - t e c h n o l o g i e Technologie alleine reicht nicht Südtirol ist Vorreiter in Europa für eine neue Technologie, die ebenso notwendig wie revolutionär ist. Welches sind nun aber die Voraussetzungen, um eine neue und revolutionäre Technologie einzuführen? Es gibt mehrere Hauptdarsteller, die maßgeblich zum Gelingen des Wasserstoff-Projekts beitragen. Zum einen die Autohersteller, die die entsprechenden Fahrzeuge zu erschwinglichen Preisen bereitstellen müssen. Zum anderen die Techniker und Forscher, die die theoretischen und praktischen Voraussetzungen schaffen müssen und die Politik, bzw. die öffentliche Hand, die die notwendigen Infrastrukturen bereitstellen und Rahmenbedingungen schaffen muss. Eingebunden in ein internationales Konzept Um die Wasserstofftechnologie auf regionaler Ebene einzuführen, muss gewährleistet werden, dass sie in ein europaweites Konzept eingebunden ist, allgemein angenommen wird und vor allem, dass der Verbraucher sie sich auch leisten kann. Im Vorfeld braucht es entsprechende Gesetze und Verordnungen, um Einführung der H -Technologie 2 eine internationale Standardisierung zu erreichen. Schließlich wollen die Südtiroler mit ihrem Wasserstoffauto ja auch außerhalb der Provinz bzw. Region fahren. Außerdem braucht es Infrastrukturen wie Service-, War- Kooperation in der H 2 -Technologie Fahrzeuge FC Technology Anwendungen H 2 -Produktion Tankstellen Service, Instandhaltungen Ausbildung F&E Die Aufgabenverteilung und die Zusammenarbeit zum Einführen der Wasserstofftechnologie muss von mehreren Seiten erfolgen. Industrie Strategien, Region, Staat H 2 im Jahr 2020 tungs- und Reparatureinheiten und vor allen die ausreichende Information der Bürger. Ein Puzzle, das sich aus vielen Teilen zusammensetzt. Das erste Puzzleteil, ein wichtiger Eckpunkt, steht schon vor seiner Fertigstellung: die Pilot-Wasserstoff-Produktionsanlage im Süden von Bozen. Ein weiteres Eckstück ist die Schaffung eines Tank- und Servicestellennetzes entlang des Green Corridors, vor allem aber auch kapillar in allen Landesteilen. Bis 2020 soll es landesweit alle 20 km eine solche Servicestelle geben. Aufgabe des IIT ist es, im Auftrag des Landes und gemeinsam mit den Gesellschaftern und Partnern, allen voran der Autonomen Provinz Bozen und der Brennerautobahn-Gesellschaft, das gesamte organisatorische Umfeld vorzubereiten. „Wir haben dabei nicht W a s s e r s t o f f - t e c h n o l o g i e die Absicht, ein Rieseninstitut aufzubauen, sondern sehen uns vielmehr als Geburtshelfer; wollen alles in die Wege leiten, bis die Technologie zum Selbstläufer wird“, betont Thomas Klauser, Direktor des IIT. „Die öffentliche Hand muss die Technologie unterstützen, bis sie sich selbst tragen kann, dies geschieht ja bei vielen neuen Technologien und besonders bei jenen, welche dem Nutzen der Allgemeinheit dienen“, davon ist auch Präsident Walter Huber überzeugt. Vor allem heißt die Devise aber Eile mit Weile. Auch angesichts der austrocknenden Ölquellen, heißt es nichts zu überstürzen. Martin Gallmetzer, Direktor für Forschung und Entwicklung: „Auch eine technische Revolution muss vorbereitet werden, wenn man nicht will, dass ein ganzes Wirtschaftssystem überfordert wird und kollabiert.“ Mitfinanzierung durch EFRE „Die Wasserstoff-Technologie gilt für die EU als eines der unerlässlichen Mittel, um die 2020 Ziele zu erreichen und wird deshalb von der EU- Kommission auch entsprechend unterstützt. Die erste H2- Produktionsanlage in Bozen Süd zum Beispiel gilt als europäisches Vorzeigeprojekt und wird vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung mitfinanziert“. Wasserstoff Südtirol • H 2 -Produktion: Wasserkraft, Wind, PV • Speicherung 200 - 700 bar • Aufbau der H 2 -Technologie in Südtirol • H 2 -Autobahn: München – Modena: - Bozen: Baubeginn 2010; Betrieb 2012 - Brenner: Beginn 2012; Ende 2013 • Tankstellen alle 100 km entlang der Autobahn, bzw. 20 km im Landesgebiet • Anwendung: - Autobusse Bozen: H 2 (5 FC-Busse mit reinem Wasserstoff) + H 2 /CH 4 Mischungen - Wartungseinrichtungen, stationäre Anlagen • Internationale Zusammenarbeit: Hy- Ramp, HBA (H 2 -Bus-Alliance), JTI, CHIC • Hintergrundaktivitäten zur Akzeptanz bei Wirtschaft und Bürgern: - H 2 -Plattform: Aktivierung lokaler Interessen - Ausstellungen, Messen, Publikationen … - Training, Schulung, Lighthouse-Projekt - Forschung & Entwicklung: spezifische Projekte 18 Insert 2011 Insert 2011 19

© 2017 Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | MwSt.-Nr.: IT00853870210 | Tel. 0471 081 561 | Fax 0471 081 569 | info@mediaradius.it