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Insert Wasserstoff 2011

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das Wasser mangels

das Wasser mangels Bedarf an Nachtstrom ungenutzt durch oder wird exportiert. Elektrische Energie konnte bis dato nicht in größeren Mengen gespeichert werden. Hier bietet sich mit Wasserstoff eine neue Möglichkeit. Wasserstoff soll in erster Linie mit jenem kaum verwendbaren oder bisher exportierten Nachtstrom erzeugt werden. Die Nutzung der heimischen Ressourcen für die Energieerzeugung verpflichtet dazu, auch den Nutzen in Form von sauberer Energie in Südtirol zu halten. Wenn in Südtirol über Nacht eigener sauberer Treibstoff auf einen Blick W a s s e r s t o f f - t e c h n o l o g i e Wasserstofftechnologie Erdöltechnologie Die Technologie steht am Anfang ihrer Entwicklung, es steckt noch viel Potential in Forschung und Entwicklung. Wasserstoff ist ein unbegrenzt zur Verfügung stehender Energieträger. Sie ist erneuerbar, sofern Wasserstoff mit erneuerbaren Energien hergestellt wird, was das Ziel ist. Die Preise des Wasserstoffs sind im Sinken begriffen, weil die Techniken der Herstellung laufend verbessert werden Die Herstellung des Wasserstoffs ist am Ort seiner Verwendung möglich. Kein Transport ist erforderlich. Die Antriebstechnik ist elektrisch durch Strom aus Wasserstoff in Brennstoffzellen hergestellt. Die einzigen Emissionen sind Wasserdampf. hergestellt wird, dann sorgt dies untertags für eine sauberere Luft und eine gesündere Umwelt. Die beste Form, der Allgemeinheit den Nutzen der heimischen Energieerzeugung zurückzuerstatten. Was werden Wasserstoff und Wasserstoff-Fahrzeuge kosten? Die reinen Produktionskosten für Wasserstoff aus erneuerbarer Energie betragen auf den gefahrenen Kilometer berechnet, unversteuert ungefähr gleich viel wie die derzeitigen steuer- Die Erdöltechnik ist nach über hundert Jahren ausgereift, die Wasserstofftechnologie steckt dagegen noch am Anfang ihrer Entwicklung und hält noch einige Fragen bereit. Dennoch gibt es keinen Zweifel, dass der Wasserstoff der Kraftstoff der Zukunft ist. belasteten Benzinkosten. Da der Erdölpreis weiterhin stark ansteigen wird, während die Produktionskosten des Wasserstoffs sinken. Allerdings steht eine Regelung der Besteuerung durch den Staat noch aus. Die Brennstoffzellenfahrzeuge werden ab 2014/2015 in Serienproduktion gehen; der Preis dürfte erwartungsgemäß nur geringfügig über dem eines äquivalenten Dieselfahrzeuges liegen. Bis zum Serienstart kommen kleinere Testflotten mit Vorserienmodellen zum Einsatz, für die es aufgrund der manuellen Fertigung noch keinen Marktpreis gibt. Die Technologie ist 100-150 Jahre alt, hat einen hohen Entwicklungsstand erreicht, ist ausgereift. Benzin, Diesel usw. wird in Form von Rohöl gefördert, dieses wird aus der Tiefe gepumpt, gecrackt, raffiniert, mit Additiven versetzt und über weite Strecken transportiert. Die Preise der fossilen Treibstoffe sind im Steigen begriffen wegen der weltweit großen Nachfrage und sinkender Verfügbarkeit. Die Herstellungsorte liegen abseits der Orte ihrer Verwendung. Transporte über weite Strecken sind notwendig. Die Antriebstechnik ist mechanisch über Verbrennungsmotoren. Die Emissionen sind Feinstaub, Stickoxide, CO2, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe usw. W a s s e r s t o f f - t e c h n o l o g i e Elektroantrieb: Wie funktioniert’s? Den Unterschied zwischen Diesel-, Benzin- und Gasantrieb kennen die meisten. In Zukunft heißt es, sich mit folgenden Begriffen vertraut zu machen: Batterieantrieb, Brennstoffzelle mit Wasserstoff und serieller Hybrid. Eine Einführung. Während beim herkömmlichen Verbrennungsmotor durch Explosion eines Gasgemisches aus Treibstoffen und Luft ein Kolben in vertikale Richtung bewegt wird, der dann über die Kurbelwelle und die Achsen die Räder mechanisch antreibt, wird jedes Elektrofahrzeug durch einen oder mehrere Elektromotoren angetrieben. Die Unterscheidung der verschiedenen E-Fahrzeuge liegt in der Stromversorgung sowie der Stromquelle. Batteriebetrieb: Hier kommt der Strom ausschließlich aus einer Bat- Batterieauto Serieller Hybrid Brennstoffzelle mit Wasserstoff 14 Insert 2011 Insert 2011 15 E.moto/ Generator + – terie, die entsprechend leistungsfähig sein muss. Die Reichweite solcher Fahrzeuge ist allerdings (noch) eingeschränkt, sie hängt ab von der Größe und dem Gewicht des Fahrzeuges und beträgt bei Kleinwagen etwa zwischen 60 und 160 km bis zur neuerlichen Wiederaufladung. Da jedoch etwa 80 % der Autos täglich innerhalb dieser Reichweite bleiben, besonders im Stadt- und im Pendlerverkehr, ist diese Reichweite vielfach ausreichend. Viele dieser Fahrzeuge sind im täglichen Verkehr schon anzutreffen: Elektrofahrräder, Sagways, Roller und Kleinwagen. Serieller Hybrid: Bei einem seriellen Hybrid sind ein herkömmlicher Verbrennungsmotor und ein Elektromotor hintereinander eingebaut. Der Achsantrieb findet rein elektrisch statt. Der Verbrennungsmotor stellt mittels eines Generators die elektri- + – sche Energie für die Batterie bereit. Während der Fahrt wird auf diese Weise die Batterie ständig aufgeladen. Der Verbrennungsmotor dient dabei als so genannter Range Extender. Brennstoffzelle mit Wasserstoff: Brennstoffzellen (englisch: fuel cell oder FC) sind wie Batterien, die kontinuierlich über Wasserstoff aufgeladen werden. In diesen Zellen wird ohne Verbrennungsprozess nur durch die chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugt. Dieser treibt die Elektromotoren des Fahrzeugs an oder lädt seine Batterien. Die Reichweite eines Fahrzeuges hängt damit einzig vom Vorrat an Wasserstoff ab. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewegen sich die Reichweiten rund um 500 km mit einer Tankfüllung. Für die Zukunft sind neue, größere Speichertechniken in Entwicklung. Stromwandler Benzinmotor Brennstoffzelle Wasserstofftank elektrischer Antriebsstrang + – + – Batterie

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