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Insert Rudi Hütte 2015

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2 08/2015 aktuell 08/2015 3 von minus 20 bis minus 30 Grad Celsius waren am Morgen keine Seltenheit. Ehemalige Mitarbeiter vom Rotwandlift hatten dafür das geeignete Rezept. „Zuerscht an Willi (Williams) beim Erwin und oben an oder zwaa Willi ban Rudi ...“ Die Fahrt im Korb-Lift Die Euphorie im Tal war groß: Jeder Sextner Bürger konnte sich an der Kapitalzeichnung für die neue Gesellschaft beteiligen. Jeder der gelb roten Körbe konnte bis zu drei Fahrgäste aufnehmen. Dabei waren Wartezeiten am Einstieg von mehr als einer Stunde und bei minus 20 Grad keine Seltenheit. Im Gegensatz zu modernen Aufstiegsanlangen unserer Zeit, rauschten die Gondeln mit Schwung durch die Talstation und machten jeden Einstieg zum Abenteuer. War der Einstieg erstmal geschafft, war erneut Geduld gefordert, denn zur Überwindung der 640 Höhenmeter von Bad Moos hinauf auf die Rotwandwiese war eine Fahrtzeit von einer knappen halben Stunde notwendig. Noch spektakulärer als der Aufstieg war die damalige Abfahrt ins Tal. Die sogenannte „Holzriese“, ein schmaler Streifen, der einst zum Abtreiben der geschlägerten Baumstämme genutzt worden war, diente als Talabfahrt. Noch heute ist die „Holzriese“ als steilste Piste Italiens bekannt, und mit der damaligen Skiausrüstung glich jede Abfahrt über dieses extrem abschüssige Gelände einem Himmelfahrtskommando. Der legendäre Korb-Lift war bis 1983 in Betrieb und wurde unter der Ära des Präsidenten Max Holzer durch einen Zweiersessellift ersetzt, auf den genau zehn Jahre später die heutige Umlaufbahn folgte. Hans Karl Klammer leitete an der Schwelle zum neuen Jahrtausend die Wende zum Familienskigebiet ein und ließ zusätzlich die fünfeinhalb Kilometer lange Rotwand-Rodelbahn bauen. Die Geschichte eines Ski-Juwels Das Skigebiet Sextner Dolomiten gilt mit 93 Pistenkilometern und 32 Bergbahnen und Liften als Rohdiamant des Dolomiti Superski, dem weltweit größten Skiverbund. Die Anfänge waren bescheiden, doch die Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte war revolutionär. Das Dreifach-Jubiläum, welches die Skiberge Haunold, Rotwand und Helm im Winter 2015/16 feiern, ist Anlass, um einen Blick in die Vergangenheit zu wagen – zählt das Hochpustertal doch zu den Südtiroler Skihochburgen der ersten Stunde. Von der Euphorie Olympischer Winterspiele in Cortina d’Ampezzo getragen, wurde im Jahr 1956 der erste Einmannsessellift am Haunold in Innichen eröffnet. Zuvor existierte bereits ein Schlittenaufzug zum Innichberg, der von einer Seilwinde gezogen, rund 15 Personen pro Fahrt den Hang hinaufbrachte, damit sie anschließend das Abfahrtsvergnügen über die dürftig präparierte Piste genießen konnten. Zehn Jahre später, am Hl. Dreikönigstag 1966 wurden die Sextner Rotwandwiesen durch einen Korb-Lift erschlossen. Initiator des Vorhabens war der Mondscheinwirt Anton Stabinger. Die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Franz Villgrater setzte zusammen mit dem Verschönerungsverein alles daran, um die Entwicklung des erstarkenden Winterfremdenverkehrs voranzutreiben, und so wurde die Rotwand als ideales Gebiet zum Skifahren ausgemacht: steil, schattig und schneesicher. Ein eiskaltes Erlebnis Zu Zeiten des Korbliftes oder des Sesselliftes war im Winter die Fahrt vom Sporthotel zum Rudi auf die Hütte meist eine eisige, 20 Minuten dauernde Angelegenheit. Nicht selten war Sexten Südtirols Kältepol und Temperaturen Der erste Lift am Haunold ... ... und der erste Lift zum Helm Der im Jahre 1780 gegründete Betrieb blickt auf eine lange Tradition zurück. Unsere Leistungen: - Bauschlosserarbeiten - Stahlkonstruktionen aller Art - Treppen/Feuertreppen - Geländer - Garagentore und Zaunanlagen - Balkone - Fenster u.v.m.

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