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Fußball 2019/20

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14 SPORT A

14 SPORT A 2019 Oberliga Südtiroler wollen Trient ein Bein stellen Vorhang auf zur 46. Oberliga-Meisterschaft. Ohne Aufsteiger Dro, aber mit den Serie-D-Absteigern Trient und St. Georgen wird die Punktejagd in der höchsten regionalen Fußball- Spielklasse wieder eine hochinteressante Herausforderung. Wie im Vorjahr ist die Oberliga auch diese Saison „ausgeglichen“. 8 Mannschaften aus Südtirol und 8 aus dem Trentino kämpfen um die sportliche Fußball-Vorherrschaft. Die Favoriten Mit Trient und St. Georgen sind 2 Serie- D-Absteiger im „Fegefeuer“ der Oberliga gelandet, sie peilen die schnellstmögliche Rückkehr in die vierthöchste italienische Spielklasse an. Auf dem Papier ist Trient der klare Favorit. Neo-Trainer Flavio Toccoli aus Bozen trainiert eine Mannschaft, die fast ausschließlich aus Profis mit höherklassiger Erfahrung besteht. Oberliga 2019/20 H. = Hinrunde R. = Rückrunde SÜDTIROL Anaune Valle di Non (Cles) Gardasee Rotaliana (Mezzolombardo) Comano (Ponte Arche) Obermais (Lahn) Arco -Infografik: Ch. Staffler St. Martin Moos (H.: Moos, R.: St. Martin) Lana St. Pauls (Rungghof) Lavis Trient (Briamasco) Vipo Trient (Gabbiolo) Mori S. Stefano SSV Brixen (Jugendhort) Bozner FC (Talferplatz B) Tramin Trainiert wird 4 Mal wöchentlich am frühen Nachmittag. Die „Jergina“ haben sich mit Rey Volpato einen Stürmer geholt, der früher sogar in der Serie A gespielt hat. Außenseiterchancen hat Obermais. In der letzten Saison bereits Zweiter, haben sich die Meraner nochmals entscheidend verstärkt. Das Mittelfeld Hinter den Klubs mit Titelambitionen lauern bis auf Lavis vor allem die Südtiroler Vereine SSV Brixen, St. Martin Moos und Tramin. Wenn bei ihnen alles nach Wunsch läuft – sprich die Verletzungssorgen ausbleiben – haben sie sogar das Potenzial, die Favoriten mehr als nur zu ägern. Mit dem Abstiegskampf werden sie nichts zu tun haben. Stets wachsam sein, aber immer noch das rettende Ufer erreichen werden Aufsteiger Bozner FC und die Trentiner Teams Vipo Trient sowie Arco. Vor allem der Bozner FC will nach einer TRENTINO Martin Ciaghi (Obermais) St. Georgen Foto: D. Runggaldier turbulenten Berg- und Talfahrt fernab von Hektik und Anspannung spielen. Der Abstiegskampf Dort wird es einmal mehr spannend sein bis zur letzten Minute des 30. Spieltages. Abstiegskandidaten sind auf dem ersten Blick nicht auszumachen – schon gar nicht aus Südtiroler Sicht. Wenn, dann sind am ehesten die vom Verletzungspech gebeutelten SV Lana und FC St. Pauls zu nennen. Nach hinten orientieren müssen sich auch mehrere Trentiner Klubs. Anaune Valle di Non rettete sich in der letzten Saison nach einer desaströsen Hinrunde erst in letzter Sekunde, Rotaliana und Comano stehen aufgrund finanzieller Probleme mit dezimierten Kadern da. Auch Mori wird es als Aufsteiger nicht leicht haben. Ewige Oberliga-Tabelle Verein Jahre Spiele Punkte 1. Salurn 39 1162 1520 2. Tramin 29 862 1219 3. Arco 27 802 1117 4. SSV Brixen 27 810 1115 5. Rovereto 23 690 1091 6. Mori S. Stefano 26 780 1074 7. Alense 24 720 946 8. Rotaliana 23 684 911 9. St. Martin i.P. 22 658 854 10. Comano 19 570 796 11. Fersina 19 562 789 12. St. Pauls 22 658 786 13. St. Georgen 14 420 695 14. Virtus Bozen 17 504 677 15. Passer Meran 12 356 670 16. Condinese 17 504 666 17. AC Leifers 17 506 663 18. Levico 15 448 657 19. FC Bozen 96 13 390 606 20. Benacense 14 420 586 25. Obermais 10 300 477 26. Naturns 15 450 471 28. Neuer FC Bozen 11 328 433 29. Eppan 12 360 426 32. SSV Bruneck 11 328 389 34. Ahrntal 10 300 388 38. FC Meran 7 210 264 40. Natz 8 240 257 41. Taufers 8 238 255 43. AC Meran 6 176 253 45. Bozner FC 5 150 232 47. Milland/FC Südtirol 5 150 191 50. Stegen 4 120 122

Oberliga SPORT A 2019 15 Bozner FC: Die Ruhe nach dem Sturm Ruhe auf dem Talferplatz in Bozen? Das hat es in den letzten 3 Jahren nicht gegeben. Der Bozner FC machte eine turbulente Zeit durch, nun soll in der Oberliga wieder ein gemütlicherer Wind wehen. Vor 2 Jahren schrammte der Bozner FC in den Oberliga-Play-offs nur haarscharf am Sensations-Aufstieg in die Serie D vorbei, 2017/18 stieg man nach einem großen personellen Umbruch in die Landesliga ab, wo in der Spielzeit 2018/19 der sofortige Wiederaufstieg in das regionale Fußball-Oberhaus klar gemacht wurde – einen ähnlichen Gefühlswirbel erlebt man ansonsten nur bei der Rosennacht des Bachelors. In der Oberliga will sich der Bozner FC nun auf lange Sicht einnisten. Als Grundstein sollen auch hier junge und talentierte Spieler dienen, die von einem ganz starken Sturm-Trio angeführt werden. Zugänge & Abgänge Zugänge: Francesco Bianco, Alessio Piz (beide reaktiviert), Simone Tibolla (Nals), Gabriel Degasperi, Michelangelo Torcaso, Simone Dalpiaz, Felix Willeit, Philipp Degasperi, Felix Lintner (alle eigene Jugend). Abgänge: Marco Primerano (Karriereende), Cesare Scaratti (Haslach), Luca Gislimberti, Julian Trojer, Marian Plattner (alle Studiengründe), Oliver Gasser, Daniel Bonamico (beide Ziel unbekannt). Stärken & Schwächen Stärken: Der Bozner FC ist – untypisch für eine Stadtmannschaft – eine eingeschworene Truppe mit viel Euphorie; das Angriffs-Trio Wollen auch in der Oberliga angreifen v.l.: Peter Gostner und Sebastian Pichler Stefan Clementi-Osti-Orsolin (im Vorjahr 47 Tore) wird auch in der Oberliga wirbeln; spielstarkes Mittelfeld mit Tibolla, Pareti und Gostner; die Erfahrung, Klasse und das Charisma von Tormann Denis Iardino sind außergewöhnlich; große Heimstärke (im Vorjahr 11 Siege, 3 Remis, nur eine Niederlage). Schwächen: Junge Abwehr, in der ein Leitwolf für heikle Momente fehlt; wenige Alternativen im Sturm – fällt ein Leistungsträger aus, kann er nicht gleichwertig ersetzt werden; kleiner Kader. Prognosen Der Verein gibt eine sichere Rettung als Ziel vor. Das kann und wird der Bozner FC allemal schaffen. Bleiben die Leistungsträger – allen voran jene im Sturm – fit, dann winkt sogar ein Top-8-Platz. Bozner FC Heimspielplatz: Talfer B Cadornastraße 9 C | 39100 Bozen Tel. 0471 402 170 info@boznerfc.it | www.boznerfc.it Andrea Orsolin Bozner FC Pos. Name Geboren Trainer Angriff Mittelfeld Abwehr Tor Denis Iardino 1984 Alessio Piz 1999 Martin Hafner 1997 Michelangelo Torcaso 2002 Lukas Michaeler 2000 Daniel Clementi 1996 Francesco Bianco 1996 Luca Niederstätter 1990 Gabriel Degasperi 2002 Simone Dalpiaz 2002 Peter Gostner 1999 Mattia Pareti 1991 Sebastian Pichler 1996 Simone Tibolla 1993 Felix Willeit 2002 Philipp Degasperi 2002 Michael Osti 1991 Andrea Orsolin 1998 Stefan Clementi 1997 Felix Lintner 2002 Fabio Ianeselli (bestätigt) Gianluca Pellizzari (Co-Trainer) Lorenzo Vason (Co-Trainer) Luca Rossato (Tormanntrainer)

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