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Fußball 2015/16

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40 SPORT A

40 SPORT A 2015 2. Amateurliga Das wird ganz spannend Anstatt wie üblich drei Kreise mit je zwölf Mannschaften zu bilden, finden sich in Gruppe A der 2. Amateurliga nur elf Teams. Der Grund ist schnell erklärt: Der FC Gries schrieb sich nicht mehr ein, Oberau und Juventus Club fusionierten und aus der 3. Amateurliga lagen zu wenig Anfragen vor, im Falle eines frei werdenden Platzes zurückgeholt zu werden. Entsprechend enttäuscht war auch FIGC-Präsident Karl Rungger: „Was sollten wir machen? Wir müssen uns an die schriftlichen Vorgaben halten. Mir passt es selbst am wenigsten, dass in einer Gruppe nur elf Teams mitspielen.“ Gruppe A Dass genau die Gruppe A mit nur elf Teams ausgetragen wird, sorgte für verständlichen Unmut. Dabei gibt es einen großen Titelfavoriten: Plaus rüstete im Sommer erneut stark auf. Die Burggräfler kommen an der Favoritenrolle nicht vorbei, müssen aber unter Beweis stellen, dass sie auch eine Mannschaft sind. Neben einem neuen Trainer (Spielertrainer Patrick Fliri kam aus Naturns), wurden etliche neue Spieler verpflichtet. Duellieren wird sich Plaus mit Frangart (Ex-Eppan- Trainer Christian Scherer bringt neuen Schwung mit) und Meran (mit einigen Spielern von Bozen 96 und Massimo Bertinato auf der Trainerbank). Schenna (mit den Ex-Obermaisern Andreas Pircher und Michael Eder) könnte mit der launischen SG Laatsch Taufers (mit den Ex-Malsern Simon Paulmichl und Gregor Fliri) die Überraschungsmannschaft werden. Weil es nur einen Absteiger gibt, dürfte der Kampf gegen den Strich weniger dramatisch verlaufen als üblich. Gruppe B Auch hier startet eine Mannschaft aus der Poleposition: Haslach. Der Kader von Neu-Trainer Alessandro Puppin wurde mit Oliver Gasser, Arno Brancalion (beide Neugries) und Nicolò Laratta (Bozen 96) aufgehübscht und will nach Jahren der Enttäuschung heuer den großen Coup landen. Einfach wird das aber nicht, denn auch Ritten (mit Torhüter Juri Osti), Absteiger Klausen (mit Alexander Profanter kam ein Topstürmer) und Feldthurns (sie verspielten den Meistertitel im Vorjahr leichtfertig) schielen nach oben. Zu den Abstiegskandidaten zählen die Aufsteiger Jenesien und Eggental, Montan und der als Ergänzung aus der 3. Amateurliga geholte Oberau Juventus Club. Gruppe C Pfalzen und Taufers sind aufgestiegen, der Dritte Feldthurns spielt in Gruppe B. Ist der Vorjahresvierte Welschellen also logischer Meisterschaftsfavorit? Wohl kaum. Die Gadertaler sind zwar eingespielt und haben eine starke Defensive, allerdings geht das zu Lasten der Torgefährlichkeit. Dennoch ist auch unter den Konkurrenten kein richtiger Titelanwärter zu erkennen. Am ehesten haben der rundumerneuerte Absteiger Vintl (mit Hannes Oberhofer von Mühlbach Rodeneck Vals) und St. Lorenzen das Potenzial für ganz oben. 2. Amateurliga 2015/2016 -Infografik: Ch. Staffler Wird heuer für Klausen zaubern: Alexander Profanter. Gruppe A Gruppe B Auswahl Ridnauntal Gruppe C (Stange) Terenten Franzensfeste Gais (Mühlbach) Vintl Rasen Antholz Tirol (H. Laatsch, R. Taufers i. M.) St. Lorenzen Algund Schenna Taisten Laatsch Taufers Welschellen Klausen Olang Welsberg Plaus Meran Feldthurns Laas (Combistadion) Mareo Prad (St. Vigil in Enneberg) Ritten Barbian Ulten (Klobenstein) Villanders Teis Villnöß (St. Walburg) Jenesien Steinegg (H. St. Peter, R. Teis) Girlan (Rungghof) Gröden Frangart (Rungghof) (St. Christina) H. = Hinrunde R. = Rückrunde Leifers Branzoll Montan Spannend wird sein, wie sich das junge Terenten präsentiert. Nur mit Glück konnten sie im Vorjahr den „nachunten-Durchmarsch“ von der 1. in die 3. Amateurliga vermeiden. Auch Ridnauntal (im Vorjahr in Gruppe B) muss sich nach einem schwachen Jahr und dem daraus resultierenden Fast-Abstieg erholen. Eggental (H. Welschnofen R. Deutschnofen) Haslach (Pfarrhof) Oberau Juventus Club (Pfarrhof)

3. Amateurliga SPORT A 2015 41 Ein klarer Favorit, zwei neue Vereine und viele Fragezeichen Wie im Vorjahr tummeln sich in der niedersten Amateur-Spielklasse 36 Mannschaften – darunter sind mit Real Atlas Bozen und St. Georgen Junior auch zwei neue Klubs. Favoriten sind in den Gruppen B und C nur schwer auszumachen, dafür führt der Meistertitel in der Gruppe A nur über einen Verein: Den FC Oberland aus St. Valentin auf der Haide. Gruppe A Der Vinschger- und Burggräfler-Kreis hat einen klaren Favoriten: Den FC Oberland. Und das nicht nur wegen seines Trainers Jakob Moriggl. Der Europeada-Sieger von 2012 geht in seine zweite Saison als Verantwortlicher. Anders als im Vorjahr, in dem er wegen einer schweren Knöchelverletzung lange außer Gefecht war, will er heuer wieder im Mittelfeld die Fäden ziehen. Dazu gesellen sich mit Martin Patscheider und Manuel Sandbichler zwei weitere erfahrene Akteure. Sie führen eine blutjunge, extrem erfolgshungrige Mannschaft an. Weitere Favoriten auf den Titel sind Mölten Vöran – in der letzten Saison in den Aufstiegs-Entscheidungsspielen gescheitert – und Olimpia Meran. Die Meraner legen ihr Hauptaugenmerk zwar auf die Jugendarbeit, sind aber mittlerweile auch so weit, dass sie mit der Kampfmannschaft den nächsten Schritt – sprich den Sprung in die 2. Amateurliga – anpeilen können. Gruppe B Diese zweigeteilte Gruppe – sechs Mannschaften kommen aus dem Raum Bozen und Unterland, der Rest aus dem Eisack- und Wipptal – lebt nicht nur von weiten Autofahrten, sondern von völliger Ungewissheit. Favoriten auszumachen, erscheint hier besonders schwer. Aber Sterzing, der FC Rentsch, Unterland Berg und die junge Mannschaft aus Aicha haben auf dem Papier einiges mehr zu bieten als die unmittelbare Konkurrenz. Gespannt sein darf man auf das Abschneiden von Real Atlas Bozen. Der neugegründete Verein unter der Leitung des ehemaligen Bozen 96- und Bozner Boden- Spielers Amine Khazari wird zumindest in technischer Hinsicht das Maß aller Dinge sein. Wie es in puncto Disziplin aussieht, wird die Zukunft weisen. Gruppe C Die zweite neue Mannschaft in der 3. Amateurliga spielt in der Pusterer Gruppe, und zwar St. Georgen Junior. Mit Junior hat die Mannschaft aber wenig gemeinsam, handelt es sich dabei nämlich nicht um die Nachwuchsakteure des Oberligisten St. Georgen, die in der Kampfmannschaft keinen Platz finden. Vielmehr ist es eine Truppe von Studenten, reaktivierten Akteuren und solchen, die zuletzt vermehrt Eishockey spielten und jetzt wieder dem runden Leder nachjagen. Als Trainer fungieren mit Elli Steinhauser und Stefan Putzer 3. Amateurliga 2015/2016 Gruppe A Gruppe B Gruppe C Oberland (St. Valentin) Goldrain Eyrs Tscherms Kortsch Marling Morter St. Pankraz Völlan Laugen Tisens H. = Hinrunde R. = Rückrunde -Infografik: Ch. Staffler Olimpia Meran (Combistadion) Andrian Laag Florian Tauber (rechts), zuletzt bei Natz, spielt nun für Raas (Gruppe C). Gossensaß Prettau (H. Pflersch, R. Gossensaß) Mühlwald Dietenheim Sterzing Wiesen Aufhofen St. Georgen Junior Neustift (Vahrn) Unterland Berg (Truden) zwei bekannte Gesichter der Amateurfußball-Szene, angeführt wird die Mannschaft von Bernd Mutschlechner und Matthias Brugger. Gut möglich, dass St. Georgen Junior auf Anhieb ins Rennen um den Titel eingreifen kann. Favoriten sind mit Absteiger Dietenheim Aufhofen und dem Vorjahresdritten Wengen/La Val sowie Sexten aber andere. Aicha Raas Lüsen Burgstall Mölten Vöran (Vöran) Percha La Val (Wengen) Gsieser Tal (Pichl Gsies) Helm Vierschach Sexten Niederdorf Val Badia (St. Martin/ ab Oktober Stern/La Ila) Excelsior La Strada (Reschenplatz A) Rentsch (Pfarrhof) Real Atlas (Reschenplatz A)

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