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Fußball 2015/16

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10 SPORT A

10 SPORT A 2015 Oberliga Der nächste Meister kommt aus Südtirol Die Prognose ist kühn, ganz gewiss. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Oberligameister 2015/16 erstmals nach fünf Jahren wieder aus Südtirol kommt. Nachdem zuletzt Levico (2015), Mori (2014), Dro (2013) und Fersina Pergine (2012) den Titel ins Trentino holten, sind in der 42. Oberligasaison zwei Südtiroler Klubs zu favorisieren: St. Georgen und Virtus Bozen. Gleich geblieben ist, dass die Südtiroler Vereine zahlenmäßig in der Oberliga den Ton angeben. Letztmals gab es 2005/06 mehr Trentiner Vereine (9) als Südtiroler (7). Seitdem war das Verhältnis zumindest ausgeglichen (8:8), die letzten drei Saisonen extrem Südtirol-lastig (10:6), heuer Oberliga 2015/2016 dafür nicht mehr ganz so ausgeprägt (9:7). Die Favoriten St. Georgen und Virtus Bozen gehörten bereits im Vorjahr zum Favoritenkreis. Durchgesetzt hat sich mit Levico der dritte Topklub. Aber nur, weil St. Georgen in der entscheidenden Phase ein Acht-Punkte-Polster verspielte. Heuer nehmen die „Jergina“ mit einer weitgehend unveränderten Mannschaft einen neuen Anlauf. Das große Plus der Pusterer: Sie wollen, müssen aber nicht Meister werden. Virtus Bozen wagt hingegen mit prominenten Neuzugängen einen erneuten Anlauf Richtung Serie D. Für Trainer Paolo Tornatore wird es entscheidend sein, die herausragenden individuellen Fähigkeiten seiner Spieler zu einer Mannschaft zu vereinen. Ahrntal (St. Johann) Das Mittelfeld In der Hinrunde Fabio Bertoldi, in der Rückrunde Joachim Degasperi genügten, dass der Bozner FC 42 Punkte holte. Wenn das beste Angriffsduo der Liga gesund bleibt und gemeinsam für Tore sorgt, ist ein Top 5-Platz drin. Dazu gesellen sich Tramin, Eppan sowie die Trentiner Vereine Mori, Alense und mit Abstrichen Comano. Der Abstiegskampf Wie seit 41 Jahren üblich, wird der Abstiegskampf das Sahnehäubchen einer spannenden Saison werden. Und wie immer wird mehr als die halbe Liga darin involviert sein, angefangen bei den Aufsteigern Naturns und Rotaliana. Aber auch Serie D-Absteiger Mezzocorona sowie Lavis und Ahrntal müssen vom ersten Spieltag an kämpfen. Nicht blenden lassen vom letztjährigen sechsten Platz sollten sich die Fußballer aus St. Martin. Nach dem Karriereende von Hansrudi Brugger müssen kleinere Brötchen gebacken werden. SÜDTIROL TRENTINO Rotaliana (Mezzolombardo) Lavis Comano Calciochiese (Storo) Gardasee Naturns Dro -Infografik: Ch. Staffler St. Martin i. P. Meran Trient Alense (Ala) Tramin Mezzocorna (Avio) SSV Brixen (Jugendhort) Bozner FC (Talferplatz B) Virtus Bozen (Drususstadion) Eppan (Rungghof) Levico Terme Thomas Piffrader (St. Georgen) Anmerkung: Erst am 28. August wird entschieden, ob Dro oder Calciochiese an der Oberliga 2015/16 teilnehmen. St. Georgen Bruneck Weiteste Distanzen St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km St. Johann im Ahrntal – Avio 197 km St. Johann im Ahrntal – Dro180 km Weiteste Distanzen in Südtirol St. Johann i. Ahrntal – St. Martin i.P. 146 km St. Johann i. Ahrntal – Naturns 144 km Foto: D. Runggaldier Ewige Oberliga-Tabelle Verein Jahre Spiele Punkte 1. Salurn 39 1162 1520 2. Rovereto 23 690 1091 3. Tramin 25 742 1047 4. Mori S. Stefano 25 750 1042 5. Arco 24 712 1005 6. SSV Brixen 23 690 956 7. Alense 22 660 888 8. Rotaliana 21 624 835 9. Fersina 19 562 789 10. Condinese 19 564 717 11. St. Martin i.P. 18 538 698 12. St. Pauls 20 598 696 13. Passer Meran 12 356 670 14. AC Leifers 17 506 663 20. Virtus DB Bozen 15 444 534 23. St. Georgen 11 330 518 31. Naturns 11 330 337 32. Eppan 9 270 336 35. Ahrntal 7 210 292

Oberliga SPORT A 2015 11 Ahrntal: Die Unabsteigbaren riskieren Seit sieben Jahren gehört Ahrntal zum Oberliga-Inventar. Jahr für Jahr zeigen die „Teldra“, was mit beschränkten spielerischen Mitteln, aber viel Einsatz und Herzblut möglich ist. Damit hat sich die Mannschaft den Status der „Unabsteigbaren“ erarbeitet. Unter dem neuen Trainerduo Alex Brugger (er führte Ahrntal einst in die Oberliga) und Alois Plankensteiner geht es nun in das achte Oberliga- Jahr. Es wird ein Besonderes, denn der Kampf um das sportliche Überleben wird brisant wie noch nie zuvor. Damit es nicht die letzte Saison im regionalen Oberhaus ist, setzt man im „Toule“ weiter auf Kontinuität. Zwar verließen mit Philipp Aichner und Simon Niederwolfsgruber zwei Stützen den Verein und gab es fünf Neuzugänge, ansonsten blieb der Kader zusammen. Ganz nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. Zugänge & Abgänge Zugänge: Wilhelm Taschler (Gsiesertal), Hannes Seeber (Steinhaus), Denis Kerrniqi (Kiens), Ulrich Brunner (Rasen Antholz), Andrè Gasteiger (St. Georgen). Erzielte in der letzten Saison zwölf Tore: Franz Pittschieler. Abgänge: Simon Niederwolfsgruber (Taufers), Philipp Aichner (Natz), Simon Weger (Steinhaus), Lukas Voppichler (Co-Trainer Steinhaus). Stärken & Schwächen Stärken: Große Heimstärke – vor allem im Winter „graust“ es viele Gegner, wenn sie den langen Weg ins eiskalte Ahrntal antreten müssen; die Rückkehr von Erfolgstrainer Alex Brugger löste neue Euphorie aus; Pipperger und Pittschieler treiben an guten Tagen jede Abwehr in den Wahnsinn. Schwächen: Fehlende Qualitätsbreite im Kader; nur wenige Jugendspieler sind ligatauglich; harte Trainingsbe- Ahrntal Pos. Name Geboren Patrick Psenner 1986 Wilhelm Taschler 1984 Dominik Kirchler 1997 Philipp Maurer 1997 Richard Maurer 1988 Markus Niederkofler 1984 Michael Niederwanger 1992 Hannes Seeber 1989 Hannes Steger 1984 Ulrich Brunner 1991 Maximilian Hofer 1996 Denis Kerrniqi 1991 Robert Niederkofler 1981 Simon Oberhollenzer 1997 Stefan Pareiner 1992 Benjamin Zimmerhofer 1997 Andrè Gasteiger 1996 Elias Happacher 1997 Manuel Pipperger 1987 Franz Pittschieler 1987 Manuel Zimmerhofer 1985 Alexander Brugger (neu) Alois Plankensteiner (Co-Trainer) Walter Hofer (Tormanntrainer) Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer dingungen im Winter; die Neuzugänge kommen allesamt aus unteren Ligen: Wie schnell gelingt die Umstellung auf das höhere Niveau? Prognosen Ahrntal ist für jeden Gegner eine schwer zu knackende Nuss, zählt aber trotzdem zu den heißen Abstiegskandidaten. Wichtig ist, dass alle Schlüsselspieler gesund bleiben und die jungen Spieler schnell auf Oberliga-Touren kommen – ansonsten droht nach acht Jahren Oberliga der Abstieg. Erfahrenes Defensiv-Duo: Robert Niederkofler (links) und Hannes Steger (rechts). INFO Ahrntal – Heimspielplatz: St. Martin im Ahrntal (Kunstrasen) Ahrner Str. 35 39030 Luttach Ahrntal Tel. 348 808 4768 ssvahrntal@rolmail.net www.ssv-ahrntal.com

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