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Energie & Umwelt 2022

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58 AKTUELL PORTRAIT Foto

58 AKTUELL PORTRAIT Foto © Ingrid Heiss Urgestein – und vieles mehr Astrid Michaeler ist eine überzeugte Teamworkerin und auch privat alles andere als eine Einzelgängerin. Zahlen, Daten, Fakten, Bilanzen, Controlling, Gesetze und Auflagen sind ebenso ihr tägliches Brot und ihre Leidenschaft wie Dinge richtigzustellen, schnell Lösungen zu finden und das, was am Markt gefühlt wird, in Zahlen wiederzugeben. Was anderen als eine überaus trockene Materie erscheinen mag, steckt für sie voll Leben. Eines allerdings braucht Astrid Michaeler, Verwaltungsleiterin der Brixner Stadtwerke, unbedingt: Veränderungen und Abwechslung. Während der jetzigen Ukraine-Krise und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Energiemarkt fehlt es ihr daran gewiss nicht! Energie, Strom und alternative Stromquellen sind im Augenblick ein heißes Eisen, mehr noch als Recycling und eine verantwortungsvolle Abfallwirtschaft. Anstelle der einmal im Jahr anstehenden Planung gilt es, sich ständig anzupassen, um- und nachzurechnen, sich den Kopf zu zerbrechen, überall nach Einsparungen zu suchen und diese entsprechend zu kommunizieren. „Ich bin das finanzielle Gewissen der Stadtwerke und diejenige, die kontrolliert, Daten und Budgets einfordert. Dass ich damit nicht von allen „geliebt“ werde, damit kann ich gut leben.“ Einmal Brixen – immer Brixen Die gebürtige Brixnerin zählt zum Urgestein der Stadtwerke. In Brixen geboren und zur Schule gegangen, hat sie nach der Matura, nach einem zweijährigen Intermezzo in einem Privatunternehmen bei den Stadtwerken begonnen. Dort ist sie geblieben und dort ist sie gewachsen. In mehr als 30 Jahren hat sie maßgeblich zum Wachsen der Stadtwerke und zur Verwandlung vom rein öffentlichen Dienstleister zu einem maßgeblichen und fairen Mitbewerber auf dem Energiemarkt beigetragen. Auch als sie nach mehreren Jahren beschlossen hat, ein Studium anzuhängen, hat sich Astrid Michaeler für eine Lösung entschieden, die von Brixen aus (neben dem Fulltime-Job) möglich war und sich am MCI | The Entrepreneurial School® - Die Unternehmerische Hochschule® in Innsbruck eingeschrieben. Sie ist die erste Frau in einer leitenden Position in den Brixner Stadtwerken und in der Energie-, Wasser-, Recycle- und Abfallbranche. Zusammen mit Verena Trockner, Verwaltungsleiterin der Seab, steht sie nur männlichen Kollegen gegenüber. Gegenseitiger Respekt ist für sie eine Voraussetzung in einer von Männern beherrschten Welt. „Als Frau muss man sich die Wertschätzung der Kollegen erst durch Können und Wissen erkämpfen; Männer haben dieses Problem nicht, abgesehen davon, dass sie sich weniger hinterfragen als Frauen.“ Aber Jammern liegt ihr nicht. In ihrer Abteilung hat sie es nur mit weiblichen Mitarbeiterinnen zu tun, sie zu stärken, ist ihr ein Anliegen. Neben den Rechenkünsten braucht es bei ihrer Tätigkeit viel Fingerspitzengefühl. Gesellschaft ist ein Lebenselixier Die erfolgreiche Managerin ist Mitglied vieler Vereine, liebt Sport, vorausgesetzt, sie kann ihn gemeinsam mit anderen ausüben. Neben dem Tauchen sind im Augenblick – je nach Jahreszeit – Lau- Astrid beim Segeln, … …, tauchen, … … sowie in den Bergen mit ihrer Schwester.

PORTRAIT 59 Astrid Michaeler mit einem Jugendlichen und zwei Kolleginnen von anderen Brixner Jugendorganisationen beim Altstadtfest fen, Skitouren, Tennis und Zumba angesagt. Änderungen sind auch hier nicht ausgeschlossen. „Ich bin keine Extremsportlerin, aber Bewegung ist mir ein absolutes Bedürfnis!“ Auch in ihrer Vereinstätigkeit kann sie ihre Affinität zu Zahlen einbringen. Im Amateursportverein Pfeffersberg und in der Sektion Tennis ist sie für die Buchhaltung zuständig. Im Verein Jugendhaus Kassianeum lebt sie hingegen ihr soziales Engagement aus. Sie bezeichnet sich selbst als positiven Realisten, das gut gelaunte Naturell und die offene Ausstrahlung erkennt man schon an ihrer Stimme. Nach ihren positiven Eigenschaften befragt, führt Astrid Michaeler zielstrebig, sozial, flexibel, offen, ehrlich und gesellig an. Ihre negativen Eigenschaften? „Ich bin nicht sehr diplomatisch und vielen zu direkt und neige dazu, mein Licht zu sehr unter den Scheffel zu stellen. Und: Ich bin mir selbst nicht genug, kann nicht allein sein.“ Finanzen und Fantasy „Ich bin nie aus Brixen herausgekommen“, sagt sie, „und meine Wohnung befindet sich in meinem Elternhaus.“ So ganz stimmt das allerdings nicht. Astrid Michaeler ist überaus reiselustig und hat vor Covid-19 viele (interkontinentale) Reisen unternommen. Allerdings nie allein. Die nächste Reise ist schon geplant, ein Urlaub mit ihrem Tauchclub auf Tremiti. Die Traumziele der Zukunft haben indirekt mit ihren sportlichen Aktivitäten zu tun: die Malediven, die Karibik und Südafrika. Den notwendigen (Rest-)Urlaub für Fernreisen hätte sie … Auch für eine Weltreise. Bleibt die Suche nach den Mitreisenden! Was sie alleine tut, ist Lesen. Wenn möglich täglich, beim Frühstück und vor dem Schlafengehen, das E-Book ist ihr ein treuer Begleiter und entführt sie in Fabelwelten. Lieblingslektüre: Fantasy! Stress ist Astrid Michaeler ein Ansporn. An den Abenden länger im Büro zu bleiben, wenn es gilt, wichtige, anstehende Dinge zu erledigen, empfindet sie selten als Last. Am Wochenende allerdings heißt es ab Freitag 13 Uhr Weekend und abschalten. Urgestein hin oder her. Anzeige Mit der Kraft des Waldes Das Chaletdorf Valsegg zeigt vor, wie nachhaltiger Urlaub in Südtirol gelingt. Wer sich nach Entschleunigung, dem Glück im Kleinen und naturnahem Urlaub in Südtirol sehnt, findet auf 1.300 Metern, gleich am Waldesrand von Vals, das perfekte Urlaubsrefugium. Familie Lanz hat mit dem Chaletdorf Valsegg, das neun Holzchalets, ein Gourmetrestaurant, eine kleine Landwirtschaft und ein Waldbad umfasst, ein kleines Paradies der Ruhe erschaffen. Vermehrt gönnen sich auch Südtirolerinnen und Südtiroler eine Auszeit am Waldesrand, „Urlaub daheim“ gewinnt zunehmend an Attraktivität. Insbesondere weil hier im Valsegg ein gewisser Luxus auf gelebte Nachhaltigkeit trifft. Wo immer es möglich ist, greift Familie Lanz auf Ressourcen aus der unmittelbaren Umgebung zurück: Das Holz für die Chalets und das Quellwasser kommen aus dem eigenen Wald, die Wärme aus der Hackschnitzelanlage und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der direkten Nachbarschaft. Hier hegt und pflegt man, was man hat. Magdalena und Gregor Lanz sind von der nachhaltigen Philosophie überzeugt: „Wer kleine Kreise zieht, trägt das Seine zum großen Ganzen bei.“ Südtirol Chalets Valsegg Unterlände 5 | 39037 Vals/Mühlbach Tel. 388 770 74 44 info@valsegg.it | www.valsegg.it Fotos © Helmuth Rier

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