Aufrufe
vor 2 Wochen

Energie & Umwelt 2022

  • Text
  • Prostata
  • Brennstoffzellen
  • Badevergnügen
  • Mobil
  • Nachhaltig
  • Wasserkraftwerkt
  • Trinkwasser
  • Sparen
  • Elektromobilität
  • Italien
  • Zukunft
  • Millionen
  • Foto
  • Wasserstoff
  • Bozen
  • Wasser
  • Unternehmen
  • Energie
  • Strom

54 MOBILITÄTSZENTRUM

54 MOBILITÄTSZENTRUM BRIXEN Viel Platz zum Parken Ansonsten wurde der gesamte Bahnhofsplatz neu gestaltet, auch mit Sitzgelegenheiten sowie etwas Grün fürs Auge. Schließlich betrachtet die Brixner Gemeindeverwaltung das Mobilitätszentrum als Visitenkarte der Stadt, und da ist der „Eingang“ das Erste, was die Nutzer wahrnehmen. Der Pkw-Parkplatz am Mobilitätszenrum verfügt über rund 180 Stellplätze, von denen einige auch behindertengerecht ausgeführt wurden. Es gibt zudem Stellplätze für Motorräder sowie für Carsharing. Direkt vor dem Bahnhofsplatz sind mehrere Taxistände angesiedelt, auch die City-Bus- Haltestelle wurde in diesem zentralen Bereich positioniert. Der private Verkehr kann nun über die Mozartallee herauf- und vor dem Bahnhofsplatz eine Schleife fahren. Hier gibt es die Möglichkeit, kurz anzuhalten. „Kiss and Ride“-Platz nennt sich ein solcher Kurzzeitparkplatz, der für wenige Minuten – also im wörtlichen Sinn nur für einen schnellen Abschiedskuss – kostenlos genutzt werden kann. Gedacht wurde natürlich an jene Autofahrer, die Öffi-Nutzer schnell absetzen oder abholen müssen. In diesem Bereich gibt es auch behindertengerechte Parkplätze. Eine Rampe mit geeigneter Neigung verbindet diese Parkplätze mit dem Bahnhofsplatz. Radfahrer willkommen Als „Herzstück“ des Mobilitätszentrums bezeichnete Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider bei der Eröffnung aber die Fahrradabstellplätze. Bis zu rund 1000 Fahrräder und E-Bikes sollen hier künftig sicher abgestellt werden können, wobei im kommenden Winter zusätzlich abschließbare Radboxen zur Verfügung stehen sollen. Bereits gut genutzt werden die überdachten Abstellplätze. Dass die Fahrradparkplätze an verschiedenen Bereichen positioniert sind, kommt vor allem den Pendlern zugute, die morgens aus den un- terschiedlichsten Richtungen zum Bahnhof kommen und ihren Zug oder Bus schnell erreichen möchten. Die meisten Fahrradabstellplätze sind im Norden des Areals angesiedelt, wo die Menschen aus dem Stadtzentrum zum Bahnhof kommen. Das Mobilitätszentrum wurde im Zuge der Eröffnung vom Verein Freunde der Eisenbahn zum „Bahnhof des Jahres“ gekürt. Die Pkw-Parkplätze beim Mobilitätszentrum sind kostenpflichtig. Zugpendler mit Südtirol Pass parken jedoch kostenlos. Wer seinen Pkw am Parkplatz abstellt und dort die Fahrt mit einem Regionalzug fortsetzt, zahlt als Tagestarif 6 Euro. Erfolgt am selben Tag eine Entwertung für eine Fahrt mit einem Regionalzug, so beträgt die Parkgebühr nur noch 3 Euro. Erfolgt am selben Tag eine Hin- und Rückfahrt mit einem Regionalzug, ist der Parkplatz gänzlich gratis. Ihr Partner für Tiefbau, Erdbewegungen und Materialverkauf in Südtirol GOLLER BÖGL GmbH ∙ Julius-Durst-Str. 66 ∙ 39042 Brixen (BZ) ∙ info@goller-boegl.it ∙ www.goller-boegl.it

MOBILITÄTSZENTRUM BRIXEN 55 Für die architektonische Gestaltung des Mobilitätszentrums wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Als Sieger ging das Büro Lukas Burgauner Architecture & Design aus Bozen hervor. In der Folge Lukas Burgauner, Lukas Burgauner Architecture & Desgin wurde das Büro mit der der gestalterischen Planung sowie der architektonischen Bauleitung beauftragt. Das Architekturbüro mit Schwerpunkt auf repräsentative Architektur für Industrie- und Gewerbebauten bzw. Infrastrukturen für die Mobilität und Aufstiegsanlagen wurde von Lukas Burgauner im Jahr 2006 mit Sitz in Bozen gegründet. Finanziert wurde das Projekt Mobilitätszentrum Brixen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Beteiligte Unternehmen Am Bau des Mobilitätszentrums Brixen waren mit Klapfer Bau, Wipptaler Bau, Goller Bögl sowie Marx Bau heimische Unternehmen beteiligt. Die Planung und die Bauleitung wurden von einer Bietergemeinschaft, bestehend aus iPM-Ingenieurbüro und NET-Engineering, ausgeführt. Das Ingenieurbüro iPM mit Sitz in Bruneck wird von den beiden Eigentümern Ingenieur Udo Mall und Ingenieur Markus Pescollderungg geführt und ist seit 2002 im Hochund Tiefbau tätig. Zu den Hauptaktivitäten gehören die Planung und Bauleitung von gesamten Skigebieten, Hotels und Infrastrukturen in Italien und im internationalen Umfeld. NET-Engineering ist eine der größten Engineering-Gesellschaften in Italien mit Sitzen in Monselice (PD), Rom und Mailand und ist vor allem im Bereich der großen und mittleren Infrastrukturprojekte weltweit tätig. · AUSHUBARBEITEN · INFRASTRUKTUREN · BETONLIEFERUNGEN 39049 Sterzing Brennerstr. 7 Tel. 0472 76 44 63 contact@wipptalerbau.com · STRASSENBAU · FERTIGBETON · SCHOTTER-KIES-SAND · AUTOTRANSPORTE · RECYCLING 39028 SCHLANDERS - GEWERBEGEBIET VETZAN 15 Tel. 0473 742172 - MARX57@MARX.IT - WWW.MARX.IT

© 2017 Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | MwSt.-Nr.: IT00853870210 | Tel. 0471 081 561 | Fax 0471 081 569 | info@mediaradius.it