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Energie & Umwelt 2022

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30 Anzeige Lösungen mit Wasserstoff Hydrocell ist eine aufstrebende Firma, die Lösungen für viele anstehende Probleme im Energiesektor mit Wasserstoff entwickelt. Ihr Know-how kommt von den Eigentümern, die zum Teil langjährige Erfahrungen in der Wasserstoff-Technologie besitzen. Ein Beitrag von Dr. Walter Huber. Klimawandel, die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energiequellen lokaler Herkunft als Strom-Grundlast zu nutzen, das heißt für 24/7/365 verfügbar zu machen, geht nur mit spezifischen Speichertechnologien und dem Zusammenführen verschiedener Produktionsverfahren aus unterschiedlichen Bereichen. Man nennt dies die Sektorenkopplung. Stromspeicherung steht derzeit noch im Hintergrund Ohne die Möglichkeit, elektrische Energie zu speichern, kann die vielzitierte Energiewende mit erneuerbaren Energiequellen nicht gelingen und die fossilen Energien ersetzen. Erneuerbare Energiequellen wie die Photovoltaik oder Windenergie produzieren nur Strom, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, was weder programmierbar noch steuerbar ist. Auch unsere Wasserkraft produziert das Jahr über ca. doppelt so viel grünen Strom, als wir selbst brauchen. Zwar wird im Sommer viel Strom produziert, aber im Winter ist Strom Mangelware, obwohl gerade dort der Verbrauch stark ansteigt. Hydrocell hat einen Langzeitspeicher entwickelt, der große Mengen an Strom mit Wasserstoff vom Sommer auf den Winter speichert. Mit mehreren Gigawattstunden Speicherfähigkeit kann die Lücke zwischen Sommer und Winter geschlossen werden. Jede Größenordnung ist machbar, es hängt vom Anwendungssystem ab. v.l.: Walter Huber, Karl Manfredi, Federico Giudiciandrea, Thilo Mazzarol Foto © Michael Della Giustina Aus Biogas wird Wasserstoff Ein weiteres System in Bearbeitung ist die Nutzung von Biogas aus tierischen Abfällen zur Produktion von Biomethan und daraus von Wasserstoff, an dem wir derzeit arbeiten. Biogas ist in den Wintermonaten verstärkt vorhanden, da die Tiere ab Herbst wieder von den Almen und Weiden in die Ställe zurückkehren. Damit ist diese H2-Produktionsintensität komplementär zu jener aus Wasserkraft in den Wintermonaten. Außerdem hilft sie den Biogasanlagen, wirtschaftlich weiterzuarbeiten. Würden in Südtirol alle Vergärungsanlagen zur Wasserstoffproduktion genutzt, könnten damit 30 bis 40 Prozent des derzeit benutzten fossilen Erdgases durch eigenes Biomethan ersetzt werden. Dass dabei auch ein wertvoller organischer Dünger anfällt, der andere Dünger aus weit entfernten Ländern ersetzt, ist ein großer Nutzen für die Landwirtschaft und die Umwelt. Umfassende Beratung Hydrocell entwickelt maßgeschneiderte Konzepte in allen Bereichen, bietet auch technische Umsetzungen von Projekten an. Hydrocell vermittelt und installiert H2-Betankungsgeräte wie Zapfsäulen, Kompressoren usw. der Firma Maximator Deutschland. Alle derzeitigen und geplanten Formen der Betankung für PKW, LKW, Busse und für Spezialgeräte werden damit bedient. Demnächst wird Hydrocell auch mobile Lösungen zur H2-Versorgung von Tankstelle sowie für Anwendungen abseits von üblichen Tankstellen und Produktionsanlagen anbieten. Systemlösungen mit Wasserstoff auf dem Energiesektor sind ganzheitliche Lösungen, die umweltgerecht, ökonomisch ertragreich und wertsteigernd sind. Hydrocell GmbH Alessandro-Volta-Straße 13 A | 39100 Bozen Tel. 0472 273 654 info@hydrocell.com | www.hydrocell.com

31 Vinschger Synergien Seit Mitte Mai 2022 ist das neue Kraftwerk samt neuer Druckleitung zwischen Stilfserbrücke und Prad in Betrieb. Das wohl größte Bauprojekt im Vinschgau seit Jahren ist auch ein Vorzeigeprojekt in puncto Synergien. Die Errichtung der Druckleitung wird auch dazu genutzt, eine neue Beregnungs- sowie Trinkwasserleitung zu verlegen, und auf der Trasse der Druckrohrleitungen wurde das erste Teilstück der Radaufstiegsroute zwischen Prad und Stilfser Brücke errichtet. Die Energie Werk Prad Genossenschaft suchte bereits seit Jahren nach Möglichkeiten, den Suldenbach hydroelektrisch besser zu nutzen. Das alte Kraftwerk Mühlbachwerk 1 konnte dem wachsenden Strombedarf der Genossenschaftsmitglieder nicht mehr gerecht werden. Im Vordergrund stand dabei eine bedarfs- und nutzungsgerechte Anlagengröße, denn die Schüttmenge des Suldenbaches bot und bietet dafür ausreichend Potenzial. Unter dem neuen Namen Energiewerk Suldenbach ist das neue Kraftwerk nun in Betrieb und kann pro Jahr rund 21 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das neue Kraftwerk – angetrieben über eine Peltonturbine der Firma Troyer – erzeugt somit ungefähr dreimal so viel Strom wie die drei alten Turbinen, die im Zuge des Umbaus weichen mussten. Zum Herzstück des Kraftwerks gehört neben der 4-düsigen Peltonturbine, welche die bisherigen drei kleinen Turbinen (Kaplan, Francis und Pelton) ersetzt, die neue 3,3 Kilometer lange Druckleitung (1.200 Millimeter), die von der neu errichteten Fassungsstelle mit einem hochmodernen Entsandersystem in Stilfser Brücke bis zum Krafthaus führt. Obgleich es sich um ein Infrastruktur-Projekt handelt, wurde auch auf architekto- ÜBER 50 JAHRE modernes Bauen mit Tradition Kapelle in Marmorbeton Grundschule Eyrs Wohnanlage Lisa Prad Vinschgaustraße 39, I-39023 Eyrs/Laas | Tel. 0473 739 762 | info@schoenthaler-soehne.it

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