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Energie & Umwelt 2022

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18 WASSERKRAFTWERK DUN

18 WASSERKRAFTWERK DUN Krafthaus E-Werk Dun Turbine Pfunderer Bach serfassung am Weitenberger Bach, der durchaus als Wildbach bezeichnet werden kann und wo die enge Duner Klamm den Baufirmen wenig Spielraum ließ. Hier dient nun ein robustes Tiroler Wehr als Fassung, während man sich beim Pfunderer Bach für einen Coanda-Rechen entschied. Aufwändig gestaltete sich zudem die Verlegung der Rohre im teils felsigen Gelände, zumal auch Unterquerungen der Bäche notwendig waren. Dennoch konnten innerhalb von fünf Monaten insgesamt 3,2 Kilometer an Druckrohrleitungen verlegt werden. Dabei wurden übrigens auch Glasfaserkabel fürs Internet verlegt. Das Doppelkraftwerk Dun hat etwa 7 Millionen Euro gekostet. Geführt wird das Kraftwerk zu 60 Prozent von der Gemeinde Vintl, zu 40 Prozent von der eigens gegründeten Energiegenossenschaft Pfunders. Letzte Hürde gemeistert Bürgermeister Walter Huber zeigte sich am Ende sehr zufrieden mit der Arbeit der beteiligten Firmen. Und nun, nach zwei Jahren Betriebszeit, weiß er auch, dass die Mühen rund um das Projekt nicht umsonst waren. „Die Witterungsverhältnisse in den ersten beiden Jahren 2020 und 2021 machten es möglich, dass die Jahresproduktion über den Erwartungen lag“, freut er sich. Heuer lassen der schneearme Winter und der trockene Sommer die Jahresproduktion zwar etwas geringer ausfallen: „Aber in Zeiten steigender Energiepreise ist die Investition in die umweltfreundliche Wasserkraft von großer Bedeutung, und sie stellt für den Haushalt der Gemeinde eine große Stütze dar. Preissteigerungen in den verschiedensten Bereichen können dadurch besser aufgefangen werden.“ Mit dem Bau dieses E-Werkes habe die Gemeinde Vintl neben anderen Projekten einen weiteren Akzent zur Nutzung erneuerbarer Energien gesetzt und einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Eine letzte Hürde bei der Umsetzung des Projektes ist am Ende auch noch gemeistert worden: Die Straße nach Dun wurde mit dem Bau einer 270 Meter langen Steinschlaggalerie gesichert. „Diese Zufahrt stellte seit Jahren ein großes Sicherheitsproblem für alle Verkehrsteilnehmer dar“, erklärt der Bürgermeister. Fehlende Geldmittel hatten bislang aber den Bau einer Galerie verhindert. Im Zusammenhang mit dem E-Werk-Bau ist es gelungen, einen Finanzierungsweg zu finden. Rund 2,65 Millionen Euro konnten über das Land und Eigenmittel aufgebracht werden. Die Galerie wurde in zwei Baulosen während der Sommermonate in kürzester Bauzeit und unter schwierigsten Umständen errichtet, wofür der Bürgermeister allen an der Umsetzung Beteiligten sein Lob ausspricht. BAUEN IM ALPINEN RAUM EINE HERAUS- FORDERUNG UND LOGISTISCHE MEISTERLEISTUNG ALLER BETEILIGTEN Niederwieser Bau GmbH • Gewerbegebiet Mühlen 12, 39032 Sand in Taufers • Tel. 0474 659 205 • info@niederwieser-bau.com • www.niederwieser-bau.com

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