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Energie & Umwelt 2022

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Mit der Kraft des

Mit der Kraft des Wassers Bäche, Flüsse und Seen sind wichtige Energiequellen. Das wussten die Menschen schon vor Jahrhunderten. Bis heute lässt sich aus Wasser elektrischer Strom gewinnen – ganz ohne Emissionen. Damit das funktioniert, braucht es neben Wasser vor allem eines: Turbinen.

STROM AUS WASSERKRAFT 13 Luftaufnahme eine Wasserkraftwerkes Infografik eines Wasserkraftwerkes zu erneuerbaren Energien Weltweit gesehen ist Wasserkraft heute – nach Kohle und Erdgas – die drittwichtigste Energiequelle für die Gewinnung von Strom. Mehr als 16 Prozent des weltweiten Strombedarfs wird aus Wasserkraft gewonnen. Vor allem große Länder wie China und Brasilien setzen auf Wasserkraft. In Europa gelten Norwegen und Island als Vorreiter: Sie decken fast ihren gesamten Strombedarf mit Wasserkraft. In Südtirol kommen rund 90 Prozent des erzeugten Stroms aus Wasserkraft. Strom aus Wasserkraft gilt als nachhaltig und ressourcenschonend. Wasserkraftwerke nutzen nämlich die Ressource Wasser, verbrauchen sie aber nicht. Außerdem werden während der Stromproduktion keine klimaschädlichen Gase ausgestoßen. Spricht man von Strom aus Wasserkraft unterscheidet man zwischen Laufwasserkraftwerken, Gezeitenkraftwerken, Speicherkraftwerken, Pumpspeicherkraftwerken und Wellenkraftwerken. Das Funktionsprinzip der Kraftwerke bleibt im Wesentlichen aber immer dasselbe. Wasserkraftmaschine Turbine Herzstück eines jeden Wasserkraftwerks ist die Turbine. Die Vorläufer der modernen Wasserturbine sind Wasserräder, die bereits in der Antike genutzt wurden. Bei einem Wasserrad trifft der Wasserstrahl von oben auf die Schaufeln und setzt das Rad in Bewegung. Dieses wiederum treibt dann zum Beispiel Mühlsteine an. Wasserräder zur Energiegewinnung funktionieren zwar, allerdings geht dabei auch sehr viel Energie verloren. Zwar funktionieren moderne Wasserturbinen noch immer nach demselben Prinzip, aber mit einem sehr viel höheren Wirkungsgrad. Sie können die Wasserenergie zu über 80 Prozent in Bewegung umwandeln. Nur ein kleiner Teil der Wasserenergie geht – etwa durch Reibung in den Dichtungen – verloren. Wichtig ist es, die Wasserturbine genau an die Fallhöhe und die Durchflussmenge des Wassers anzupassen. Die meisten Turbinen sind daher Einzelanfertigungen. Im Wesentlichen unterscheidet man heute zwischen Kaplan-, Francis- und Pelton-Turbinen. Die Pelton-Turbine eignet sich für große Fallhöhen und kleine Durchflussmengen Wasser. Francis-Turbinen werden vor allem bei mittleren Fallhöhen und konstanten Wassermengen eingesetzt, Kaplan-Turbinen für große Durchflussmengen von Wasser bei geringem Wasserdruck und niedriger Fallhöhe. Das sind vor allem ruhig fließende Großgewässer wie Flüsse. Wasserkraft Energie aus der Natur Sonnwendweg 19 | I – 39030 Sexten (BZ) Tel.: +39 0474 710 502 | Fax: +39 0474 710 133 info@turbinenbau.it |www.turbinenbau.it

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