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Energie & Umwelt 2021

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20 AKTUELL Der 19.

20 AKTUELL Der 19. KlimaHaus Award 2021 Am Freitag, den 10. September wurden im Bozner Hotel Sheraton die KlimaHaus Awards 2021 vergeben, mit welchen die besten KlimaHäuser des zurückliegenden Jahres ausgezeichnet wurden. Die Verleihung der begehrten Preise fand heuer bereits zum 19. Mal statt. Mit dem „Golden Cube“ werden Planer und Bauherren prämiert, die energieeffizientes und nachhaltiges Bauen besonders gelungen und innovativ interpretieren. Die Sieger wurden aus den 1.332 im Vorjahr zertifizierten Projekten ermittelt und vereinen – unabhängig von Architekturstil, Bauweise oder Materialwahl – einen geringen Energieverbrauch und eine gute Ökobilanz mit einem behaglichen Raumklima und den Ansprüchen an die planerischen Freiheiten und Bedürfnisse der Bauherren. Fachjury ermittelt sechs Preisträger Sechs Preisträger wurden von einer Fachjury ausgewählt, der Sieger des begehrten Publikumspreises wurde auch heuer wieder über ein Online-Voting ermittelt. Unter den Siegerprojekten, die aus ganz Italien kommen, finden sich auch dieses Jahr wieder private und öffentliche Gebäude, Neubauten ebenso wie gelungene Sanierungen. Direktor Ulrich Santa eröffnete den Abend. Nach den Grußworten diskutierte der bekannte Meteorologe und Klimaexperte Luca Mercalli mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrat Giuliano Vettorato und dem Bozner Bürgermeister Renzo Caramaschi über Herausforderungen und Lösungsansätze im Kampf gegen den Klimawandel. Anschließend wurden die Siegerprojekte bekanntgegeben. Auszeichnung für Projekte in St. Vigil, Torbole und Eppan Der erste goldene Cube wurde dem Projekt „Ciasa Le Fiun“ (Arch. Daniel Ellecosta) aus St. Vigil in Enneberg Foto © Gustav Willeit Ciasa del Fiun, St. Vigil in Enneberg Rathaus in Nago/Torbole

AKTUELL 21 Foto © Giovanni de Sandre Foto © Oliver Jaist House P2, Eppan Santenwaldele, St. Pankraz überreicht. Das Haus ist ein Paradebeispiel für modernes Wohnen, das die traditionelle bäuerliche Architektur des Gadertals auf zeitgemäße Art und Weise neu interpretiert. Die Kombination aus Massiv- und Holzbau, lokale Materialien und der Einsatz modernster und umweltfreundlicher Gebäudetechnik überzeugte die Jury. Der nächste Preis ging an ein Projekt am Gardasee – an das neue Rathaus Torbole/Nago (Arch. Matteo Merega). Das öffentliche Gebäude besticht durch seine umfassend ökologischen Qualitäten. Der Holzbau wurde KlimaHaus Gold Nature und ARCA Platinum zertifiziert und steht für eine zeitgemäße Radius 190 x 93 Umsetzung öffentlicher Bauvorhaben mit Vorbildcharakter. Prämiert wurde auch das House P2 (monovolume architecture+design) in Eppan. Die Villa präsentiert sich als private Oase, die sich harmonisch in die umliegende Landschaft einfügt. Eine umfassend nachhaltige Planung machen diesen Abbruch und Wiederaufbau zu einem gelungenen Beispiel für eine KlimaHaus-Nature- Zertifizierung. Gemeinde Ulten als Preisträger Der nächste goldene Kubus ging wiederum an ein öffentliches Gebäude. Die Gemeinde St. Pankraz im Ultental hat mit dem neuen Gebäudekomplex Santenwaldele (Architekturstudio Stifter + Bachmann) einen neuen wichtigen Bezugspunkt für Sport und Freizeit geschaffen, der alle Dorfbewohner zur Nutzung einlädt. Das Ensemble besticht durch seine moderne Formensprache und steht für die Verbindung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Ein Jury-Preis ging auch in die Provinz Venedig. Casa Righetto (Studio Pranovi) interpretiert das typisch ländliche Bauen im Veneto mit einer zeitgemäßen Architektursprache. Der einzigartige Charakter des Gebäudes drückt sich durch ein harmonisches Effizienz und Innovation mit den besten Wärmepumpen. www.bautechnik.it Das ideale Klima. Foto: © OskarDaRiz

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