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Energie & Umwelt 2021

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12 AKTUELL Das

12 AKTUELL Das Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft Ein Gespräch über den Zugang zu Laboren und wissenschaftlichem Knowhow und den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für Südtiroler Unternehmen mit Sepp Walder. Radius: Welche Rolle spielt der NOI Techpark bei der Vernetzung von Unternehmen mit Forschungsakteuren und Laboren? Sepp Walder: Unsere Kernaufgabe ist es, die Forschung mit den Unternehmen in Verbindung zu setzen und die Mauern, die es in der Vergangenheit zwischen diesen beiden Welten gegeben hat, einzureißen. NOI Techpark ist der Ort, wo Forschende Tür an Tür mit Unternehmen und Start-ups – und zukünftig vermehrt auch mit Studierenden der unibz – an konkreten Innovationsprojekten arbeiten. Dabei liegt der Fokus auf den vier Technologiefeldern, die Südtirols Stärken widerspiegeln: Green, Food, Digital und Automotive/Automation. In diesen vier Bereichen bieten wir Tech-Transfer-Dienstleistungen an, die genau dieses Ziel verfolgen: nämlich mit spezifischer Fachkompetenz als Bindeglied und Unterstützer zu wirken und die Vernetzung und die Zusammenarbeit für beide Seiten so effizient wie möglich zu gestalten. Das bedeutet oft auch, als „Übersetzer“ zwischen Unternehmen und Forschungsakteuren zu fungieren und die Interessen der beiden Positionen gewinnbringend zusammenzuführen. Zudem verwalten wir den Lab Desk als zentrale Anlaufstelle für alle Unternehmen, die mit einem der 40 Labore im NOI zusammenarbeiten wollen und nicht genau wissen, wer was macht oder kann. Der Lab Desk analysiert den Bedarf des Betriebs, findet den richtigen Ansprechpartner bzw. Service und hilft bei der Förderung durch den Lab Bonus. Radius: Wie viele F&E-Projekte von Unternehmen werden im NOI begleitet und wie viele Firmen haben bereits mit den Laboren zusammengearbeitet? S. Walder: Im Jahr 2020 haben wir 89 F&E-Projekte von lokalen Unternehmen begleitet, mit einem Investitionsvolumen von rund 11 Millionen. Die Leistungen der 40 Labore wurden hingegen von insgesamt 226 Unternehmen in Anspruch genommen – dabei ging es etwa um klimatische Tests von Fahrzeugkomponenten, um wissenschaftliche Analysen im Lebensmittelbereich, um Beratungen für die Entwicklung von neuen Produkten im Energiesektor oder um die Realisierung von Produkt-Prototypen im Maker Space. Radius: Bietet NOI Techpark auch finanzielle Unterstützung für Forschungsdienstleistungen? S. Walder: Ja, dabei kann man zwischen zwei Ebenen unterscheiden: Einerseits bieten wir eigene Förderinstrumente, die mit Partnern wie z.B. dem Amt für Innovation der Autonomen Provinz Bozen entwickelt wurden, um schnell und unbürokratisch auf die Bedürfnisse der lokalen Unternehmen und deren kleinere F&E-Vorhaben zu reagieren, wie z.B. den Lab Bonus oder den Wettbewerb Fusion Grant. Andererseits bieten wir über unsere Abteilungen zu den Themen Tech Transfer und EU- Opportunities Beratung und Hilfestellung an, wenn es darum geht, in den zuvor genannten Technologiefeldern die richtigen Förderungen der Provinz, des Staates und auch der EU für seine F&E-Projekte zu nutzen. Radius: Sie haben Fusion Grant erwähnt. Worum genau handelt es sich dabei? S. Walder: Die Idee für den Wettbewerb Fusion Grant kommt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Die Stiftung fördert seit Jahren Initiativen im Bereich Wissenschaft und Forschung und hatte die Idee, jungen hoch qualifizierten Forscherinnen und Forschern ein Stipendium zur Verfügung zu stellen, um ein Jahr lang an einem F&E-Projekt eines Südtiroler Unternehmens zu arbeiten – das Ganze in Kooperation mit einer Forschungseinrichtung. Die Stiftung ist mit diesem Vorhaben an uns herangetreten, und wir haben mit Begeisterung mitgemacht und die konkrete Umsetzung unterstützt. Als weitere Partner konnten wir den Südtiroler Wirtschaftsring und Rete Economia gewinnen, die das Vorhaben an die eigenen Mitgliedsunternehmen kommunizieren. Bei der ersten Ausgabe wurden neun Projekte von verschiedenen Südtiroler Unternehmen und Forschungseinrichtungen im NOI finanziert, d.h. neun junge Postdoc-Forscher arbeiten gemeinsam mit Eurac Research, dem Versuchszentrum Laimburg, der Freien Universität Bozen und Fraunhofer Italia an unterschiedlichen Herausforderungen der Südtiroler Wirtschaft. Radius: Was ist das Ziel all dieser Maßnahmen? S. Walder: Das Ziel der beschriebenen Services und Initiativen liegt darin, dass vermehrt Unternehmen – auch gerade kleinere Betriebe – den Nutzen der Forschung für sich erkennen und in konkreten Projekten anwenden können. Wir wollen einen Beitrag leisten, um die Kooperationskultur und das hierfür notwendige Vertrauen zwischen Forschung und Wirtschaft zu fördern. Damit Südtirols Unternehmen innovationsund wettbewerbsfähig bleiben und das Wachstum des Landes nachhaltig fördern.

Anzeige 13 Wartungseinsätze digital in einer App verwalten Einfach, bequem und jederzeit verfügbar: Dank Microsoft Power Platform lassen sich Wartungseinsätze von Energieunternehmen in einer einzigen App verwalten. Egal ob Fälligkeiten, Aufgaben oder Detailinformationen wie Fotos, Messungen und technische Störungen. Sämtliche Informationen sind jederzeit und in Echtzeit verfügbar und entsprechen den betrieblichen ISO-Zertifizierungen. Die Energie AG, eines der führenden Energieunternehmen in Südtirol, hat die Verwaltung seiner Wartungseinsätze über eine App auf Basis der Microsoft Power Platform realisiert. Während eine SharePoint-Online-Site als Datenquelle dient, wurde die App für den mobilen Einsatz auf Tablet-Geräten optimiert. Die App bietet eine generelle Sicht auf alle offenen Wartungseinsätze, und gezielte Filter geben den Anwendern eine Übersicht über die für sie bestimmten Wartungen. Administratoren können Wartungsinformationen bearbeiten und neue Wartungseinsätze anlegen. Eine Liste von vordefinierten Wartungsaktivitäten je Gerätetyp erleichtert die Zuweisung einer oder mehrerer konkreter Wartungsaufgaben. Ist eine Wartungsaufgabe erfasst, können im Rahmen der Abarbeitung derselben Fotos hochgeladen, Messungen erfasst, ausführliche Beschreibungen hinterlegt sowie Ergebnisse von Kontrollen festgehalten und gespeichert werden. Wird bei den Kontrollen ein Problem festgestellt, kann über die App direkt ein Service-Ticket erstellt werden: Auf diese Weise werden Prozesse digitalisiert, verkürzt und beschleunigt. Ist eine Wartung abgeschlossen, erstellt das Programm automatisch den Termin für die neue Wartung samt anstehender Aufgaben. Eine Einsatzmöglichkeit im Offline-Modus ist geplant. Die App wurde von den Digitalisierungsexperten des Bozner IT-Unternehmens Alpin GmbH in Zusammenarbeit mit der Energie AG entwickelt. Die Benutzeroberfläche der App Die App ist einfach und klar in Themenfelder strukturiert und ermöglicht so ein gutes und schnelles Arbeiten: • Wartung: Wartungsauswahl mit Filtern, neue Wartung erstellen, Bearbeiten Wartungsdetails, Aufgaben Quickliste • Aktivitäten: Aktivitätenfilter über Gerätetyp, Wartungstyp, Infrastrukturtyp sowie Zuweisung von offenen Aufgaben, die noch keiner Wartung angehören • Wartungsaufgaben: Verantwortlichkeiten verwalten, Fotos hochladen, Beschreibung, Messungen oder Ticket erstellen streamline your business Wir digitalisieren Unternehmen. Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel neu setzen. Digitale Geschäftsprozesse mit Lösungen von Alpin prägen die Zukunft Ihres Unternehmens. Wir beraten Sie gern. alpin.it +39 0471 180 84 10 Dokumentenmanagement | Digitale Signatur | Elektronische Fakturierung | E-Commerce | Digitale Geschäftsprozesse

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