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Energie & Umwelt 2017

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38 05/2017 elktromobilität Individual-Verkehr ist immer En … ob mit Batterie-, Benzin- oder Dieselantrieb! Diese Diskussion wird in keinem Land nur annähernd so emotional geführt wie in Deutschland. Quoten für E-Autos und ein Zulassungsverbot neuer Autos mit Verbrennungsmotor werden bereits gefordert. Grundsätzlich entstand die Diesel-Negativspirale ja über eine Betrugs-Software und falsche Schadstoffangaben; das ist Betrug am Kunden und an der Umwelt, da gibt es nichts zu beschönigen! Dieselautos derart zu verteufeln, erscheint aber nicht zielführend, es wird sie noch jahrzehntelang geben! In der ganzen Euphorie über Elektrofahrzeuge sieht man drüber hinweg, dass die batteriebetriebenen Fahrzeuge aus Sicht der Ökobilanz auch nicht das Gelbe vom Ei sind. Eine Studie des schwedischen Umweltinstituts IVL enthüllte kürzlich, was Fachleuten grundsätzlich bekannt ist, aber gern verschwiegen wird: Batteriezellen sind nicht nur extrem schwer und teuer, ihre Herstellung verschlingt auch Unmengen an Energie. Für die Produktion eines 100-kWh-Akkus nennt die Untersuchung eine Klimabelastung von 15 bis 20 Tonnen Kohlendioxid. Ein sparsamer Kleinwagen mit Benzin- oder Dieselmotor müsste bis zu 200.000 Kilometer fahren, um so viel Klimagas in die Luft zu blasen. Eine vollständige Umstellung auf Elektro-Pkws würde den Strombedarf in der Bundesrepublik um rund ein Viertel erhöhen. „Die Stromversorger sind auf eine Massenmobilität mit Elektroautos nicht vorbereitet“, stellt ein Automanager auf der IAA in Frankfurt fest. Und das schon gar nicht mit Ökostrom. Dabei wäre der Energieverbrauch noch nicht eingerechnet, der in asiatischen Ländern für die Produktion der Batteriezellen entsteht. Und der ist gewaltig. Tesla als Shootingstar der Branche Abgesehen davon sind die deutschen Nobelmarken in puncto E-Mobility ins Hintertreffen geraten. Das kalifornische Auto-Start-up Tesla hat unbestreitbar die Standards gesetzt. Jetzt rennen die bekannten Marken aus dem Erfinderland des Automobils der gerade mal 14 Jahre alten US-Marke hinterher. Zehn Milliarden Euro will z.B. der Stuttgarter Mercedes- Benz-Konzern in den kommenden Jahren in diesem Feld investieren. Das langstreckentaugliche Elektroauto ist für die Schwaben ein „klares Entwicklungsziel“. 2019 soll mit einem Strom-SUV das erste Modell in den Handel kommen. Ähnlich sehen das auch die Konkurrenten im VW-Konzern. Hier soll die Premiummarke Audi als Wegweiser in den Elektromarkt dienen. Der Marketingbegriff „e-tron“ wurde zu diesem Zweck schon vor fast zehn Jahren ausgerufen, doch es folgten bislang keine überzeugenden Produkte. Beide Großkonzerne starten also mit dem ökologisch eigentlich verpönten Karosseriekonzept des SUV in die abgasfreie Zukunft. BMW setzt Maßstäbe Von den deutschen Marken hat BMW wohl die bislang aufwendigste Entwicklung getrieben. Auch lässt der Konzern die Klimaverträglichkeit jedes neuen E-Modells vom TÜV Süd zertifizieren. Es muss in der Summe seiner Umweltbelastung aus Produktion und späterem Betrieb besser abschneiden als ein in Leistung und Größe vergleichbares Referenzfahrzeug mit konventionellem Antrieb. BMW wird in diesem Jahr voraussichtlich 100.000 Elektroautos und halbelektrische Plug-in-Hybride produzieren. „Eine hohe Reichweite, danach trachten alle etablierten Hersteller, BMW hingegen bleibt vorerst bei bescheideneren Reichweiten um 300 Kilometer. Der Riesenakku mit 100 Kilowattstunden“, sagt Firmensprecher Bruch, „würde weder

elktromobilität 05/2017 39 ergieverschwendung … die Hauskriterien für Profitabilität noch die für Nachhaltigkeit erfüllen: Und solange das noch nicht gelingt, bauen wir ein solches Auto auch nicht.“ Die beste Lösung: Öffis nutzen, Bahn fahren! Tesla wird von optimistischen Aktionären getragen, die offenbar damit leben können, dass hier notorisch Verluste gemacht werden. Die bisher verkauften Produkte sind Luxusgüter – und das günstigere Modell 3 für den Massenmarkt, zum angekündigten Grundpreis von 35.000 Dollar ist mit kleinerer Batterie und entsprechend bescheidener Reichweite ausgestattet. Tesla hat aber schon einiges für seine Kunden getan. Es gibt inzwischen ein firmeneigenes Netz von Starkstromstationen mit 120 Kilowatt Ladeleistung. Trotzdem stellt sich die Frage, ob das wirklich der richtige Weg ist? Die Wahrheit ist ebenso simpel wie unbequem: Wer sauber sein will, fährt besser Bahn (zum Beispiel mit Wasserstoffantrieb). Motorisierter Individualverkehr ist Energieverschwendung, auch ohne Benzin und Diesel. Dazu ein Rechenbeispiel: 28 Starkstrom-Ladesäulen (in Zukunft 250 kW) belasten das Stromnetz so stark wie ein ICE mit 830 Passagieren bei voller Fahrt! Das Elektroauto der Zukunft, da sind sich Fachleute auch schon einig, löst das Problem nicht wirklich; denn die Ökobilanz wird allein durch die hunderte Kilogramm schweren Batterien höchst negativ beeinflusst. Dazu kommt die Tatsache, dass Rohstoffe für Batterien in hohem Maß aus Afrika kommen, wo bekanntlich Kinderarbeit gang und gäbe ist. Die Hersteller müssen sich all diesen Diskussionen stellen, dennoch wird sich wohl kaum einer vom batteriebetriebenen Elektroauto abwenden! Problem mit rostigen Trinkwasserleitungen? Braunes Wasser Kalkablagerungen Druckverlust Erhöhtes Verkeimungsrisiko Problem mit rostigen Trinkwasserleitungen? Wir bieten eine 100% natürliche Sanierungsmethode für SAUBERES TRINKWASSER Korrosionsschutz Schutzschicht Aufbau Schonende Rohrinnensanierung Kalkschutz unes Wasser kablagerungen ckverlust öhtes Verkeimungsrisiko Südtirol Kanalservice Pichlern 8 – 39030 Terenten (BZ) Tel.: + 39 0472 54 64 94 info@sks.it www.sks.it Pichlern 8 – 39030 Terenten (BZ) Tel.: + 39 0472 54 64 94 info@sks.it – info@sks.it

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