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Energie & Umwelt 2016

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36 05/2016 Makler & Dienstleister Wohnart-Immobilien schafft mit Kompetenz und Projektmanagement eine höhere Wertschöpfung für Verkäufer und Käufer. Über das neue Modell ein Gespräch mit Christian Dibiasi. > Radius: Wohnart-Immobilien geht neue Wege? Christian Dibiasi: Bauunternehmer und Bauträger bauen zuerst und suchen dann die Käufer für die Wohnungen, die während der Bauphase noch individuelle Vorstellungen realisieren können. Doch das hält sich in Grenzen und bezieht sich meistens auf die Auswahl von Böden und Fliesen. Sie haben keinen Einfluss auf die Qualität der Bausubstanz, sprich Fenster, Schalldämmung usw. Denn auch bei Klimahaus A gibt es Unterschiede. Bei uns sind die Käufer von der Idee und dem Vorprojekt bis zur Realisierung mit dabei, wobei wir die rechtliche und technische Hauptarbeit als Dienstleistung einbringen, sodass die Käufer sich in Ruhe ihrem Leben weiterhin widmen können. Und doch geschieht alles ihren Vorstellungen gemäß. Die Käufer sind die Bauherren, sie bauen für sich selbst die Eigentumswohnung. > Radius: Ist die Vorgehensweise nicht ein viel größerer energetischer und finanzieller Aufwand für den Käufer? Bauherren-Gemeinschaft Eppan Projektpartner wohnart immobilien immobiliare C. Dibiasi: Das Ergebnis macht sich kurzfristig als Mehrwert durch qualitativ hohe Baumaterialien für einen angenehmen Wohnkomfort und langfristig als Investition bezahlt. Wohnart-Immobilien macht die Projektentwicklung und begleitet das Projekt vom Anfang bis zum Ende. Wir sind keine Bauträger, keine Bauunternehmer. Die zukünftigen Wohnungseigentümer investieren ihr Geld von Anfang an. Das ist der große Unterschied zur üblichen Vorgangsweise. Wir sind natürlich sehr daran interessiert, dass das Wohnprojekt realisiert werden kann, denn ansonsten bleiben wir auf unserer Dienstleistung sitzen. > Radius: Die Wohnanlage in Eppan ist nicht das erste Projekt, das auf diese Art und Weise realisiert wurde. C. Dibiasi: Vier Familien, die sich nicht gekannt haben und nun fein miteinander in einer kleinen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Wohnanlage leben. Eine gute Investition war auch, dass die Käufer zusätzlich zu unserem Projektteam externe Sachverständige wie einen Rechtsanwalt und Architekten dazugezogen haben. Wohnart-Immobilien greift auf die erprobte Zusammenarbeit von Rechtsanwälten, Wirtschaftsberatern, Notaren, Architekten und Handwerkern zurück. Durch die externe Supervision entstand noch mehr Sicherheit und somit Zufriedenheit für alle Beteiligten. Eine Qualitätskontrolle mehr, die sich bezahlt macht. > Radius: Das klingt teuer. Ist dem so? C. Dibiasi: Dem ist nicht so. Wie gesagt wir liegen preislich im Mittelsegment für 4- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit dem Vorteil, nach den familiären Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten das Beste für unsere Kunden bautechnisch umgesetzt zu haben. Das ist möglich, weil wir durch akribisch detaillierte Projektentwicklung verbindliche Preise mit den Handwerkern aushandeln und auf eine Vorfinanzierung verzichten können. Wir bauen nur das, was auch gebraucht bzw. schon verkauft ist. In kleinen Wohneinheiten wie in Eppan wohnt man langfristig günstiger als in Kondominien: keine Spesen für den Aufzug und Kondominiumsverwalter usw. Weniger Familien machen weniger Lärm bzw. Verkehr, und Entscheidungen für den gemeinsamen Teil der Wohnanlage erfolgen im kleinen Kreis und unbürokratisch. > Radius: Wer sind in Zukunft Ihre potenziellen Kunden? C. Dibiasi: Unsere Kunden sind einmal die Verkäufer nach dem Motto: Ich habe ein Haus, was kann man daraus machen? Dann Wohnungskäufer, die im Mittelsegment investieren, qualitativ hochwertig bauen und eigene Vorstellungen realisieren wollen. Es sind vor allem Menschen, die nicht in Wohnsilos wohnen wollen. Wir bedienen eine Nische: klein, fein, familiär.

05/2016 INFO-PR 37 Hotelausstatter & Wäscherei Das Pustertaler Unternehmen Hotex garantiert seit Jahrzehnten gewerblichen und privaten Kunden Qualität und professionelle Beratung im Bereich Textilien und Raumausstattung. Vor 20 Jahren wurde die Tätigkeit mit der Marke „Blanco“ um eine Wäscherei für Hotellerie und Gastronomie ausgedehnt. Vor Kurzem wurde das 4.000 m² große Betriebsgebäude komplett neu errichtet und mit modernsten Anlagen auf den letzten Stand der Wäschereitechnik gebracht. Am neuen Standort wurde eine komplett neue Wäscherei errichtet. Neben der Erweiterung und der Leistungssteigerung auf bis zu zwei Tonnen Wäsche pro Stunde war oberstes Ziel das Einsparen von Ressourcen wie Energie und Wasser. Dazu Hotex-Projektleiter Hans-Peter Burgmann: „Ein verantwortungsbewusster und wirtschaftlicher Einsatz von Ressourcen wird immer mehr zu einer Kernaufgabe. Nachhaltigkeit im Wäschereibetrieb hat zudem auch den Nebeneffekt, langfristig Kosten für Energie und Ressourcen zu reduzieren. Umweltschutz ist somit längst nicht mehr nur eine ethische Frage, sondern längst auch ein Wettbewerbsfaktor und wirkt sich somit für alle positiv aus.“ Effizient und umweltschonend Um besonders energieeffizient arbeiten zu können, wurde anstelle einer klassischen Dampfwäscherei ein Maschinenpark mit dezentralen Energiequellen gewählt, d.h., die Verbrauchsenergie wird direkt an den Verbrauchern erzeugt um lange Transportwege und Wärmeverluste zu vermeiden. Der Wasserbedarf wird durch optimierte Waschvorgänge auf ein Minimum reduziert. Durch die Wiederverwendung des überflüssigen Pressenwassers wird der Wasserverbrauch auf 5,5 Liter pro kg gesenkt. Ein zertifiziertes Waschverfahren mit niedrigen Temperaturen und ein zentraler Abwasser- Wärmetauscher ermöglichen eine Frischwasser-Erwärmung mit geringer Energiezufuhr für den gesamten Waschbereich. Die besonders effizient arbeitenden Hochleistungspressen verhelfen zu einer niedrigen Restfeuchte und bringen somit Energieeinsparungen beim Trocknen. Bei der Planung der neuen Wäscherei Blanco Hotex wurde großer Wert darauf gelegt, dass die gesamte Halle durch gezielte Fensterfronten gut belichtet wird und mechanisch belüftbar ist, um einen Hitzestau und die Installation von energieverschwendenden Klimaanlagen zu vermeiden. „Die neue Anlage ist technologisch auf dem aktuellsten Stand und ermöglicht uns einerseits die Steigerung der Qualität und Leistung, andererseits eine ressourcenschonende Verarbeitung; und das kommt natürlich auch unseren zahlreichen Kunden zugute“, ist Betriebsleiter Manuel Berretta überzeugt. Hotel Textil GmbH Brunecker Straße 18 A | 39030 St. Lorenzen Tel. 0474 479 100 info@hotex.it | www.hotex.it

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