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Energie & Umwelt 2016

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16 INFO-PR

16 INFO-PR 05/2016 ©STA/Renè Riller Wir sind Green Mobility Lautlose Elektro-Scooter, ruckfreie Brennstoffzellenbusse, elektrische Carsharing-Autos, bequeme Züge, moderne Seilbahnen, attraktive Fahrradwege: All diese Bausteine fügen sich konsequent zu einem großen Vorhaben zusammen, nämlich Südtirol zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität zu machen. Die grobe Marschrichtung wird dabei von der Landesregierung vorgegeben. Vermeiden – Verlagern – Verbessern Bei der Frage, wie die ehrgeizigen Ziele erreicht werden sollen, stützt sich Green Mobility auf drei Säulen: Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung. Wegweiser ist „Green Mobility“, ein Logo, das langsam aber stetig zu einer Südtiroler Dachmarke ausgebaut wird. Mittlerweile unterstützen zahlreiche Akteure und Projekte das Vorhaben der Landesregierung. Sie alle sind „Green Mobility“, eine Initiative, die vom Land Südtirol ins Leben gerufen wurde und von der Südtiroler Transportstrukturen AG – STA koordiniert wird. Green Mobility ist demnach eine gemeinsame Plattform in Sachen nachhaltige Mobilität, vereint Akteure und Partner, vernetzt sie miteinander und stößt neue Initiativen an. Weltklimakonferenz in Paris Die Ziele, die Green Mobility verfolgt, sind durchaus ehrgeizig: Es geht um den Schutz der Gesundheit durch eine geringere Lärm- und Abgasbelastung, eine höhere Qualität der öffentlichen Räume und mehr Lebensqualität für alle. Dabei orientiert man sich etwa an den Vorgaben der Weltklimakonferenz, die im Jahr 2015 in Paris einen großen Durchbruch erzielt hat. Auf dieser Konferenz wurde unter anderem vereinbart, die Verbrennung fossiler Energieträger bis 2040 komplett einzustellen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad – ausgehend von den Werten zu Beginn der Industrialisierung – einzudämmen. ©STA

05/2016 17 Verkehr wird dann vermieden, wenn es etwa kurze Wege in den Supermarkt im Ortszentrum oder zum Kindergarten gibt. Auch die Heimarbeit oder die Bildung von Fahrgemeinschaften trägt effektiv zur Verkehrsvermeidung bei. Noch besser, als gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, ist es natürlich, diese Strecke in einem öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. Mittlerweile ist das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol so dicht ausgebaut, dass Halbstundentakte in den Haupttälern und Anbindungen in entlegene Weiler möglich sind. Nicht zuletzt sind viele dieser öffentlichen Verkehrsmittel – wie etwa die Brennstoffzellenbusse im Bozner Stadtverkehr und die mit Strom angetriebenen Züge – völlig frei von Abgasen unterwegs. Und wer sich gerne an der frischen Luft bewegt, der kann gut 500 Kilometer bestens ausgebaute Fahrradwege nutzen, um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren. Radfahren macht nicht nur Spaß, sondern tut auch noch der Umwelt und der eigenen Gesundheit gut. Ein kleiner Ansporn, sich häufiger aufs Rad zu schwingen, sind die überdachten Fahrradabstellplätze an den Südtiroler Bahnhöfen. Dort können Pendler, die Fahrradund Bahnfahrten miteinander verbinden wollen, ihr Fahrrad – vor Wettereinflüssen geschützt – abstellen. Umsteigen auf Elektrofahrzeuge Es ist natürlich so, dass nicht jeder Verkehr vermieden oder auf Busse, Bahnen oder das Fahrrad verlagert werden kann. Aber auch bei einer unumgänglichen Fahrt mit dem Pkw lässt sich eine umweltfreundliche Alternative finden, indem ein Elektrofahrzeug – egal ob mit Batterie oder Brennstoffzelle – genutzt wird. Mittlerweile gehören die geruchsund lärmfreien E-Fahrzeuge zum Straßenbild dazu und es kommen immer mehr Batterie-Modelle auf den Markt, die eine effektive Reichweite von über 200 Kilometern schaffen. Auch das Ladesäulennetz wird stetig ausgebaut, um das eigene E-Auto rechtzeitig wieder mit Strom „volltanken“ zu können. Projekte in und für Südtirol Green Mobility hat seit 2013 mehrere neue Initiativen angestoßen. Dazu gehört etwa die Aktion „Südtirol radelt“, die heuer bereits zum dritten Mal veranstaltet wurde. Dabei können all jene Radler, die im Aktionszeitraum mindestens 100 Kilometer auf dem Drahtesel zurücklegen, mit © Südtirol Marketing/Alex Filz ein bisschen Glück – und neben dem persönlichen Nutzen – auch tolle Preise gewinnen: www.suedtirolradelt.bz.it Die Veranstaltungsreihe „Roadshow Elektromobilität“ findet heuer bereits zum vierten Mal statt und trägt dazu bei, das Thema Elektromobilität näher an die Menschen zu bringen. Die Besucher haben nämlich nicht nur die Möglichkeit, sich über Elektromobilität zu informieren, sie können die Fahrzeuge auch gleich selbst kostenlos probieren. Allein im heurigen Jahr hat die Roadshow in fünf Südtiroler Städten und Gemeinden Halt gemacht und auch für 2017 sind mehrere Etappen geplant. Die entsprechenden Termine werden rechtzeitig auf der Seite www.greenmobility.bz.it veröffentlicht. Auch verschiedene Südtiroler Gemeinden organisieren Mobilitäts-Veranstaltungen mit der Möglichkeit, kostenlos E-Fahrzeuge zu testen, so am Samstag, den 24. September in Mals und Moos in Passeier. Erstmals hat Green Mobility heuer einen Lehrgang zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ organisiert, bei dem Mobilitätsmanagement, Raumplanung, die aktuelle Gesetzgebung sowie Kommunikation und Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt stehen. Der Mobilitätslehrgang richtet sich an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie all jene, die Mobilitätsinfrastrukturen planen. Wussten Sie, dass … • täglich 145.000 Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel in Südtirol nutzen … • 200 Buslinien in Südtirol operativ sind … • Südtirol über ein Eisenbahnnetz von rund 300 km verfügt … • im Land über 30 öffentliche Ladestationen stehen … • über 200 Elektrofahrzeuge auf Südtirols Straßen unterwegs sind … • auf 500 Kilometer Radwegen geradelt werden kann … • in der Stadt Bozen fünf Brennstoffzellenbusse verkehren … Informationen, News, Veranstaltungen und einen Blog zur nachhaltigen Mobilität in Südtirol finden Sie auf www.greenmobility.bz.it. Aktuelle Infos können auf www.facebook.com/greenmobilitysuedtirol nachgelesen werden. *gefällt mir* Kontakt: greenmobility@sta.bz.it

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