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Eishockey 2021/22

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4 SPORT C | 2021 ICEHL: ALLGEMEIN Der Kreis der Favoriten ist groß In der ICE Hockey League (ICEHL) ist in der bevorstehenden Saison einiges neu. Neu ist die Teilnehmerzahl, die auf 14 Mannschaften angewachsen ist. Neu ist auch, dass erstmals 2 Südtiroler Teams an der grenzüberschreitenden Meisterschaft teilnehmen. Neben dem HCB Südtirol Alperia wird sich auch der HC Pusteral, der einer von 3 Neulingen ist, mit Teams aus Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei messen. Zu den 11 bisherigen Klubs gesellen sich neben den „Wölfen“ auch die beiden Rückkehrer Orli Znojmo und Olimpija Laibach hinzu. Groß ist im kommenden Winter auch der Kreis der Favoriten. Mindestens ein Drittel der teilnehmenden Mannschaften kann sich Hoffnungen auf den Gewinn der Karl-Nedved-Trophäe machen. Zu den Gejagten gehört erneut der HCB Südtirol. Die „weiß-rote“ Truppe ist ebenso wie der Klagenfurter AC eingespielt. Auch der Titelverteidiger ist erneut weit vorne zu erwarten. Dasselbe gilt für Red Bull Salzburg. Der finanzstarke Rekordmeister (6 Titel) hat nach der verkorksten Saison 2020/21 in den letzten Wochen mehrere Hochkaräter unter Vertrag genommen. Zum einen haben die „roten Bullen“ Ligarivale Wien geschwächt, indem sie 3 Spieler abgeworben haben, zum anderen haben sie mit TJ Brennan und Jan-Mikael Järvinen 2 Ausnahmekönner unter Vertrag genommen. Mit Wien wird trotzdem zu rechnen sein. Schließlich steht nach dem Abschied von Dave Cameron mit Davie Barr weiterhin ein NHL-erprobter Trainer an der Bande. Für eine Überraschung könnte der Villacher SV sorgen. Die Kärntner haben sich gezielt verstärkt und unter anderem den Kalterer Torhüter Andreas Bernard an sich gebunden. Um Platz 6, der die direkte Play-off- Teilnahme bedeuten würde, werden wohl Graz, Linz und der HC Pustertal kämpfen. Dieses Trio hat in jedem Fall gute Chancen, einen Top-10-Platz, der dem Pre-Play-off gleichkommt, zu ergattern. Diesen könnten ihm Fehervar, die Bratislava Capitals und Dornbirn streitig machen. Für Innsbruck, Laibach und Znojmo dürfte die Saison nach dem Grunddurchgang dagegen wohl vorzeitig zu Ende sein. ICEHL: Ehrentafel 2003/04 KLAGENFURTER AC 2004/05 VIENNA CAPITALS 2005/06 VILLACHER SV 2006/07 EC RED BULL SALZBURG 2007/08 EC RED BULL SALZBURG 2008/09 KLAGENFURTER AC 2009/10 EC RED BULL SALZBURG 2010/11 EC RED BULL SALZBURG 2011/12 BLACK WINGS LINZ 2012/13 KLAGENFURTER AC 2013/14 HCB SÜDTIROL 2014/15 EC RED BULL SALZBURG 2015/16 EC RED BULL SALZBURG 2016/17 VIENNA CAPITALS 2017/18 HCB SÜDTIROL 2018/19 KLAGENFURTER AC 2019/20 KEIN MEISTER 2020/21 KLAGENFURTER AC -Infografik: M. Lemanski ICEHL: Teilnehmende Mannschaften TSCHECHIEN EHC BLACK WINGS LINZ Linz VIENNA CAPITALS Wien ORLI ZNOJMO Znojmo SLOWAKEI BRATISLAVA CAPITALS Bratislava DORNBIRNER EC Dornbirn HCB SÜDTIROL Bozen HC INNSBRUCK Innsbruck HC PUSTERTAL Bruneck ITALIEN EC RED BULL SALZBURG Salzburg VILLACHER SV Villach ÖSTERREICH EC GRAZ 99ERS Graz KLAGENFURTER AC Klagenfurt OLIMPIJA LAIBACH Laibach SLOWENIEN UNGARN FEHERVAR Szekesfehervar -Infografik: M. Lemanski

ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA SPORT C | 2021 5 Angriff gewinnt Spiele, Abwehr gewinnt Meisterschaften Nach dem Motto „never change a winning team” oder „Ändere nie eine erfolgreiche Mannschaft“ wird der HCB Südtirol Alperia mit der nahezu gleichen Mannschaft in das kommende ICEHL-Abenteuer starten. Der 2-fache EBEL-Meister hat 14 Spieler aus dem Vorjahr bestätigt und den Kader gerade einmal mit 7 Neuzugängen aufgefüllt. Die eingespielte Truppe soll und wird mit einem neuen Trainer auch in der kommenden Saison ganz vorne mitmischen. Obwohl der HCB Südtirol im heurigen April im Finale gegen den Klagenfurter AC den Kürzeren gezogen und die 3. Karl Nedwed-Trophäe seit dem Liga-Eintritt im Sommer 2013 verpasst hatte, hält die sportliche Leitung um Dieter Knoll in der neuen Spielzeit großteils an Altbewährtem fest. Das ist seit vergangenen Sommer nichts Neues. Hatte der Bozner Boss in Vergangenheit seine Mannschaften stets total umgekrempelt, schlug er vor einem Jahr einen völlig neuen Weg ein und stattete 15 Cracks aus der Saison 2019/20 mit einem neuen Vertrag aus. Galvanistraße 34 39100 Bozen -Infografik: M. Lemanski HCB Südtirol Alperia Gegründet 1933 Stadion Eiswelle HCB SÜDTIROL ALPERIA Tel 0471 915604 Fax 0471 200108 Heuer haben immerhin 14 Akteure aus der Vorsaison ein neues Arbeitspapier unterschrieben. Trotzdem hat es bis zum 23. August gedauert, ehe die Mannschaft komplett war. „Ich habe mich bei der Zusammenstellung des Kaders noch nie so schwergetan wie heuer. Weil es in Nordamerika zwischen NHL, AHL und ECHL 15 neue Teams gibt, haben es viele Spieler vorgezogen, in ihrer Heimat zu bleiben. Deshalb war der Markt an starken Spielern über Wochen nahezu leergefegt. Mittelmäßige Ausländer hätten wir zur Genüge bekommen. Wir wollen aber seit jeher für jede Position die bestmögliche Lösung“, erklärt Knoll. Auf den 2 wohl wichtigsten Positionen sollen im bevorstehenden Winter aber 2 neue Besen kehren. Auf der Trainerbank hat Doug Mason das Sagen, während zwischen den Pfosten die Hoffnungen auf Kevin Boyle ruhen. Mason folgt auf Greg Ireland. Boyle tritt dagegen in die Fußstapfen von Leland Irving, der in den letzten 3 Jahren nicht nur die Nummer 1 in Bozen war, sondern stets auch zu den Präsident Otto Massimo Größter Erfolg 7200 Zuschauer 2 Mal EBEL-Meister (2013/14 und 2017/18) 19 Mal Italienmeister (zuletzt 2011/12) mail@hcb.net www.hcb.net besten Schlussmännern der gesamten Liga zählte. Doug Mason hat auf der Kommandobrücke das Sagen Der neue starke Mann hinter der Bande ist Doug Mason. Der 66-jährige Kanadier mit holländischem Reisepass hat in den letzten 7 Jahren bereits in der ICEHL gearbeitet. Obwohl er seit mehr als 3 Jahrzehnten im Trainergeschäft tätig ist, hat er noch keinen großen Titel gewonnen. Deshalb wäre es höchste Zeit, dass sich das ändert. „Daran denke ich nicht, da es bis dorthin ein weiter Weg ist. Ich denke nur an das erste Spiel. Es gibt 13 andere Trainer, die auch Meister werden wollen. Um Erfolg zu haben, benötigen wir ein System, viel Leidenschaft und großen Ehrgeiz“, kennt der neue Bozner Trainer das Erfolgsrezept. Sein System beschreibt er kurz und bündig: „Wir müssen Druck ausüben – defensiv wie offensiv. Hinten benötigen wir Druck auf die Scheibe, vorne Druck zum Tor.“ Der Holland-Kanadier stammt aus Sudbury (Ontario) und hat den Großteil seiner Spielerkarriere in den Niederlanden verbracht, bevor er 1989 eine Laufbahn als Trainer einschlug. Seine Führungsqualitäten und seine tiefgründigen Kenntnisse des Eishockeys führten ihn im Laufe der Jahre quer durch Europa. Nach kurzen Zwischenstationen zwischen der Schweiz und Asiago zu Beginn der 1990-er-Jahre, gewann Mason mit den Tillburg Trappers 4 holländische Meisterschaften. Ab der Saison 1997/98 gelang Mason, der auch 2 Saisonen beim EV Zug

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