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Eishockey 2021/22

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34 SPORT C |

34 SPORT C | 2021 AlpsHL: HC MERAN Abwehrdecke des HCM, die sich aber vor allem von der physischen Komponente her nicht zu verstecken braucht. Torhüter Frederic Cloutier will es noch einmal wissen Im Tor geht der HCM mit dem 40-jährigen Frederic Cloutier ein großes Risiko ein. Das weiß Kobler natürlich: „Sicher ist ein Spieler in diesem Alter verletzungsanfälliger. Aber ich kenne keinen professionelleren Spieler wie Freddy. Er schaut auf jedes Detail. Vor den Spielen ist er 3 Stunden vorher in der Kabine, um alles vorzubereiten. Während der Partie ist er wie in einem Tunnel und fast nicht ansprechbar. Er will sich auf diesem Niveau noch einmal beweisen.“ Mit dem 19-jährigen Lorenzo Marinelli steht dem Routinier ein aufstrebendes Talent als Ersatz zur Seite. Dem Klub wird das neue Abenteuer AlpsHL einiges abverlangen. Der HC Meran und Frederic Cloutier Kobler sind aber bereit. „Wir wissen, dass wir intern einen Wachstumsprozess gehen müssen. Der organisatorische Aufwand und die Strapazen für die Spieler durch die weiten Fahrten sind viel größer. Das wird uns sicher fordern. Das Risiko hält sich aber auch deshalb in Grenzen, da sich das Budget im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert hat und uns die Sponsoren trotz Corona die Stange halten. Zudem haben wir mit der Meranarena ein Schmuckkästchen in der Hand, um das uns so gut wie alle Mannschaften beneiden. Bleibt zu hoffen, dass wir heuer mit den Fans rechnen dürfen. Ansonsten sieht es wie bei allen andere nicht gut aus.“ Manuel Lo Presti HC Meran Pos. Nr. Name Geboren cm kg 29 Frederic Cloutier (ITA/CAN) 14.05.81 183 80 Tor Abwehr Angriff 31 Lorenzo Marinelli 13.10.01 179 71 6 Andreas Radin 17.04.94 176 84 19 Philipp Beber 06.01.95 182 90 21 Fabian Dellagiacoma 28.02.03 186 86 22 Hannes Oberrauch 22.05.98 180 80 47 David Pföstl 30.10.99 196 112 50 Christian Borgatello 10.02.82 176 82 58 Roland Hofer 24.06.90 182 88 9 Patrick Tomasini 14.08.00 187 75 11 Massimo Zanet 05.01.98 180 81 12 Thomas Mitterer 20.05.87 175 74 13 Daniel Gellon 09.01.01 182 76 15 Mattia Cassibba 10.04.02 175 80 18 Manuel Lo Presti 24.05.87 182 86 38 Adrian Klein (ITA/SVK) 29.11.01 175 75 61 Sebastian Thaler 02.06.95 177 80 63 Christian Verza 30.04.01 178 75 68 Victor Ahlström (SWE) 15.11.86 178 84 71 Luca Ansoldi 05.01.82 182 89 84 Devin DiDiomete (ITA/CAN) 09.05.88 185 95 86 Oscar Ahlström (SWE) 15.11.86 178 84 98 Fabian Platzer 28.06.88 183 87 Trainer: Kim Collins (neu) Prognose: Platz 13 Zugänge: Frederic Cloutier, Hannes Oberrauch (beide HC Unterland Cavaliers/IHL), Fabian Dellagiacoma (Eppan/IHL), Roland Hofer (HC Fassa), Patrick Tomasini (HC Gherdëina), Adrian Klein (EC Peiting/GER3), Massimo Zanet (HC Fiemme/IHL), Devin DiDiomete (vereinslos) Abgänge: Alessio Stablum (Pergine/IHL), Michal Juscak (HK Martin/SVK2), Thomas Tragust, Matthias Hellweger (beide Ziel unbekannt), Christian Lombardi (Auszeit), Stefan Kobler (Karriereende) Die ganze Welt des Sports international und lokal online auf

AlpsHL: RITTNER BUAM SPORT C | 2021 35 Meistermacher übergibt starkes Team Es war einmal ein Verein. Die Geschäfte gingen überaus gut. Die Mitarbeiter schätzten die Kultur und die Kontinuität. Jedes Jahr stieg das Niveau und es folgten Siege um Siege. Eines Tages und nach 14 Titeln erkannte der Chef, dass das Feuer in ihm erloschen ist und er den Weg freimachen müsse. Und so gab er in diesem Sommer das Zepter aus der Hand. Zuvor legte er und der alte Verwaltungsrat sich aber noch mächtig ins Zeug. Nach dem rigiden Sparkurs aus dem Vorjahr erhöhten sie das Budget um 30 Prozent. So verstärkten sie geschickt alle 3 Mannschaftsteile und das Trainerteam. Der neue Chef trat seine Arbeit an und fand einen wahren Traumjob vor. Denn die Rittner Buam werden fortan einen Sieg nach dem anderen feiern und die Titel werden ihm in den Schoß fallen. Die Ära von Präsident Thomas Rottensteiner ist zu Ende ebenso wie die Erfolgsstory mit dem Klub vom Zaberbach, die einem Märchen gleicht. Eigentlich unvorstellbar. Der Unternehmer hat die Rittner Buam in seiner Amtszeit zu einem der besten Vereine in Italien gemacht. Mit seinem Sektionsleiter Georg Eisath hat sich eine weitere tragende Figur in den Ruhestand verabschiedet. Im Sommer hat Rottensteiner mit Sportdirektor Insam seine letzte Mannschaft zusammengebaut. Und was für eine! Die Ambitionen sind laut dem nunmehr ehemaligen Chef der Buam dementsprechend hoch. „Das Ziel ist das Finale. Im vergangenen Jahr haben wir gespart und Altlasten abgebaut. Heuer wollen wir wieder angreifen. Wir haben deshalb in 4 Ausländer und in den Trainerstab investiert. Zudem sind mit dem HC Pustertal und Laibach 2 der besten Teams nicht mehr dabei“. In wenigen Tagen fährt das Rittner „Bahnl” nun mit einem neuen Lokführer ab. Diesen „verrückten“ neuen Präsidenten zu finden war aber nicht so einfach. Viele scheuten die verantwortungsvolle und zeitintensive Arbeit. Lange hütete man im Verein den Namen des neuen Chefs wie die Ritterschaft den Heiligen Gral. Klar war auch für Insider nur, dass der neue Präsident ein Mitglied des alten Verwaltungsrats werden würde. Nach der Absage von Wolfgang Holzner war der Weg frei für Roberto Rampoldi. Präsident Roberto Rampoldi soll ein neues Feuer entfachen Der Rechtsanwaltsanwärter ist ein Prädestinierter. Er kennt den Verein und die Gemeinde wie seine eigene Westentasche. Mit dem Rittner Bürgermeister Paul Lintner arbeitet der neue Präsident in der Anwaltskanzlei „Advocat“ in Bozen zusammen. Man darf gespannt sein, welche neuen Ideen und Emotionen von der neuen Führungsriege ausgehen und ob die Mannschaft und die Fans diese Funken annehmen werden, um ein neues Feuer der Begeisterung entfachen zu können. Viel ändern musste der Neue zu Beginn freilich nicht. Vorgänger Rottensteiner hatte nicht nur eine bärenstarke Mannschaft, sondern auch ein verlässliches Team hinter dem Team zurückgelassen. Bei der Zusammenstellung des Kaders zog Sportdirektor Adolf Insam wie in den letzten Jahren die Fäden. Wie immer hatte der Grödner genaue Vorstellungen und die Mannschaft früher als alle anderen Klubs beisammen. An der Kommandobrücke wurde Trainer Santeri Heiskanen bereits im Februar bestätigt und sozusagen mit einem Full-Time-Job ausgestattet. Der Finne holte in seiner Premierensaison am Ritten das Maximum aus seinen Buam heraus. Trotz eines eisernen Sparkurses und eines schwachen Starts konnten die Rittner überzeugen, warfen im Halbfinale der Italienmeisterschaft den HC Pustertal aus dem Wettbewerb und mussten sich erst im Finale Asiago beugen. Die jungen Spieler erhielten von Heiskanen viel Alex Frei

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