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Eishockey 2021/22

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12 SPORT C |

12 SPORT C | 2021 ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA Ein Kalterer, ein Meraner und 3 Grödner Anton Bernard In der Offensivabteilung stehen auch 5 Südtiroler: Der Kalterer Anton Bernard, der Meraner Daniel Frank und die 3 Grödner Marco Insam, Simon Pitschieler und Diego Glück. Anton Bernard steht vor der 13. Saison in Folge beim HCB und vor der 4. Spielzeit als Kapitän. Bozens bester Defensivstürmer war zuletzt vor allem im Unterzahlspiel unverzichtbar. Für die „Foxes“ hat der zweifache Familienvater insgesamt 685 Spiele bestritten und dabei 253 Punkte (109 Tore) gesammelt. Daniel Frank war im Sommer 2013 als unbeschriebenes Blatt nach Bozen gekommen. Seither hat sich der Flügelstürmer kontinuierlich gesteigert. Die vergangene Saison war die bisher erfolgreichste für den 27-Jährigen, der mit 26 Punkten (10 Tore) die Nummer 1 unter allen einheimischen Spielern war. Frank ist aufgrund seines Einsatzes und seiner Leaderqualitäten längst zum Idol der Fans geworden. Die Nummer 94 hat 429 Spiele für den HCB bestritten und es dabei auf 95 Punkte (36 Tore) gebracht. Marco Insam hat in der Saison 2010/11 sein Debüt beim HCB gefeiert und seither mit einer Ausnahme ununterbrochen für die Foxes gespielt. In insgesamt 557 Spielen für den HCB brachte es der 162-fache Nationalspieler, der körperbetont spielt und mit einem knallharten Schuss ausgestattet ist, auf 264 Punkte (149 Tore). Simon Pitschieler konnte sich in seiner Premierensaison beim HCB kaum beweisen. Schließlich verfolgte der Grödner mehrere Spiele von der Tribüne aus. Wenn er aufgeboten wurde, dann durfte er nur sporadisch ran. Der unbekümmert auftretende 23-jährige Mittelstürmer traf in 55 Spielen 2 Mal ins Schwarze und schien 2 Mal als Assistgeber auf. Mit Diego Glück hat der HCB ein weiteres Grödner Talent unter Vertrag genommen. Der robuste Angreifer hat in der vergangenen Saison im Rahmen des Bozner Farmteamabkommens mit dem HC Gherdëina bereits 2 Mal das Trikot des HCB übergestreift. Den Großteil seiner Karriere hat Glück bei seinem Heimatverein verbracht, während er in der Saison 2018/19 in Nordamerika der Hartgummischeibe hinterherjagte. Luca Frigo geht beim HCB in seine 6. Saison. Der 28-Jährige aus Moncalieri (Piemont) hat 296 Spiele für die Südtiroler bestritten und dabei 97 Punkte (36 Tore) gesammelt. Die abgelaufene Saison war die bisher erfolgreichste für den linken Flügelstürmer, der es in 61 Spielen auf 23 Punkte gebracht hat. Der Allrounder ist ein klassischer Rollenspieler, für den stets die Mannschaft im Vordergrund steht. Wenn es nach dem Gesetz der Serie geht, dann müsste der Meistertitel im kommenden Frühling wieder nach Bozen wandern: Schließlich haben die „Füchse“ ihre beiden EBEL-Triumphe stets im Vier-Jahres-Rhythmus (2014 und 2018) gefeiert. HCB Südtirol Alperia Pos. Nr. Name Geboren cm kg 37 Justin Fazio (ITA/CAN) 03.05.97 185 87 Tor Abwehr Angriff 39 Kevin Boyle (USA) 30.05.92 183 91 5 Alex Trivellato 05.03.93 188 90 16 James DeHaas (CAN) 03.05.94 191 93 44 Nick Plastino (ITA/CAN) 20.02.86 180 90 47 Keegan Lowe (CAN) 29.03.93 188 87 58 Mathew Maione (ITA/CAN) 21.11.90 175 89 74 Dylan Di Perna (ITA/CAN) 26.04.96 188 92 7 Daniel Catenacci (ITA/CAN) 09.03.93 178 88 8 Marco Insam 05.06.89 188 92 10 Dustin Gazley (ITA/USA) 03.10.88 173 74 13 Diego Glück 28.08.99 185 86 18 Anton Bernard 18.04.89 178 82 22 Simon Pitschieler 03.12.97 180 81 26 Angelo Miceli (ITA/CAN) 01.03.94 178 80 88 Domenic Alberga (ITA/CAN) 28.07.92 185 95 91 Mike Halmo (CAN) 15.05.91 179 95 92 Brett Findlay (CAN) 13.10.92 183 86 93 Luca Frigo 30.05.93 183 88 94 Daniel Frank 21.03.94 187 90 98 Joseph Mizzi (ITA/CAN) 19.04.98 173 80 Trainer: Doug Mason (neu) Prognose: Platz 2 Marco Insam Daniel Frank Zugänge: Kevin Boyle (Grand Rapids Griffins/AHL), Mathew Maione (EHC München/DEL), James DeHaas (Stjernen/ NOR), Keegan Lowe (San Diego Gulls/ AHL), Alex Trivellato (Västeras/SWE2), Diego Glück (HC Gherdëina/AlpsHL), Joseph Mizzi (Odense/DAN) Abgänge: Dennis Robertson (Dynamo Pardubice/TCH), Matteo Pietroniro (Toronto Marlies/AHL), Gleason Fournier (Fehervar), Anthony Bardaro, Ivan Deluca (beide HC Pustertal), Leland Irving (Ziel unbekannt)

ICEHL: HC PUSTERTAL SPORT C | 2021 13 Im Osten viel Neues „Im Westen nichts Neues“: So nennt sich ein vor knapp 100 Jahren verfasster Roman, der die Schrecken des 1. Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten schildert. Auf die Südtiroler Eishockey-Landkarte umgemünzt, müsste der Titel wohl lauten: „Im Osten viel Neues“. Schließlich beginnt für den HC Pustertal eine neue Ära mit neuer Liga, neuer Mannschaft, neuem Stadion und neuem Präsidenten. Der 3. März 2021 wird in die knapp 70-jährige Vereinsgeschichte des HC Pustertal eingehen. Aber nicht etwa, weil der Brunecker Traditionsverein den ersten großen Titel gewonnen hat, sondern weil er an jenem Tag in die ICEHL aufgenommen worden ist. Um für das neue Abenteuer gerüstet zu sein, ließ der neue Präsident Erich Falkensteiner gemeinsam mit seinen Mitstreitern in den vergangenen Monaten nichts unversucht, um eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken zu können. „Die letzten Wochen und Monate waren für uns alle eine riesengroße Herausforderung. Angefangen bei der neuen Arena gab es im wahrsten An der Arena 5 39031 Bruneck Gegründet 1954 -Infografik: M. Lemanski Stadion Intercable Arena HC Pustertal HC PUSTERTAL Tel 346 0101495 Fax 0474 410 811 Sinne des Wortes zahlreiche Baustellen. Obwohl wir nicht die Bauherren sind, müssen wir den Umzug vorbereiten“, erklärt Falkensteiner und ergänzt: „Die Neustrukturierung und -ausrichtung des Vereins nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Der Organisationsaufwand ist immens. Vorher hatten wir keinen, jetzt 7 Angestellte. Vorher mussten wir für 4, jetzt für 10 Ausländer Wohnungen finden.“ Wenn es nach dem neuen Klub-Boss geht, dann bleibt ein Platz zwischen 8 und 10 das Ziel: „Wir wollen das Luciano Basile Präsident Erich Falkensteiner Größter Erfolg 3100 Zuschauer 6 Mal Vize-Italienmeister (zuletzt 2019/20) 1 Mal AlpsHL-Vizemeister (2018/19) info@hcpustertal.com www.hcpustertal.com Pre-Play-off erreichen. Wir waren den Sommer über bemüht, eine starke Mannschaft auf die Beine zu stellen. Wir haben bei der Auswahl der Spieler nicht nur auf ihre spielerischen Fähigkeiten, sondern auch auf ihre charakterlichen Züge geschaut. Im Tal ist eine große Euphorie zu verspüren. Auch die Wirtschaftstreibenden und Sponsoren haben das Produkt angenommen und stehen hinter uns.“ Trainer Luciano Basile muss sich erst beweisen Auf der Pusterer Trainerbank hat weiterhin Luciano Basile das Sagen. Der Italokanadier hatte die „Wölfe“ bereits im letzten Winter in der AlpsHL betreut und Mitte April seinen Vertrag verlängert. In der ICEHL muss sich der 61-Jährige erst noch beweisen. Dass er sogar ein Meisterteam formen kann, hat der Italokanadier in Vergangenheit bereits 3 Mal bewiesen. Aber „nur“ in Frankreich“, wo er 4 Mal auch zum Trainer des Jahres ausgezeichnet worden ist. Wenn man Eishockey-Kennern Glauben schenken darf, dann könnte die ICEHL für den sehr fleißigen Basile eine Nummer zu groß und er selbst überfordert sein. Luciano Basile kam 1990 erstmals nach Italien und wurde Trainer beim HC Brixen in der Serie B. In der Folge arbeitete der diplomierte Physiker, der selbst nie Eishockey gespielt hat, in Varese, Asiago, Spanien, bei Fiemme und Fassa. Über den deutschen Oberligisten Amberg kam er 2003 nach Frankreich. Zunächst saß der Coach aus Montreal 11 (!) Jahre lang auf der Bank von Briancon. Den Klub nahe der italienischen Grenze führte Basile in der Saison 2013/14 zum französischen Meistertitel.

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