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Bauen und Sanieren 2023

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32 Nr.

32 Nr. 1/2023 Das macht GIPSKARTON so beliebt Gipskartonplatten gelten als Klassiker im Trockenbau. Sie haben mehrere gute Eigenschaften, die andere Plattenwerkstoffe in den Hintergrund drängen, sind außerdem vielseitig einsetzbar und relativ günstig. Wie der Begriff schon verrät, besteht Gipskarton aus zwei Produkten. Da ist zum einen der Gips. Das kann Naturgips sein, der aus dem Bergbau gewonnen wird, oder ein sogenannter REA-Gips, ein Abfallprodukt aus Braunkohlekraftwerken. Bautechnisch spielt die Gipsart nur eine unerhebliche Rolle. REA-Gips hat allerdings den ökologischen Vorteil, dass der Energieaufwand bei der Produktion viel geringer ist, weil es sich eben um ein Abfallprodukt handelt – zumindest, solange Kohlekraftwerke noch arbeiten. Das zweite Element des Baustoffes ist Karton. Er gibt dem Ganzen Stabilität. Man muss sich die Platte wie ein Sandwich vorstellen: Eine Lage aus speziellen Kartonagen wird direkt mit einer Lage aus gemahlenem, gebranntem und mit Wasser und Zusatzstoffen gemischtem Gips verbunden und diese Lage erneut durch eine Kartonage-Schicht geschützt. Zahlreiche Varianten Nicht ohne Grund sind Gipskartonplatten im Trockenbau neben Gipsfaserplatten die gebräuchlichsten Ausbauplatten im Innenbereich, vor allem zur Herstellung von nicht tragenden Innenwänden, die später leicht verändert werden können. Auch bei Dachschrägenverkleidungen oder Estrichen findet Gipskarton Verwendung. Die Platten können GmbH Vollwärm Innen- un Isolierpu Tel +39 0474 830 479 Karl +39 393 90 39 705 Markus +39 392 34 26 362 MwSt. 03100570211 Unterböd Unterböd Industrie Rampen Vollwärmeschutz | Innen- und Außenputze | Isolierputz Unterböden mit Fließestrich | Unterböden traditionell | Industrieböden | Rampen in Fischgrat

TROCKENBAU Nr. 1/2023 33 Illustration © Linda Kramer INFO Gipskartonplatten bestehen aus einem Kern aus Gips, der auf beiden Seiten mit Kartonagen bezogen wird. kostengünstig produziert werden, sind einfach und schnell montiert, gering im Gewicht, sie leisten einen hohen Feuerwiderstand und ermöglichen eine flexible Raumgestaltung. Außerdem sind die Platten leicht zuzuschneiden, und man kann sie gut für die Verkleidung von Stützen, Trägern, Elektroleitungen oder Sanitärinstallationen verwenden. Einfache Gipskartonplatten besitzen nur bedingt Schallschutzeigenschaften und eignen sich auch nicht für den Brandschutz. Jedoch gibt es mittlerweile Platten in mehreren Varianten, die diese Eigenschaften sehr wohl vorweisen, zum Beispiel gelochte oder geschlitzte Gipskartonplatten zum Schallschutz, imprägnierte Platten für den Einsatz in Nassbereichen wie Badezimmern, aber auch Platten zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung und Varianten, die sich besonders für gebogene Wände oder Gewölbe eignen. Als Verbundplatten mit Dämmstoffen können die Gipskartonplatten auch zur Wärmedämmung dienen. Mit all diesen Eigenschaften können Gipskartonplatten sowohl im Neubau als auch bei Altbausanierungen eingesetzt werden. Gerade im Altbau sind die Wände oft krumm, schief oder sehr unruhig durch kaputte Stellen im Putz. Mit den Platten lassen sich ungünstige Bereiche in Wänden schnell kaschieren. Als Erfinder von Gipskartonplatten gilt der Amerikaner Augustine Sackett. Er meldete Ende des 19. Jahrhunderts das Patent an. Damals verkleideten die Amerikaner ihre Häuser noch vielfach innen mit Holzbrettern und beschichteten diese mit Gips. Sackett suchte nach einer einfacheren Methode, beschichtete einen Gipskern auf beiden Seiten mit mehreren Lagen Karton und ließ das Ganze trocknen. Diese Platten verwendete er als Trockenputz. Sie mussten nur noch mithilfe von Gipsbatzen auf den Wanduntergrund geklebt werden. Sacketts Erfindung wurde zum Riesenerfolg, doch erst Mitte des 20. Jahrhunderts setzten sich Gipskartonplatten auch in Europa durch. des Miribung Alfonso & Co. • MALER • LACKIERER • RESTAURIERUNG • GIPSBAUPLATTEN • WÄRMEDÄMMUNG • BÖDEN Handwerkerzone 15 | 39030 Wengen | Tel. 0471 843 089 | www.colorit.bz | info@colorit.bz

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