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Bauen, Sanieren & Immobilien 2012

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24 01/2012 aktuell Noch engere Kooperation Schiestlhaus, Steiermark: Europas höchstgelegenes Passivhaus - alpine Schutzhütte des ÖTK in 2.154 m Seehöhe auf dem Hochschwab, das mit dem ersten Preis des „Energy Globe“ in der Bundesländerkategorie ausgezeichnet wurde. Das Budget im Ressort für Bauten von Landesrat Florian Mussner ist mit 306,7 Mio. € immer noch sehr gut ausgestattet. Damit kann das Bautenprogramm weitgehend realisiert werden. Radius: Was tut die öffentliche Verwaltung in Krisenzeiten für die Bauwirtschaft? LR Mussner: In der schwierigen Lage, in der sich ganz Europa befindet, müssen öffentliche Hand und Wirtschaft noch enger kooperieren. Solidarität ist in diesen schwierigen Zeiten ein Gebot der Stunde. In Krisenzeiten ist es notwendig, Arbeit zu schaffen, daher hat das Bautenressort Bauvorhaben in allen Landesteilen, mit denen auch Klein- und Mittelbetriebe betraut werden. Landesrat Florian Mussner Radius: Wird in Südtirol künftig weniger gebaut als in der Vergangenheit? LR Mussner: Wir reduzieren laufend die Projekte. Vor fünf Jahren hatten wir im Tiefbau noch Projekte für 1,2 Mrd. € auf der Liste, heute hat sich dieser Betrag auf 710 Mio. € verringert. Wir haben das Programm konstant abgearbeitet und weniger neue Projekte in die Liste aufgenommen. Auch in Zukunft wird es weniger Bauten als bisher geben. Radius: In welchem Bereich wird es weniger Bauten geben? LR Mussner: Das Land hat ein großes Vermögen im Hochbau. In diesem Bereich werden wir sicherlich mehr Gelder in die Instandhaltung investieren müssen und weniger in Neubauten. Durch die energetischen Sanierungen können wir in Zukunft auch viel Energie einsparen. Wir werden aber auch eine Liste von nicht mehr benötigten Immobilien erstellen, die wir verkaufen möchten. Damit der Verkauf den erhofften Erlös bringt, brauchen wir allerdings eine Gesetzesänderung, die uns eine Kubaturverschiebung von einer Gemeinde in die andere ermöglicht. Radius: Welche Bildungsbauten stehen 2012 ganz oben auf der Prioritätenliste? LR Mussner: Allein in Bozen möchten wir 2012/2013 neben mehreren anderen Bauten auch drei Bildungseinrichtungen realisieren: Die Projektierung der unterirdischen Dreifachturnhalle für das Humanistische Gymnasium „Walter von der Vogelweide“, die Planung des Umbaus des Hauptsitzes der Geometerschule „Peter Anich“ sowie den Umbau und die Erweiterung der Handelsoberschule „H. Kunter“ mit Schulklassen, vier Computersälen, einer Aula Magna und einer Mensa stehen an. Bei der Laimburg in Pfatten werden wir mit dem Bau der Schulwerkstätten, der Versuchslabore und der Hochschuleinrichtungen beginnen, und auch beim Bibliothekenzentrum in Bozen soll die Planung fortgesetzt werden. Radius: Gibt es im Straßenbauprogramm Abstriche? LR Mussner: Wir können unser Programm im Großen und Ganzen wie geplant abwickeln. Verzögerungen gibt es u.a. in Obervintl, wo wir in der Zwischenzeit aber die Probleme mit der Snam regeln konnten und jetzt mit den Bauarbeiten beginnen möchten. In Brixen möchten wir den Bau des Mittelanschlusses vorziehen, weil in Vahrn – obwohl wir dort zuerst bauen wollten – noch die Autorisierung der ANAS aussteht. In Meran wird das erste Baulos der Nordwestumfahrung 2012 abgeschlossen, beim 2. Baulos prüfen unsere Techniker derzeit, ob – wie von den Meranern gewünscht – im Tunnel des 2. Bauloses Richtung Passeier auch eine Trambahn bis Zenoberg durchfahren kann. Von dort aus will man die Passagiere mit einer Seilbahn nach Dorf Tirol oder Schenna bringen. Radius: Wer würde diese Tram finanzieren? LR Mussner: Das müsste die Gemeinde Meran bezahlen. Es könnte auch ein PPP-Projekt werden. Wir müssen künftig überhaupt mehr auf die Beteiligung privater Geldgeber setzen, auch wenn diese Form in Südtirol noch in den Kinderschuhen steckt. Man ändert seine Methoden, mit denen man bisher Erfolg hatte, nur ungern. Der Markt wird uns aber dazu zwingen, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Radius: Breitband ist ein weiteres Thema in ihrem Ressort. Wie nahe ist man dem Ziel, ganz Südtirol ans schnelle Internet anzubinden? LR Mussner: Ende 2010 haben wir erreicht, dass fast ganz Südtirol ans Internet angeschlossen war, wenn auch teilweise etwa in kleinen Fraktionen und auf Berghütten nur über Satellit. Es war aber keine 100-prozentige Qualität damit verbunden. Wir möchten jedoch durch die Verlegung von Glasfaserkabeln der Bevölkerung die Breitbandtechnologie zur Verfügung stellen. Bis Ende 2013 sollen alle Gemeinden ans Netz angeschlossen sein. Das ist aber finanziell nur dann realisierbar, wenn mehrere Partner zusammenarbeiten. Also das Amt für öffentliche Arbeiten, die RAS, die BLS, die einzelnen Gemeinden, der Gemeindenverband und Private wie die Telecom und die Brennercom. Das Land verlegt die Kabel bis in jede Gemeinde, und die einzelnen Gemeinden müssen mit den privaten Anbietern die letzte Meile realisieren. In Vahrn, Villnöss und in Taufers im Münstertal haben die Brennercom und andere Anbieter inzwischen bereits eine hervorragende Arbeit gemacht. Diese Vorzeigemodelle möchten wir auch in allen anderen Gemeinden haben. 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