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Bauen, Sanieren & Immobilien 2012

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themenbereich 18

themenbereich 18 01/2012 01/2012 19 aktuell So wird das neue humanistische Gymnasium „Carducci“ in Bozen aussehen Die Qualität hat Vorrang Erweiterungbau für die Landesberufsschule für das Gastgewerbe „Savoy“ Meran sowie das Psychiatrische Reha-Zentrum auf dem ehemaligen Areal des Weißen Kreuzes in der Fagenstraße in Bozen gebaut und die Turnhalle für das italienische Schulzentrum in Brixen fertig gestellt. Zu den neuen Bauvorhaben zählen u.a. der Umbau und die Erweiterung der Handelsoberschule „H. Kunter“ in Bozen. Es werden neben Schulklassen auch vier Computersäle, eine Aula Magna und eine Mensa um rund 11,7 Mio. € realisiert. Bis 2015 sollten die Arbeiten beendet sein. Für das Humanistische Gymnasium Walter von der Vogelweide wird heuer das Projekt für eine unterirdische Dreifachturnhalle mit Tiefgaragen um rund 12,7 Mio. € erstellt. Zudem wird der Umbau des Hauptsitzes der Geometerschule „Peter Anich“ in Bozen (10 Normalklassen, vier Spezialklassen und eine Normalturnhalle um rund 13 Mio. €), die Sanierung und unterirdische Erweiterung des Naturmuseums Bozen, der Technologiepark auf dem Ex-Alumix-Areal in Bozen und der Neubau eines Gebäudes für die Personalabteilung in Bozen geplant. Für das Jahr 2012 stehen seitens der autonomen Provinz im Hochbauprogramm 64,3 Mio. € zur Verfügung. Ein Großteil fließt wiederum in die Realisierung und Planung von Bildungsbauten sowie die Weiterführung bereits laufender Bauvorhaben. Seit einigen Jahren haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Qualität der Bauten ständig zu verbessern. Die Vergabe der Bauaufträge erfolgt daher nach dem Prinzip des Bestbieters und nicht des Billigstanbieters. Bei diesem Verfahren werden bei der Vergabe neben dem Preis, vorrangig Qualitätskriterien bewertet. Dieser Vergabemodus hat sich bewährt, es kommen für öffentliche Bauten nur mehr hoch qualifizierte Unternehmen zum Zug und die Qualität der Bauten hat sich verbessert“, freut sich LR Florian Mussner. Das Ressort für Bauten ist seit jeher darauf bedacht, den Kostenrahmen nicht zu sprengen und zudem noch Kosten reduzierend zu arbeiten. Alle Bauprogramme werden einer strengen Prüfung unterzogen, ob die einzelnen Maßnahmen erforderlich sind, wobei allerdings bei der Qualität keine Abstriche gemacht werden. Eine geringe Qualität bedeutet laut Mussner hohe und steigende Kosten für die künftige Instandhaltung. Auch die Kultur der Planungswettbewerbe wird fortgesetzt. So werden 2012 Architekturwettbewerbe auf EU-Ebene für die Erweiterung der Europäischen Akademie in Bozen, den neuen Sitz der Berufsschule „Marconi“ in Meran, sowie den Neubau der Aufschnaiter-Mittelschule ausgeführt. „Außerdem werden geladene Wettbewerbe für den Neubau von drei Schutzhütten (Schwarzensteinhütte, Weißkugelhütte und Edelrauthütte), die Gestaltung des Silvius-Magnago-Platzes in Bozen, die Gestaltung des Universitätsplatzes sowie für den Umbau und die Erweiterung der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern in Vahrn durchgeführt“, bestätigt Mussner. Neue Bauvorhaben in Planung Zu den laufenden Bauvorhaben im Jahr 2012 zählen u.a. die Erweiterung des Schulzentrums in der Karl-Wolf-Straße für die Gewerbeoberschule in Meran, die Errichtung einer Ausbildungsstätte für Gastronomie und Hotellerie sowie eines Studentenheims mit Mensa in der Schulzone West in Bruneck, der Abbruch und Neubau des italienischen Humanistischen Gymnasiums „Carducci“ in Bozen sowie die Weiterführung der Arbeiten am Neubau und dem Zivilschutzzentrum in Brixen. Außerdem werden das Reha-Zentrum Krankenhausbauten gehen weiter Bei den Krankenhausbauten stehen heuer beim Krankenhaus Bozen der Umbau der Pflegestation mit Bettentrakt, das erste Baulos der neuen Klinik sowie der Medienkanal an. Für die neue Radiotherapie wird die Planung gestartet. In Meran hingegen wird der neue Sitz der Rettungsdienste, die Umbau- und Erweiterungsarbeiten der 1. Hilfestation im Krankenhaus geplant. In Brixen werden beim Krankenhaus u.a. das neue Zivilschutzzentrum und der neue Sprengelsitz errichtet. In Planung gehen sollen zudem der Umbau des Bettentraktes in Schlanders, der Umbau und die Erweiterung des Krankenhauses Sterzing (dort wird die Neurorehabilitation angesiedelt), beim Krankenhaus Innichen der neue Eingangsbereich sowie die Verbesserung in den OP-Bereichen und in der Sterilisationsabteilung.

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