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Alpine Technologien 2022

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28 SPEICHERBECKEN Wasser

28 SPEICHERBECKEN Wasser aus dem Speicherbecken Südtirol ist zwar grundsätzlich ein wasserreiches Land, doch auch hierzulande wird das kostbare Nass ein immer knapperes Gut. Gleichzeitig steigt der Bedarf, vor allem in Tourismus und Landwirtschaft. Speicherbecken sollen im Kampf gegen die Wasserknappheit helfen. .ELEKTROINSTALLATIONEN .SCHALTSCHRANKBAU .MITTELSPANNUNGSANLAGEN Erfahrung schafft Qualität W W W . G I B I T Z . I T

SPEICHERBECKEN 29 Foto © Picasa Foto © Speikboden Speicherbecken werden sowohl zum Bewässern im Sommer ... ... als auch zum Beschneien im Winter genutzt. Speicherbecken sind auf dem Vormarsch. Allein in Südtirol wurden in den vergangenen Jahren im Schnitt rund drei bis vier neue Speicherbecken pro Jahr realisiert. Benötigt werden sie vor allem in zwei Branchen: Tourismus und Landwirtschaft. Speicherbecken ermöglichen eine effektive Beschneiung der Pisten und gewähren so Schneesicherheit. Modernste Beschneiungsanlagen garantieren in Südtirols Skigebieten den Betrieb. Sicherheit bei Trockenheit In den kommenden Jahren werden Speicherbecken bei der Bekämpfung der Wasserknappheit in Südtirol eine immer wichtigere Rolle spielen. Weil der Bedarf an Wasser steigt und trockene Perioden häufiger auftreten, gilt es vorzusorgen. Bereits im 19. Jahrhundert entstanden in Südtirol erste Wasserstauanlagen. Im 20. Jahrhundert wurden Wasserstauanlagen in erster Linie für die hydroelektrische Nutzung errichtet. So gibt es heute in Südtirol insgesamt über 800 Wasserkraftwerke. Das meiste Wasser in Südtirol verbraucht die Landwirtschaft: Rund 170 Millionen Kubikmeter im Jahr, gefolgt von der Industrie, der Trinkwassernutzung und der Schneeerzeugung. Der hohe Wasserbedarf der Landwirtschaft erklärt sich durch die Vielzahl bewässerter Flächen im Obst- und Weinbau sowie der Grünlandwirtschaft. Hier fällt der Wasserbedarf vor allem im Frühjahr und im Sommer an und wird sowohl aus Oberflächengewässern als auch aus dem Grundwasser gedeckt. Hinzu kommt der Bedarf für die Frostberegnung der Obstanlagen. In den vergangenen Jahren entstand eine Vielzahl an Speicherbecken, in denen Wasser für die künstliche Beschneiung der Skipisten gesammelt wird. Zwar ist der Wasserbedarf für die Schneeerzeugung relativ gering, aber dennoch ist der Wasserbedarf hier schwierig zu decken. Deshalb wurde in den letzten Jahren viel in Speicherbecken investiert. Die Suche nach dem geeigneten Standort ist oft schwierig und auch der Bau der Speicherbecken ist nicht immer unumstritten. Stellen sie ja einen wesentlichen Eingriff in das sensible Ökosystem am Berg dar. Beste Technik In der Realisierung von Speicherbecken achten die bauausführenden Unternehmen heute sehr genau darauf, den Eingriff so schonend wie möglich vorzunehmen. Die Kunststoffdichtungsbahnen werden den örtlichen Verhältnissen angepasst, ebenso werden Farben gewählt, die sich dem Landschaftsbild optimal anpassen. TECHNISCHE TECHNISCHE DIENSTLEISTUNGEN DIENSTLEISTUNGEN FÜR FÜR SKIGEBIETE SKIGEBIETE Machbarkeitsstudien Machbarkeitsstudien / / UVS UVS / / Planung Planung / / Genehmigungen Genehmigungen / / Bauleitung Bauleitung iPM iPM - - Ingenieurbüro Ingenieurbüro - - Studio Studio di di ingegneria ingegneria - - Dr. Dr. Ing. t. Ing. Markus Markus Pescollderungg f. Pescollderungg - - Dr. Dr. Ing. Ing. Udo Udo Mall Mall I-39031 Bruneck/Brunico Gilmplatz/piazza Gilm 2 - t. 0474/050005 f. 0474/050006 info@ipm.bz www.ipm.bz I-39031 Bruneck/Brunico Gilmplatz/piazza Gilm 2 - t. 0474/050005 f. 0474/050006 info@ipm.bz www.ipm.bz

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