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Alpine Technologien 2022

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Anzeige 22 Die Seilbahnüberprüfer Als erste „Benannte Stelle für Seilbahnen“ Italiens prüft die WPK Südtirol GmbH Seilbahnen und zertifiziert Seilbahnkomponenten. Weiters hat sich das Unternehmen mit Sitz in Vintl bei Werkstoffprüfungen und mit der Abnahme von Sommerrodelbahnen einen Namen gemacht. Die Arbeitsschwerpunkte der WPK Südtirol GmbH, Außenstelle der im Salzburger Kaprun ansässigen akkreditierten Inspektions- und Prüfstelle WPK Austria GmbH, liegen neben der Zertifizierung und Prüfung von Seilbahnkomponenten auf zerstörungsfreien Prüfungen und magnetinduktiven Seilprüfungen. Sukzessive haben sich seit 2019 die Tätigkeitsbereiche der WPK Südtirol entwickelt, sodass heute die Durchführung von Schweißerprüfungen, die Überprüfung und Qualitätssicherung im Stahlbau, die Durchführung von 20-Jahres-Überprüfungen von Hebemitteln sowie die Abnahme und wiederkehrende Prüfungen von Sommerrodelbahnen den Leistungsumfang abrunden. Die magnetinduktive Seilprüfung Um die Sicherheit von Zug-, Spann-, Förder- und Tragseilen der Seilbahnen zu garantieren, unterliegen diese strengen Vorgaben und regelmäßig durchzuführenden Über- prüfungen. Neben der visuellen Seilüberprüfung muss jedes Drahtseil in regelmäßigen zeitlichen Abständen einer sogenannten magnetinduktiven Seilprüfung unterzogen werden. Das Drahtseil wird dabei durch ein spezielles Seilprüfgerät geführt, welches mithilfe starker Permanentmagnete das Drahtseil bis zur magnetischen Sättigung aufmagnetisiert. Fehlstellen im Seil stören das Magnetfeld, und es bilden sich Streufelder, die mittels spezieller Sonden gemessen und in Folge visuell dargestellt und aufgezeichnet werden können. Dadurch werden Seilschäden wie innere und äußere Drahtbrüche, Korrosion, Klemmstellen, Riefen, Kerben oder Gefügeveränderungen im Drahtseil erkannt, und es können frühzeitig erforderliche Maßnahmen eingeleitet werden. Die eigenen zertifizierten Seilprüfgeräte ermöglichen der WPK Südtirol, Zug-, Spann-, Förder- und Tragseile mit Durchmessern von 6,0 bis 65,0 Millimetern zu prüfen. WPK Südtirol GmbH Staatsstraße 16 | 39030 Vintl Tel. 0471 095 166 office@wpk-suedtirol.it | www.wpk-suedtirol.it Äußerer Drahtbruch Anzeige eines Drahtbruches im Seilprüfgerät

TECHNISCHER SCHNEE 23 Schnee aus heiterem Himmel „Ohne Beschneiungsanlagen wären die Saisonen in den meisten Wintersportorten schwierig“, sagt Helmut Sartori, der Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer. Und diese Aussage gilt wohl nicht nur für Südtirol. Pisten werden längst nicht mehr nur bei Schneemangel beschneit, technischer Schnee ist gewissermaßen die Voraussetzung für den Start der Wintersaison. Der Begriff Kunstschnee ist in der Branche verpönt. Aus gutem Grund: Er vermittelt, es handle sich bei technisch hergestelltem Schnee um etwas Unnatürliches oder gar Chemisches. Tatsächlich wird bei der Beschneiung von Pisten die Entstehung von Naturschnee einfach nachgeahmt. Deshalb verwendet man heute die Bezeichnung „technischer Schnee“, wenn das schönste Weiß der Welt nicht aus den Federbetten von Frau Holle fällt, sondern aus Kanonen gespuckt oder mit Lanzen in die Landschaft geworfen wird. „Es geht um Planungssicherheit“ Doch unabhängig von der Wortwahl ist Schnee „aus heiterem Himmel“ mittlerweile die Voraussetzung, um ein durchschnittliches Wintersportgebiet gesund Radius 190 x 93 8.12.22 tAlpone Technologien durch die Saison zu bringen. „Es geht vor Hier fällt Schnee trotz Schönwetter: In Schneekanonen wird Wasser über ein Gebläse in Schneekristalle umgewandelt, die dann auf die Piste fallen. allem um die Planungssicherheit“, sagt Helmut Sartori. Klar: Gäste und einheimische Sportler, aber auch die Mitarbeiter in Hotels, Gastbetrieben und bei den Aufstiegsanlagen müssen sich auf den geplanten Saisonbeginn verlassen können. Deshalb wird in den Skigebieten, sobald es die Temperaturen zulassen, mit der Schneeproduktion begonnen. So funktioniert Schneeerzeugung 40 Jahre nach der Erfindung der technischen Beschneiung hat sich am Grundprinzip so gut wie nichts verändert. Wie Naturschnee wird auch technischer Schnee ausschließlich aus Wasser (kein Trinkwasser) und Luft produziert. Der Unterschied: Natürlicher Schnee entsteht in der Atmosphäre, also wenn sich in den Wolken feinste Wassertröpfchen an Kristallisationskeime wie Staubteilchen anlagern und dort gefrieren. Die dabei entstehenden Eiskristallgitter fallen durch die zunehmende Masse nach unten – es schneit. Bei technischem Schnee hingegen Wir sind Ihr Partner für den alpinen Landschaftsbau: Speicherbecken, Steinschlagschutz, Lawinenprävention, Hangsicherung sowie Schutzdämme. www.bautechnik.it Vom Fach.

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