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Alpine Technologien 2021

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28 AKTUELL AKTUELL Foto

28 AKTUELL AKTUELL Foto © Harald Wisthaler Die Dolomiten und Südtirol als Imageträger „Die Dolomiten sind unser Zuhause, weil wir dem blauen Himmel, den grünen Wiesen und den blassen Felsen, ihrer Kultur und ihren Traditionen, ihrer Sprache und ihren Menschen einfach nicht widerstehen können. Die Dolomiten sind unsere Heimat, sie sind unser Zuhause und nicht nur ein Haus. Franz Wimmer Sie sind der Ort, an dem wir geboren wurden und an dem wir bleiben möchten. Wir haben uns entschieden, diesen Ort zu lieben, vom höchsten Gipfel bis ins entlegenste Tal, von der größten Tanne bis zum kleinsten Kleeblatt.“ Mit diesem Textauszug aus der Salewa-Homepage erinnere ich mich auch an die Eröffnungsrede von Heiner Oberrauch anlässlich der Einweihung des neuen Hauptsitzes in Bozen Süd. „Auch wir standen vor der Frage weg von Bozen, z.B. nach Osteuropa. Baukosten, die Mitarbeiter, das gesamte Umfeld usw., es hätte einen Bruchteil gekostet im Vergleich zu Bozen. Aber unsere Kompetenz ist der Bergsport, und da gibt es keinen besseren Platz als Bozen, das Tor zu den Dolomiten. Das gilt in erster Linie auch für unsere engagierten Mitarbeiter ...“ So oder so ähnlich waren damals seine Worte. Weitere Firmen mit ähnlichen Überlegungen Die Kompetenz der alpinen Technologie und damit ebenfalls die Verbindung zu den Dolomiten als Imageträger war auch für Schneekanonen-Hersteller TechnoAlpin ausschlaggebend, in Bozen zu investieren. Laut Erich Gummerer waren die Mitarbeiter ebenfalls einer der Hauptargumente, in Südtirol zu bleiben! Das Gleiche gilt wohl für die Lift- und Seilbahnbauer Doppelmayr Italia in Lana sowie für Leitner in Sterzing. Spektakuläre Fotos von diversen Produkten auf den Pisten zwischen den Felsen sagen nur eines: Was in den Dolomiten erprobt ist, funktioniert auf der ganzen Welt! Foto © DLife Schneekanone von TechnoAlpin

AKTUELL 29 Foto © Fabian Dalpiaz Sessellift von Doppelmayr Slalomstangen von Skipp iSki-App von Sitour Sitour Italia in Montan ist der Spezialist für Information, Orientierung und Sicherheit am Berg und in Skigebieten und praktisch auf allen Südtiroler Skipisten präsent. Dazu gehören auch Werbung, Werbeflächen, (digitale) Informations- und Leitsysteme auf Skipisten. Laut Geschäftsführer Michael Mattesich gilt das Gleiche auch für seine Produkte. Skipp, eine kleine Firma ebenfalls aus Montan, produziert Kippstangen, wie sie für alle Skirennen mittlerweile im Einsatz sind. Gottfried Rottensteiner gibt auf seine Stangen eine 100-prozentige Bruchgarantie und beliefert neben Kunden in den USA und ganz Europa auch den Chinesischen Skiverband. Auch er sieht die Dolomiten als Imageträger. Südtirol hat eine alpine DNA Schon seit Hunderten von Jahren, ist die Berglandwirtschaft in den alpinen Seitentälern maßgebend für Ideen und Hilfsmittel, welche die harte Arbeit erleichtern. Die Kreativität und der Innovationsgeist unserer Vorfahren ist wohl jene DNA, warum schon vor hundert Jahren – z.B. in der Seilbahntechnik – der Weltmarktführer aus Südtirol kam. Zuerst Luis Zuegg und später zusammen mit Karl Hölzl beherrschten sie den Markt in den 1920er und 1930er Jahren und waren auch nach dem Krieg mit der Produktion von Sesselliften bald wieder erfolgreich. Erfolg mit (Material-)Seilbahnen und Seilkran-Systemen haben auch die Firmen Seik in Truden oder Moosmair aus dem Passeier. In beiden Fällen geht es um besonderes Knowhow, unter schwierigsten Bedingungen Materialseilbahnen zu installieren. Und da kommen wieder die bergerfahrenen Mitarbeiter ins Spiel wie die Söhne von den Bergbauern: „Wenn einer sich mit einer Hand festhalten muss, mit der zweiten allein kann man nicht arbeiten“, Originalton von Anton Moosmair in Bezug auf seine Mitarbeiter. Von Spezialmaschinen bis zu Turbinen Abgesehen von der Wintersport- und Seilbahnbranche sind in unterschiedlichsten anderen Bereichen alpine Erfahrungen notwendig. Spezialmaschinen und Werkzeuge für die Land- und Forstwirtschaft, Hangsicherungs- und Lawinenschutzbauten, Tunnel- und Brückenbauten, Lösungen im Bereich alpine Sicherheit, vom Zivilschutz bis hin zu nachhaltigem Bauen oder besondere Konzepte für alpine Mobilität. Der Sterzinger Turbinenbauer Troyer wäre sicher nicht so weit gekommen, wenn nicht direkt vor der Haustüre die ganzen Wasserkraftwerke entstanden wären. Besonders erwähnenswert die beiden Anlagen für die Eisackwerke in Mühlbach und St. Anton/ Bozen. Aus der ganzen Welt kommen Kunden, um die beiden, mehrfach preisgekrönten Anlagen zu besichtigen. Und damit sind wir bei einer der wichtigsten Erfolgskomponente für das ausgeprägte Stärkefeld unserer Region – der Markt vor der eigenen Haustür. Der war für viele erfolgreiche Unternehmen ein wichtiges Sprungbrett für die (Nischen-)Märkte Eisackwerk St. Anton

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