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Alpine Technologien 2021

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24 AKTUELL Vom ersten

24 AKTUELL Vom ersten Lift zum Latemar Sixpack Vor 50 Jahren war Obereggen ein kleines, verschlafenes Bergdörfchen am Fuße des Latemar, vereinzelte Besucher im Sommer und ein paar junge Männer, die mit Zuversicht und Tatkraft ihre Vision zur Realität machten. Die elf Gründer der Obereggen AG wurden anfangs von vielen für ihre Idee belächelt, wurden von manchen sogar als größenwahnsinnig bezeichnet, konnten jedoch nicht von ihrem Vorhaben abgebracht werden: Den Tourismus in Obereggen durch ein Skigebiet anzukurbeln – vor 50 Jahren wurde der erste Lift errichtet. Durch weitere Liftanlagen 1975 und 1977 verzeichnete Obereggen und damit das gesamte Eggental bald einen beeindruckenden Wirtschaftsaufschwung. Endlich fanden viele junge Leute, die bis in die 1970er Jahre hinein ihren Heimatort auf der Suche nach einer besseren Lebensgrundlage verlassen hatten, auch vor Ort genügend Arbeit. Weitblick und Innovative Ideen Die konstante Weiterentwicklung des Skigebiets wurde aktiv vorangetrieben, unter anderem mit ersten Versuchen einer flächendeckenden, technischen Beschneiung, die in Obereggen bereits im Jahr 1980 unternommen wurden. Seine Vorreiterrolle stellte das Skigebiet aber auch bei den Aufstiegsanlagen immer wieder unter Beweis: 1985 wurde in Obereggen Italiens erster automatischer Vierersessellift errichtet, 1987 der erste fixgeklemmte Vierersessellift und 1990 das erste Förderband. Heute ist Obereggen ein Skigebiet mit sechs besonderen Pisten. Die Sixpack-Pisten im Skicenter Latemar Diese sechs Pisten sind mindestens 50 Meter breit mit einer Neigung bis zu maximal 59 Grad. Es sind dies in Obereggen die Oberholz-Piste, die Maierl-Piste, in Pampeago die Palal di Santa, die Agnello-Piste und auf der Predazzo- Seite die 5-Nationen-Piste und die Torre del Pisa. Wer diese sechs Pisten hintereinander in zügigem Tempo bewältigt, wird seine Bauchmuskeln spüren, und damit ist auch klar, warum diese sechs als Latemar Sixpack bezeichnet werden. Foto © Obereggen Latemar Harald Wisthaler Mit dem Green Pass auf die Skipisten Die Datenschutzbehörde hat den Vorschlag für die automatisierte Kontrolle des Green Passes bei den Zugängen zu den Aufstiegsanlagen bekanntlich genehmigt. Dazu der Präsident des Verbands der Seilbahnunternehmer Sartori: „Grundsätzlich ist zwischen geschlossenen Aufstiegsanlagen, also Seilbahnen, Gondeln und Sesselliften mit Abdeckung, und offenen Aufstiegsanlagen (z. B. Schlepplifte) zu unterscheiden. Der Green Pass ist nur für den Zugang zu geschlossenen Aufstiegsanlagen notwendig. Der kleine Schlepplift im Dorf ist somit nicht davon betroffen.“ Über eine App werden die Daten des Skipasses sowie des eigenen Green Pass eingegeben. Ist der Green Pass gültig, so wird der Skipass für diesen Tag aktiviert. Wer einen Mehrtagesskipass oder einen Saisonskipass hat, muss vor Beginn eines jeden Skitages, wenn er diesen nutzt, die Aktivierung über die App durchführen. Im Namen der Mitglieder des Verbands der Seilbahnunternehmer Südtirols dankt Helmut Sartori Landesrat Daniel Alfreider, Prof. Pierluigi Mantini und Dolomiti Superski, die bei der Ausarbeitung und der Genehmigung des Kontrollsystems tatkräftig mitgearbeitet haben: „Gemeinsam ist es uns gelungen, ein System auszuarbeiten, dessen Anwendung für alle unproblematisch ist. Mit diesem System garantieren wir sicheres Skifahren auf unseren Pisten. Ich bin zuversichtlich, dass die Wintersaison heuer – auch durch das verantwortungsvolle Verhalten der Einheimischen und Gäste – erfolgreich werden kann.“

Anzeige 25 Kasachstan setzt auf Axess Das Skigebiet in Shymbulak ist das größte in Kasachstan und mit einer Kapazität von bis zu 15.000 Besuchern auch das am besten besuchte im ganzen Land. Das Prestigeprojekt befindet sich nur 15 Kilometer südlich von Almaty und ist das ganze Jahr über in Betrieb. Es ist das Aushängeschild von Kasachstan, wenn es um Skigebiete geht. Shymbulak steht für das moderne Kasachstan und setzt ein Ausrufezeichen für den Tourismus. Die Ambitionen, das Skigebiet mit neuester Zutritts- und Tickettechnologie auszustatten, bekräftigt die Ambitionen der Betreiber. Aus Projekt wird Standort Durch die große Nachfrage und den Start dieses großen Projekts beschloss die Axess AG, eine Niederlassung in Kasachstan zu gründen. Insgesamt wurden in Shymbulak unter anderem 26 AX500 Smart Gates NG mit Flap Modul, 11 Axess PARKING und 10 Axess SMART POS installiert. Der voll integrierte Sportartikelverleih, das Ski-und-Snowboard-Schulprogramm und das Lockersystem ergänzen das kundenfreundliche Serviceangebot. Selbstverständlich sind alle Leistungen sowie Tickets bequem von zu Hause aus per Internet buchbar. Durch die RESORT.SOLU- TIONS von Axess konnte der Umsatz des Skigebiets um 60 Prozent gesteigert werden. Shymbulak ist eines der Vorzeigeprojekte, wenn es um die Integration des Axess WEBSHOPS geht. Intelligentes smartes System Die modernen Gates zeichnen sich nicht nur durch ihre Robustheit aus, sondern auch durch ihre Intelligenz, die es ihnen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren und sie so in ein smartes System zu integrieren. Die intelligente Kassenlösung SMART POS hingegen ermöglicht durch eine schnelle Kartenausgabe und ein sicheres Zahlungsmanagement eine effiziente Abwicklung. Manager der neuen Axess-Niederlassung, Alexey Domnitskiy, sagt über diese Chance: „Zurzeit werden in Kasachstan neue Resorts und Unterhaltungsmöglichkeiten gebaut. Diese Einrichtungen erfordern ein gutes Ticketing-System mit einer guten Hardware. Ich glaube, dass hier großes Potenzial vorhanden ist, und um ehrlich zu sein, mag ich unsere Produkte sehr. Schon seit 2016 wollte ich Systeme von Axess auf dem Markt in Kasachstan vertreten, da ich bereits seit 2011 mit ihnen arbeite.“ Derzeit ist das Team vor Ort noch klein, das könnte sich aber bald ändern. Für den Tourismusmarkt in den Skigebieten Kasachstans besteht nämlich großes Potenzial und bietet so enorme Projektmöglichkeiten. Nach Kok Tobe und drei weiteren Gebieten konnte Axess heuer einen neuen Großkunden im Tourismusbereich im Raum Almaty gewinnen. Axess AG Sonystraße 18 | A-5081 Anif/Salzburg info@teamaxess.com | www.teamaxess.com

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